Auch im Januar gab es in Bezug auf Neu-Veröffentlichungen wieder viel zu entdecken. In bewährtem Maße sichten und filtern wir sorgsam das riesige Angebot und geben so Empfehlungen für die Alben des Monat Januar 2026. Zu fast jeder Besprechung gibt’s Online-Tipps im Netz als Teaser. Und für Digital-Käufer Links auf das klangstarke Musikportal qobuz.
Die Alben des Monat Januar 2026:
Und hier spielt die Musik im kalten Januar 2026: Wärmender Singer-Songwriter-Folk, heißer Mississippi-Blues und prickelnder Progressive-Rock live mit Orchester.
Eric Bibb reist mit seinem neuen Album „One Mississippi“ musikalisch in die US-Südstaaten. Der gebürtige New Yorker mit Wahlheimat Schweden und Freund des audiophilen Klangs, spielte seine neuen Songs im Top-Studio von Produzent Glen Scott in Uppsala ein. Zum Bariton von Bibb und seiner Blues-Gitarre gesellte sich unter anderen Gitarrist Robbie McIntosh (Paul McCartney) – ein prickelndes Werk in feinem Klangkleid. Hier der Link zur separaten Rezension.
Mon Rovia entkam in seiner Heimat Liberia einem Schicksal als Kindersoldat, da er adoptiert wurde und dann in Tennessee aufwuchs. Dort lauschte Janjay Lowe, so sein richtiger Name, Vorbildern wie Bon Iver, den Fleet Foxes oder Vampire Weekend. Auf seinem Album „Bloodline“ reflektiert er das Leben in Westafrika und auch Traumata – feinfühlig mit Gitarre und sanfter Stimme intoniert und klug arrangiert. Teils starker Tobak, der dennoch weitgehend leicht und hoffnungsfroh daherkommt. Hier der Link zur separaten Rezension.
Lucinda Williams gilt als Ikone des Country-/Blues-Rock. Die dreifache Grammy-Preisträgerin nimmt als Sängerin auf ihrem neuen Album stellenweise kein Blatt vor den Mund zu den Umwälzungen in ihrer amerikanischen Heimat – Zeit wird’s, dass sich Künstler artikulieren. Ihr entsprechend tituliertes Album „World’s Gone Wrong“ schrieb sie als eine Art Weckruf, den KollegInnen wie Norah Jones oder Brittney Spencer und Mavis Staples mit ihren Vocals unterstützen Hier der Link zur separaten Rezension.
Yes zählen seit Dekaden zu den herausragenden Vertretern des britischen Progressive Rock. 2003 hatten Jon Anderson, Steve Howe, Chris Squire und Alan White die schlaue Idee Teile ihres Werks live mit einem Symphonie-Orchester einzuspielen – „Symphonic Live (In Heineken Music Hall, Amsterdam)“ glänzt so als packendes, abendfüllendes Konzert ohne Verfallsdatum, aktuell vereint in einem smarten Box-Set mit zwei CDs und einer Blu-ray-Disc. Hier der Link zur separaten Rezension.
Die Alben des Monat Januar 2026:
Die Alben des Monats Januar 2026: Eric Bibb „One Mississippi“
Die Alben des Monats Januar 2026: Mon Rovîa „Bloodline“
Die Alben des Monat Januar 2026: Lucinda Williams „The World’s Gone Wrong“
Die Alben des Monat Januar 2026: Yes „Symphonic Live”




