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CANOR Foundation Kombination
Die Röhren-Spezialisten von Canor haben die extravagante Foundation-Line aufgelegt. LowBeats hatte den Vollverstärker und den DAC im Doppeltest (Foto: H. Biermann)

Canor Virtus I4S + Verto D4S: Vollverstärker + DAC im Doppeltest

„HiFi muss sich wandeln“, heißt es ja oftmals. Weil große, zentnerschwere Komponenten angesichts vieler Zeitgenossen nicht mehr in die Idee moderner Wohn- und Hörzimmer passen. Mag sein. Was aber soll ein Hersteller wie Canor mit einer solchen Ansage machen? Die Slowaken haben mit ihren Röhren-getriebenen Boliden eine weltweit enthusiastische Fangemeinde aufgebaut. Und schaut man in diese gewaltigen HiFi-Burgen, muss man anerkennen, dass man es viel kleiner nicht machen könnte – die Größe ist offenkundig kein Selbstzweck. Aber die Slowaken bleiben ganz locker und bringen einfach die elegante Foundation-Line auf den Markt, die selbst bei ausgewiesenen Ästheten ein unbedingtes „Will-ich-Haben-Gefühl“ auslösen dürfte. Die Komponenten folgen einem gemeinsamen schlanken Design-Konzept mit breiter Front, großem Display (beziehungsweise Touch-Drehgeber) und sehr klaren Linien. LowBeats hatte die beiden ersten verfügbaren Komponenten dieser neuen Serie, den Vollverstärker Canor Virtus I4S und den dazugehörigen DAC Verto D4S, im Doppeltest.

CANOR COMBO
Wirklich schick und klanglich (wahrscheinlich) echt lecker: die neue Canor Foundation-Linie mit DAC (unten) und Vollverstärker (Foto: Canor)

Canor Virtus I4S + Verto D4S: die Besonderheiten

Zunächst einmal sind beides keine Röhrengeräte. Das lässt allein schon die Bauhöhe nicht zu. Die Frage, warum man bei den Slowaken denn nun bislang erfolgreichen Konzept abrückt, beantwortet Ivan Bosnovic (Vertriebsleiter und oberster PR-Mann in Personal-Union) wie folgt: „Es gibt durchaus HiFi-Fans, die nicht auf Röhrenprodukte eingestellt sind. Aber auch denen wollten wir ein schönes Angebot machen.“

Ergo setzt Entwickler Zdenek Brezovjak bei den Ausgangsstufen beider Geräte auf – selbstverständlich – diskret aufgebaute Transistor-Schaltungen. Der Mastermind und Firmengründer ist zwar ausgewiesener Röhren-Fan hat aber mit dem A1.20 und nicht zuletzt mit dem Virtus A3 hinreichend bewiesen, dass er auch audiophile Transistor-Schaltungen beherrscht. Überhaupt könnte man den vielseitigen Virtus A3 als eine Art Blaupause für den Virtus I4S und den DAC Verto D4S sehen. Immerhin vereint der A3 in seinem (klassisch recht großen) Gehäuse einen ebenso ambitionierten Vollverstärker wie anspruchsvollen D/A-Wandler.

Der Vollverstärker Virtus I4S

Vom A3 hat der Vollverstärker beispielsweise das vielseitige und wirklich sexy Bedienelement übernommen:

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Canor Virtus I4S Bedienknopf
Am Bedienrad werden auch die vielseitigen Phono-Einstellungen vorgenommen: Zum Beispiel MM- oder MC-System…?
Canor Virtus I4S Bedienknopf
Und wenn MM: dann eine Verstärkung von 46 dB oder…
Canor Virtus I4S Bedienknopf
…von nur 40dB ? Großartig dieser Bedienknopf (Fotos: H. Biermann)
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Der 45 Millimeter große Drehknopf ist das Zentralgestirn des Virtus I4S und das einzige Element, das vom extrem gradlinigen Foundation-Design abweicht. Aber mit ihm werden alle Möglichkeiten des Vollverstärkers an- oder ausgesteuert. Ich habe dieses Instrument schon am Virtus A3 ausgiebig gefeiert. Wäre klasse, wenn es sich in der gesamte Produktpalette der Slowaken durchsetzen könnte: So schön kompakt hat man es selten… Die Einstell-Möglichkeiten sind nicht sonderlich komplex: Lautstärke, Phono-Vor-Einstellungen und die Quellen:

