Sie lieben es pur und unververfälscht? Dann könnte Highresaudio das richtige Portal für Sie sein. Neu: Highresaudio ist nun auch für die Streaming-App JPLAY verfügbar. Unter 24-Bit macht es Highresaudio nicht, über 950.000 Titel stehen für das Streaming derzeit zur Verfügung. Noch besser: Highresaudio.com bietet über 1 Million Titel auch als Download-to-Own an. Download-to-Own? JPLAY? Eines nach dem anderen. „Music-download-to-own“ auf Deutsch also „Musik zum Runterladen und Behalten“ ist interessanterweise besonders in Deutschland recht beliebt. Dies stellte die Qobuz-Repräsentantin für Deutschland, Mareile Heineke, bereits in einem LowBeats-Interview mit dem Kollegen Andeas Günther, im Dezember 2023 fest. Zitat: „Wir generieren mittlerweile den meisten Umsatz per Streaming. Aber der Download macht bei uns noch immer einen großen Teil aus. Insbesondere im deutschen Markt sind es ungefähr 30 Prozent Käufe versus 70 Prozent Streaming. Damit ist Deutschland eine Besonderheit. Wir sind inzwischen in 26 Märkten aktiv, aber nirgends auf der Welt wird so viel gekauft und heruntergeladen wie in Deutschland.“

Deutsches Phänomen: Download-to-Own ist beliebt
Somit bedient Highresaudio mit seiner zusätzlichen Möglichkeit der „Musik zum Behalten“ eine gar nicht so kleine Marktlücke – vor allem bei High-Endern. Auch in einer von mir durchgeführten (selbstverständlich nicht repräsentativen) Umfrage unter Kollegen auf einer Fachveranstaltung bestätigte sich, dass viele von ihnen regelmäßig HiRes-Alben kaufen, um diese stets verfügbar zu haben.
Die aufgerufenen Preise für Alben in – logisch – HiRes-Qualität bei Highresaudio sind ganz unterschiedlich. Das aktuelle Album „Filin“ der chilenischen Jazz-Saxofonistin Melissa Aldana etwa kostet derzeit in FLAC 96-Auflösung 16,50 Euro. Die Neuerscheinung „Days of Ash“ der irischen Rockband U2 hingegen schlägt in FLAC 48/24Bit mit nur 7,50 Euro zu Buche. Da ist man dann bei Schallplattenpreisen der 1980er-Jahre angelangt. Es lohnt sich also durchaus, ein wenig zu stöbern. Denn, so die Aussage eines Kollegen: „Was man hat, das hat man. Auch wenn mal der Streamingdienst ausfällt“. Der Befragte ist leidgeprüft, er ist viel mit dem Zug unterwegs.
JPLAY: Kein Core notwendig
Jplay ist eine Streamingdienst-Steuerungs- und Wiedergabeplattform. Ein kürzerer Begriff fiel mir leider gerade nicht ein… Mit Jplay lassen sich zunächst einmal ganz banal integrierte Streaming Dienste wie Tidal und Qobuz aufrufen und aktuell eben auch Highresaudio. Zudem ist es möglich – ähnlich wie bei Roon – lokale Musikdateien vom NAS oder dem PC abrufen, die dann via UPnP-Protokoll über einen Streamer/DAC abgespielt werden. Vorteil gegenüber Roon: Es ist kein sogenannter Core (Server) notwendig. Laut Aussage des Anbieters soll Jplay den gesamten Datenfluss steuern, so dass im heimischen Netzwerk wenig Rauschen entsteht. Ein von uns geplanter Test wird zeigen, was da dran ist. Nachteil: Jplay ist derzeit nur für iOS zu haben.
HIGHRESAUDIO:
Sieben Tage können Sie Highresaudio kostenlos testen. Danach kostet das Highresaudio-Streaming-Abonnement für 6 Monate 79,00 Euro, wer für 12 Monate abschließt, ist mit 149,00 Euro dabei. Auch ein Abonnement inklusive Download-Rabatt von 30 Prozent gibt es, das kostet dann 199,00 Euro im Jahr. Mehr Infos: www.highresaudio.com
JPLAY:
Die Jplay-App kostet nach einer 14-tägigen Probezeit 50,99 € (Premium) im Jahr. Wer sich während des Premiumabos für eine Lifetime-Lizenz entscheidet, bekommt diese für 149 Euro. Mehr Infos: www.jplay.app
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