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Test Streaming-Verstärker Linn Selekt DSM

Linn Space Optimisation – Raumklangoptimierung ganz ohne Mikrofon

Jetzt geht’s ins Eingemachte. Die digitale Raumkorrektur des Selekt DSM und anderer Linn-Komponenten erfolgt anders, als man das von den meisten Anbietern derartiger Funktionen kennt. In der Regel wird hierfür in irgendeiner Form der Raum akustisch per Mikrofon ausgemessen. Je nach System an einer oder mehreren Positionen. Aus dem akustischen Messergebnis errechnet die Software dann Korrekturfilter, etwa, um Raummoden zu bekämpfen oder andere Frequenzgang-Unregelmäßigkeiten auszubügeln.

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Mit Linns Space Optimisation werden Besonderheiten der Raumakustik, die Lautsprecheraufstellung und die Art des verwendeten Lautsprechers berücksichtigt (Foto: F. Borowski)

Bei Linn geht das ganz ohne Mikrofon, aber dafür ist Handarbeit gefragt. Der Nutzer (oder besser ein erfahrener Linn-Händler) muss die Raumdimensionen zunächst möglichst auf den Zentimeter genau erfassen. Länge, Breite, Höhe, Raumecken, Fensternischen u.s.w. In der neueren Version können mit der Linn-Lösung nicht nur rechteckige Räume eingegeben werden, sondern auch L-Förmige und andere Raumschnitte. Ja sogar die durchschnittliche Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit fließen mit ein.

Hat man einen Grundriss erzeugt, kann man jeder Raumbegrenzung eine Materialeigenschaft zuweisen, was Einfluss auf die Berechnung der Dämpfungseigenschaften hat. Die Möglichkeiten beschränken sich zwar auf Beton, raumteilende Elemente und „Andere“, aber das dient auch erst mal nur als Annäherung. Für gemauerte Wände wählt man beispielsweise „Concrete“, also Beton (die App ist komplett in Englisch). Raumelemente wie Türen und Fenster lassen sich ebenfalls hinzufügen. Je detaillierter und genauer man vorgeht, desto besser. Allein dafür können schön mal ein, zwei Stunden drauf gehen. Zumal man sich als Neuling erst mal mit den Besonderheiten der Eingabemethoden vertraut machen muss, die an einigen Stellen noch verbesserungswürdig sind.

Danach wird die Position der Lautsprecher und des Hörplatzes definiert. Dabei kommt die ursprüngliche Auswahl der verwendeten Lautsprecher zum Tragen, deren Volumen automatisch in das Layout übertragen wird. Zusätzlich zur Positionsbestimmung über die Wandabstände kann man den Bodenabstand des Lautsprechers angeben (wichtig bei Kompaktlautsprechern auf Stands oder in Regalen) und den Grad der Einwinkelung. Am Hörplatz wird noch die Ohrhöhe festgelegt.

Abschließend klickt man auf „Calculate“ und muss nun gegebenenfalls etwas Geduld aufbringen. Die Kalkulation findet nämlich nicht auf dem eigenen Computer statt. Linn sagt, die Berechnungen seien zu komplex und würden die meisten Computer überfordern. Daher erfolgt die Verarbeitung auf extern angemieteten Rechnerfarmen. Leider landet man damit oft erst mal in einer Warteschleife, wenn andere gerade die Dienste der Rechenknechte in Anspruch nehmen – und das sind nicht nur Linn-Kunden. Die eigentliche Berechnung geht dann relativ flott, je nachdem, wie komplex die eingegebenen Raumparameter sind. (Wobei ich glaube, dass ein aktueller Mac oder PC damit auch nicht überfordert wäre.) – Die Wartezeiten der SO-Berechnungen sollen künftig deutlich verkürzt werden, wie Linn-Chef Gilad Tiefenbrunn kürzlich mitteilte.