Virtus I4D back
Die Rückseite bietet zwei Hochpegel-Eingänge als RCA und einen als XLR-Eingang. Hinzu kommt der Phono-Eingang (RCA). Kenner sehen an der Anordnung, dass es sich hier wohl um einen symmetrischen Aufbau handelt (Foto: Canor)

Wer sich bislang vom Design des schlanken Vollverstärkers hat täuschen lassen (nach dem Motto: „So ein Schönling kann ja nichts draufhaben“) wird beim Anheben des erstaunlich schweren (12 Kilogramm) und perfekt verarbeiteten Virtus I4S stutzen – und spätestens nach dem Blick ins Innere eines Besseren belehrt. Der Aufbau: absolut penibel und so massiv, wie selten in dieser Klasse um 2.500 Euro.

Wir schauen genauer hin: Ein Paar Leistungs-MOS-FETs (P+ N-Kanal) sorgt für einen gewaltigen Leistungs-Umfang von etwa 500 Watt pro Kanal. Canor nutzt von diesem Leistungsangebot jedoch etwa nur ein Viertel, um möglichst viel unverzerrte Leistungsreserve zu haben. Die Transistoren sitzen auf massiven Kupferschienen, die Teil einer pfiffigen Wärmeableitung sind. Ein zweiter, wichtiger Teil des Wärme-Management ist der Lüfter auf der Unterseite des Virtus I4S, den ich – wichtig fürs leise Hören – während der Tests nie wahrgenommen habe.

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Canor Virtus I4S innen
Zwar nur ein Netztrafo, aber danach wird alles komplett symmetrisch aufgebaut. Gut zu sehen: die massiven Kupferschienen, auf denen die MOS-FETs sitzen und gekühlt werden (Foto: H. Biermann)
Canor Virtus I4S Cpas
Pro Seite spendiert Canor seinem Virtus I4S satte 60.000 Mikrofarad Siebkapazität. Dieser Verstärker geht nicht so schnell in die Knie… (Foto: H. Biermann)
Canor Virtus I4S Lüfter
Lautloser Lebensverlängerer: Der Lüfter auf der Unterseite reduziert die Abwärme und sorgt für ein superbes Wärme-Management ohne hässliche Kühlrippen (Foto: H. Biermann)
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Noch einmal Marketing-Leiter Ivan Bosnovic: „Es ist uns in dieser Schaltung gelungen, komplett auf Standardwiderstände in der Source (Anm. d. Red.: Emitter in Bipolartransistoren) zu verzichten. Das hat das dynamische Klangverhalten des gesamten Verstärkers erheblich verbessert. In dieser Klasse hat das noch niemand in dieser Form umgesetzt.“ Hier mal alle technischen Daten in der Übersicht:

Die technischen Daten

Canor Virtus I4S
Konzept:Transistor-Vollverstärker, voll diskrete Schaltung
Leistung: (4 / 8 Ohm)2 × 120 Watt / 2 × 75 Watt
Eingänge:2 × Cinch, 1 × XLR, 1 × Phono-Cinch
Phonostufe:MM 40/46 dB, MC 60/66 dB
Analog-Ausgang:1 × variabler Cinch
Kopfhörerausgang:6,3-mm-Klinke
Abmessungen (B x H x T):43,0 × 7,5 × 30,0 cm
Gewicht:11,2 Kilogramm
Alle technischen Daten

Der D/A-Wandler Canor Verto D4S…

Ein ambitionierter D/A-Wandler von einem Röhrenverstärker-Spezialisten? Wer hier zweifelt kann einen beruhigenden Blick ins Canor-Programm werfen, wo drei bewährte Modelle schon länger ihre Runden ziehen. Zudem könnte ich an dieser Stelle auf die Produktion von Musical-Fidelity- und allen Pro-Ject-Elektronik-Komponenten verweisen. Auch sie entstehen ja in der Fertigung von Canor (siehe Canor Firmen-Report) und nicht wenige dieser „Fremdprodukte“ stammen aus der Feder des Canor-Entwicklungs-Teams. Man darf also Zutrauen haben.

