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Spotify lossless
Spotify lossless soll ab sofort auch in Deutschland verfügbar sein. Das Monatsabo für Spotify Premium kostet seit August 2025 12,99 Euro im Monat (Foto: Pixabay)

Ab sofort: Spotify lossless mit bis zu 24Bit/44,1 kHz

„Das Warten hat ein Ende“ – besser hätte Gustav Gyllenhammar, Vice President bei Spotify, die Einführung von Spotify lossless kaum beschreiben können. Tatsächlich hat sich der schwedische Musik-Streaminganbieter verdammt viel Zeit mit seinem HighRes-Angebot gelassen. Immerhin hatte man es nicht versäumt, noch im August 2025 die Preise zu erhöhen. Da hörte schon so mancher das Gras wachsen und wähnte das HD-Streaming als bereits in den Startlöchern. So war es dann ja auch, nur sicher konnte man sich nicht sein, zu oft wurde über einen angeblichen Launch des HiRes-Streamings beim der Welt größten Musik-Streaming-Dienstleister gemunkelt, nie wurde etwas daraus. Bis jetzt. Rund 700 Millionen monatlich aktive Nutzer hatte Spotify im zweiten Quartal 2025, 276 Millionen davon waren zahlende Abonnenten. Grund für die Verspätung laut Gyllenhammer: „Wir haben uns Zeit genommen, um diese Funktion so zu entwickeln, dass Qualität, Benutzerfreundlichkeit und Klarheit bei jedem Schritt im Vordergrund stehen.“ Nun ja. Aber besser spät als nie.

Spotify lossless
Alles ganz einfach: Schritt für Schritt der Anleitung folgen, schon steht dem 24 Bit und 192 kHz-HiRes-Musik-Genuss bei Spotify nichts mehr im Weg (Grafik: Spotify)

HD-Streaming bis 24 Bit/44,1 kHz

Was erwartet den Nutzer bei Spotify lossless?  „Ab sofort können Titel in bis zu 24 Bit/44,1 kHz im FLAC-Format über kompatible Geräte mit Spotify Connect gestreamt werden“, so das schwedische Unternehmen, (das seinen Börsensitz in Luxemburg hat) in der Pressemeldung. Apple Music war da deutlich früher dran und legte bereits 2021 mit seinem gesamten Musikkatalog in ALAC (Apple Lossless Audio Codec) vor. Auch die anderen Streaminganbieter, wie etwa TIDAL oder Qobuz waren deutlich früher dran. Zudem lassen die letztgenannten die Künstler besser an den Einnahmen partizipieren. Einer der Gründe, weshalb LowBeats diese beiden Dienste bevorzugt. Aber die Entscheidung, welchen Musikstreamingdienst man nun wählt, liegt wie immer beim Kunden und der entscheidet sich bevorzugt für das schwedische/luxemburgische Unternehmen. Tatsächlich ist die Anzahl der Titel bei Spotify gigantisch und auch der Empfehlungs-Algorithmus ist sicherlich einer der besten.

Die grafische Darstellung (oben) verdeutlicht den Ablauf, was zu tun ist, um in den Genuss von Spotify lossless zu kommen.

Mehr Infos:
www.spotify.com

Autor: Andrew Weber