Auf Basis aller Parameter zerlegt die Software den virtuell nachgebildeten Raum inkl. der festgelegten Lautsprechereigenschaften in kleine Würfel von 10 cm Kantenlänge, errechnet für jeden davon die Resonanzeigenschaften und generiert entsprechende Filterkurven zur Optimierung, die der Nutzer allerdings in der neuen Version nicht mehr in grafischer Form zu sehen bekommt. Etwaige Feinanpassungen erfolgen im Nachgang über diverse Schieberegler und ausgiebiges Hören. Ist beispielsweise der Bass zu schwach, kann am Regler für die Materialeigenschaften nachjustiert werden, oder an dem für die persönliche Präferenz. Die folgenden Screenshots zeigen den Prozess in der Übersicht:

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Linn Selekt DSM Space Optimisation
1 Zunächst wird die Raumgeometrie in so vielen Details wie möglich virtuell nachgebaut
Linn Selekt DSM Space Optimisation
2. Anschließend erfolgt die Lautsprecherpositionierung, wahlweise an der Idealposition, oder dort, wo sie am wenigsten stören.
Linn Selekt DSM Space Optimisation
3. Auch Details wie die Einwinkelung oder die Ohrhöhe am Hörplatz fließen in die Kalkulation ein.
Linn Selekt DSM Space Optimisation

4. Ebenso wie die durchschnittliche Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit, welche wesentlichen Einfluss auf den Klang haben.
Linn Selekt DSM Space Optimisation
5. Über diese Schieberegler können die Absorptionswerte unterschiedlicher Materialien nach Gehör und im Try-and-Error-Verfahren angepasst werden.
Linn Selekt DSM Space Optimisation
6. Hier erfolgt eine Anpassung an die allgemeinen klanglichen Vorlieben.
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Die Perfektionierung der Space Optimisation kann ein recht langwieriger Prozess mit vielen Hörversuchen, Nachjustierungen und Neuberechnungen sein. Bei ungeduldigen Naturen könnte da schnell Frust aufkommen, weshalb sie diesen Vorgang einem Experten überlassen sollten. Für experimentierfreudige und besonders detailorientierte Nutzer ist das aber eine herrliche Spielwiese.

Jede Neuberechnung führt zu einem weiteren Eintrag in der Liste der „Optimisations“, sodass man Fortschritte ebenso wie Rückschritte durch Umschalten jederzeit nachvollziehen oder durch Abschalten der Space Optimisation einen Vorher/Nachher-Vergleich  machen kann.

Linns Weg zur Optimierung des (Raum-) Klangs soll eine wesentlich höhere Genauigkeit bieten als jede Mikrofon-basierte Messmethode. Aber auch hierfür gilt, dass es keine Garantie für besseren Klang gibt! Je nachdem, wie gut Ihr Raum akustisch optimiert und wie günstig Ihre Lautsprecheraufstellung ist, kann es durchaus sein, dass der Klang mit abgeschalteter Space Optimisation genauso gut oder gar besser ist. Wie die Sache bei mir ausgegangen ist, erfahren Sie gleich in der Klangbeschreibung.

Linn Katalyst – Was ist das und was macht das?

Bevor ich zur Beschreibung meiner Praxis- und Klangerfahrungen komme, zuvor noch ein paar Details zu dem Katalyst-Modul.

Wie einige andere hochspezialisierte Hersteller verfolgt auch Linn eigene Pfade zur Verbesserung der klangkritischen digitalen Signalverarbeitung und anschließenden Analogwandlung. Im Wesentlichen geschieht dies bei Linn in fünf Schritten:

1. Referenzspannung wird erzeugt
2. Datenoptimierung (z.B. Upsampling)
3. Clock – Datentakt generieren
4. Digital-Analog-Wandlung
5. Ausgangsstufe (analog)