Erst recht, wenn man sich den Aufbau des Verto D4S ansieht. Dort findet man zwei ESS Sabre 9038 DAC-Chips in Dual-Mono-Konfiguration, die für einen bestmöglichen Dynamikumfang stehen. Ein lineares Netzteil mit getrennten Spannungsreglern für digitale und analoge Sektionen verhindert gegenseitige Einstreuungen und gewährleistet einen stabilen Betrieb.

Canor Verto D4S innen
Für einen DAC erfreulich voll: der weitestgehend „diskret“ aufgebaute Verto D4S im Inneren (Foto: H. Biermann)

Ein Punkt, der sich in den vergangenen Jahren als immer klangrelevanter herausgestellt hat, findet sich am Eingang, wo die USB-, AS/EBU- und Koax-Zugänge galvanisch getrennt werden.

Canor Verto D4S Anschluss
So ziemlich alles, was der DAC an Eingängen braucht: der Verto D4S von hinten (Foto: Canor)(Foto: H. Biermann)

In Verbindung mit einer präzisen HF-Filterung der Versorgungsspannung wird er zu einem widerstandsfähigen DAC gegen externe Spannungsstörungen von allen möglichen Seiten. Noch einmal Ivan Bosnovic: „Dieser Aufbau dient der störungsfreien Übertragung von Musikinformationen und gewährleistet einen konstant niedrigen Jitter.“

Und passend zum Vollverstärker (oder zur Foundatian-Linie) ist auch der Verto D4S hoch solide aufgebaut: Das gute Stück wiegt über 8 Kilo, die Hammerschlag-Metallwände an der Seite sind geschlitzt und lassen so alle Abwärme heraus.

Canor Verto D4S Gehäuse
Sieht gut aus und macht einen hoch-soliden Eindruck: das Gehäuse des Verto D4S (Foto: H. Biermann)

Technische Daten

Canor Verto D4S
Konzept:D/A-Wandler
Bestückung:2 × ESS 9038 in Dual-Mono-Konfiguration
Digitaleingänge:USB, AES/EBU, Koax, 2 × optisch, TV
Analog-Ausgänge:1 x Cinch, 1 x XLR
Besonderheit 1:18-cm-Farb-Touchdisplay
Besonderheit 2:Acht wählbare Digitalfilter
Abmessungen (B x H x T):43,0 × 7,5 × 30,0 cm
Gewicht:8,5 Kilogramm
Alle technischen Daten

Praxis und Hörtest

Die beiden Komponenten der Foundation-Serie lassen sich über die beiliegende System-Fernbedienung steuern:

Canor Virtus I4S Fernbedienung
Gemessen am elegant-noblen Auftritt der Foundation-Geräte wirkt die Kunststoff-Fernbedienung etwas sehr schlicht. Die Funktionalität indes ist einwandfrei (Foto: H. Biermann)

Oder man steuert Vollverstärker oder DAC direkt am Gerät selbst. Den Multifunktionsknopf des Virtus I4S haben wir schon vorgestellt, am D/A-Wandler nutzt man das große Touch-Display. Hier lassen sich unter anderem die Quellen anwählen und die acht unterschiedlichen Digitalfilter einstellen:

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Canor Verto D4S Filter
Ein besonderes Ausstattungsmerkmal ist das 18 Zentimeter breite, hochauflösende Farb-Touchdisplay über die gesamte Frontbreite. Es zeigt alle Betriebsparameter klar und übersichtlich an und ermöglicht eine äußerst komfortable, moderne Bedienung direkt am Gerät (Foto: H. Biermann)
Canor Verto D4S Filter
Unser favorisierter Filtertyp: der „Minimal Phase Fast“ (Foto: H. Biermann)
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Natürlich haben wir alle Filter ausprobiert: Die Unterschiede sind hörbar, aber eher gering. Am Ende landeten wir (wie auch bei vielen anderen DACs, die verschiedene Filter anbieten) bei „Minimal Phase Fast“. Aber den Klangcharakter des Wandlers bestimmen eher die potente Bestückung und der durch und durch konsequente Aufbau.

Den Verstärker haben wir wie üblich auch mit elektrisch echt schwierigen Lautsprechern betrieben: kein Problem. Und der Lüfter sprang entweder nicht an oder war schlicht nicht zu hören.

Die Phonostufe des Virtus I4S hat zwar nur wenige Einstellmöglichkeiten, diese aber sind absolut praxisgerecht. Hier ist der Canor fast allen Mitbewerbern in dieser Preisklasse überlegen: Die bieten in der Regel nämlich gar keine Anpassung. Klanglich würde ich der Phonostufe tonal große Ähnlichkeiten mit der Canor PH 2.10 unterstellen, die Kollege Bernhard Rietschel geradezu hymnisch beschrieb: „Mit dem Canor bleibt die ganze Energie und Unmittelbarkeit von Musik erhalten. Ihre Hochtonauflösung ist im enorm fein und im besten Sinne neutral.“

Natürlich klingt der Phono-Eingang des Virtus I4S nicht ganz so transparent und fein wie der große Bruder, aber ebenfalls enorm musikalisch und ausdrucksstark. Gedanken über zusätzliche Phonostufen im dreistelligen Preisbereich kann man mit diesem Verstärker jedenfalls sofort beiseiteschieben…

Hörtest

Wir hatten ja schon etliche Canor-Komponenten im Test und waren immer begeistert. Zugegeben: Das waren fast ausnahmslos Röhren-Modelle und durchweg deutlich teurer. Und dennoch lassen sich – wie auch bei der Phonostufe – durchaus große Ähnlichkeiten zu den Röhren-Boliden entdecken. Das gilt vor allem für den Verstärker, der wunderbar harmonisch und gleichzeitig druckvoll aufspielte. Die Darstellung großer Orchester über die Dynaudio Heritage Special etwa war sowohl von der Natürlichkeit des Tons als auch von der plastischen Darstellung her schlicht verzückend.

In der mittlerweile gar nicht mehr stark besetzten Vollverstärker-Preisklasse zwischen 2.000 – 3.000 Euro (zu nennen wären die Urgesteine Rotel RA-1592 und Yamaha A-S 1200 oder die neueren Cambridge Audio EXA100 und der Audiolab 9000A) setzt sich der Canor daher nicht nur wegen der gediegenen Optik ab – sondern auch dank jeder Menge klanglicher Raffinesse.

Der Rotel überzeugt durch brutale Kraft und Schub im Bass und kann nicht nur mit elektrisch schwierigen Lautsprechern einen weit höheren Pegel erreichen. Der Oldie ist super, aber die letzte Feinheit des Canor geht ihm ab. Der Yamaha dagegen zeigt alle feinen Verästelungen in der Musik, ist aber minimal „hell“ abgestimmt und wirkt bei Stimmen oder akustischen Instrumenten daher weniger anmutig als der Canor. Der Cambridge ist klanglich und von der Kraftentfaltung her recht ähnlich, allerdings bietet der Canor die etwas höhere Lebendigkeit – weshalb er bei Schlagwerk oder harschen Bläser-Sätzen noch authentischer klingt.

Canor Virtus I4S versus Audiolab 9000A und Dynaudio Heritage Special
Testaufbau: Der Virtus I4S im klanglichen Vergleich zum Audiolab 9000A (Foto: H. Biermann)

Klanglich am nächsten kam dem Virtus I4S noch der Audiolab 9000A (der damit auch seine Exzellenz unterstreicht). Wobei sich in den Hörtests der Canor bei uns letztendlich doch durchsetzte, weil er Stimmen mit noch etwas mehr Ausdruck zelebrierte oder bei besonders guten Aufnahmen (beispielsweise bei dem neuen ECM-Alben von John Scofield und Dave Holland) den Raum noch ein Stückchen weiter aufzog und die Umrisse der einzelnen Instrumente noch etwas prägnanter zeichnete. Ein wirklich audiophiler Vollverstärker.

John Scofield „Memories Of Home“
John Scofield, Dave Holland und „Memories Of Home“ erschien bei ECM Records / Universal als CD oder LP sowie als Stream oder Download, zum Beispiel auf qobuz.de (Cover: Qobuz)

Der DAC des Gespanns, der Verto D4S, hebt sich in seiner Preisklasse dagegen nicht ganz so weit heraus wie der Verstärker – dazu ist die Konkurrenz offenkundig einfach zu hoch. Nach den Erfahrungen mit dem Virtus I4D griffen wir zunächst recht weit oben ins Referenzregal – zum Reuss von Merason (aktueller Preis: 4.900 Euro). Doch dieser der Griff erwies sich als zu hoch. Der Schweizer Nobel-Wandler spielte einfach noch etwas prägnanter und besser auf den Punkt – ohne dabei an Musikalität einzubüßen.

Einen ebenbürtigen Gegner fand der Verto D4S in unserem Lieblings-Wandler dieser Klasse, dem Diamond von SPL (aktuellere Preis: 2.700 Euro). Der flache SPL mit Hochvolt-Technik musiziert vielleicht etwas griffiger und konturenschärfer, doch der Canor wirkte leichtfüßiger und gerade bei komplexen Passagen insgesamt eleganter und einen Hauch anmutiger.

Canor Virtus I4S mit Verto D4S und Dynaudio Heritage Special
Die Kombination aus Canor Virtus I4S + Verto D4S (Foto: H. Biermann)

Fazit Canor Virtus I4S + Verto D4S

Verarbeitung, Haptik und nicht zuletzt der klangliche Auftritt: Die kleine Manufaktur Canor tritt an, mit der neuen Foundation-Linie ein echtes Ausrufezeichen in der Oberklasse um 2.500 Euro zu setzen. Wobei der Ausdruck „kleine“ Manufaktur in die Irre führt, denn Canor ist als Marke zwar nicht sehr groß, hat aber eine der größten Fertigungen von HiFi-Komponenten in ganz Europa – immerhin entstehen hier auch einige Mitbewerber-Produkte. Und nur so lässt sich auch der hohe Aufwand und der vergleichsweise günstige Preis der neuen Komponenten erklären.

Der Vollverstärker wird so zu einer echten Ansage, zu der es gar nicht so viele ähnlich gute Alternativen gibt. Der DAC ist ebenfalls ziemlich gut, aber nicht in dem Maß herausragend wie der Vollverstärker. Wenn man sich allerdings schon für den Vollverstärker und somit für die Foundation-Design-Linie entschieden hat, drängt sich der Verto D4S natürlich auf. Denn wie gesagt: Auch er spielt er im Kreise der Klassen-Besten souverän mit. Seine klangliche Natürlichkeit und die Filter-Vielseitigkeit sind starke Argumente für ihn. Wie natürlich auch die hervorragende Verarbeitung, die außergewöhnlicher Optik und die pfiffige Bedienbarkeit der eleganten Flachmänner. Und wie man hört, soll die Linie zeitnah auch noch ausgebaut werden. Auch das spricht für Foundation…

Elegant-dynamischer, detailreicher Klang
Acht verschiedene Digitalfilter
Touch-Display
Exzellente Verarbeitung, flache Bauweise

Vertrieb:
IDC Klaassen
Am Brambusch 22
44536 Lünen
www.idc-klaassen.com

Preis (Hersteller-Empfehlung):
Canor Virtus I4S: 2.800 Euro
Canor Verto D4S: 2.500 Euro

Canor Virtus I4S
2026/03
Test-Ergebnis: 4,6
ÜBERRAGEND
Bewertung
Klang
Praxis
Verarbeitung

Gesamt

Die Bewertung bezieht sich immer auf die jeweilige Preisklasse.
Natürlicher, sehr feiner Klang
Geniales Bedienkonzept
Exzellente, integrierte Phonostufe
Tolle Verarbeitung

Vertrieb:
IDC Klaassen
Am Brambusch 22
44536 Lünen
www.idc-klaassen.com

Preis (Hersteller-Empfehlung):
Canor Virtus I4S: 2.800 Euro
Canor Verto D4S: 2.500 Euro

Mit- und Gegenspieler:

Test Vollverstärker Cambridge Audio EXA100: „Mind the Gap!“
Vollverstärker Doppeltest: Yamaha A-S1200 und A-S2200
Kauftipp der Woche: audiolab 9000er Serie. Im Duo besonders lecker
Test Merason Reuss: audiophiler DAC mit Referenz-Insignien
Test SPL Diamond: grandiose Wandler-Vorstufe mit 120-V-Technik
Test Dynaudio Heritage Special: in der Tradition der großen Sondermodelle

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Autor: Holger Biermann

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Chefredakteur mit Faible für feinste Lautsprecher- und Verstärkertechnik, guten Wein und Reisen: aus seiner Feder stammen auch die meisten Messe- und Händler-Reports.