Das Katalyst-Modul setzt zunächst bei Punkt 1 an. Statt die Erzeugung der Referenzspannung, die möglichst gleichmäßig sein muss, dem DAC-Chip zu überlassen, nutzt Linn einen eigens dafür abgestellten Spezial-Chip, der das viel besser bewerkstelligen soll. Dadurch und in Verbindungen mit anderen Maßnahmen wie internem Upsampling, einer besonders präzisen Clock, getrennter Stromversorgung für jeden der fünf Schritte und einer sehr verzerrungsarmen analogen Ausgangsstufe wird der Störspannungsabstand gegenüber der Version ohne Katalyst noch mal um ca. 10 dB verringert. Die folgende Grafik zeigt diesen Zugewinn an Signalreinheit am Beispiel des Linn Klimax; rot ohne, blau mit Katalyst:

Linn Selekt DSM Kurve
Mit der Katalyst-DAC-Architektur, hier am Beispiel des Linn Klimax, sinkt der Störabstand deutlich. (Grafik: Linn)

Das allein sagt nicht viel aus, zumal der Störgrund auch ohne Katalyst schon extrem niedrig ist. Durch die zusätzliche Vergrößerung des Störabstandes vom Nutzsignal verbessert sich vor allem der Dynamikumfang.

Grundsätzlich unterstützt der Selekt an den digitalen Eingängen Signale bis 24 Bit Auflösung mit Abtastraten bis 192 kHz. Intern wird auf Samplingraten bis 768 kHz/32 Bit hochgerechnet. Auch natives DSD kann der Selekt verdauen, allerdings muss in dem Fall aufgrund der Natur von DSD auf die Space Optimisation verzichtet werden.

Der Linn Selekt DSM in der Praxis

Einmal gekonnt eingerichtet, ist der Selekt DSM eine wahre Freude im musikalischen Alltag. Ein Tastendruck und der Lieblingsradiosender oder die Lieblings-Playlist spielt. – Okay, es können auch mal zwei Tastendrücke sein, wenn das Gerät im Standby ist und vorher eine andere als die gewünschte Quelle aktiv war, aber wir wollen nicht zu kleinkariert sein. Mit der Fernbedienung oder dem Controller und den Pin-Tasten am Gerät geht die Bedienung so selbstverständlich von der Hand, wie man es aus alten, prä-digitalen Zeiten kennt. In meinem Test gab es zudem keinerlei Aussetzer, Verbindungsprobleme, lästige Verzögerungen (übrigens auch nicht in Sachen lippensynchroner Wiedergabe bei Video), oder was sonst noch alles den Musikgenuss schmälert.

Ebenso erfreulich ist die Bedienung mit der Kazoo-App, sowohl auf iDevices, als auch auf dem Mac. Ich hatte schon viele Controller-Apps im Test, aber keine, die sich so selbstverständlich anfühlt. Vorbildlich!

Natürlich könnte man einwenden, dass die App in Sachen Funktionsumfang kein iTunes und auch kein Roon ist. Verbesserungen im Detail sind immer möglich. Dafür lenkt Kazoo nicht vom eigentlichen Zweck der Sache ab, nämlich einfach die Musik für sich und für Linns Digitalkompetenz sprechen zu lassen.

Die Disziplin Usability besteht der Linn Selekt DSM mit Bravour – vorausgesetzt, die Einrichtung war professionell.

Klangtest unter variablen Bedingungen

Damit kann nur noch eine Sache den Gesamteindruck trüben. Nur zu leicht kann man sich von blumigen Versprechen blenden lassen, mit nur einer universellen Komponente alle wesentlichen Forderungen in Sachen Musikwiedergabe und Bedienungskomfort abdecken zu können. Die Praxis sieht meist anders aus. – Aber der Selekt DSM ist kein Blender.

Bereits mit den ersten Tönen des eleganten Linn-Pakets an meinen KEF Reference 1 war klar, dass hier auch ein echtes Klangtalent am Werk ist. Trotz der relativ überschaubaren Ausgangsleistung von ca. 100W an 4 Ohm ist da eine enorme Kraft und Lebendigkeit im Klangbild, wie ich sie sonst nur von deutlich potenteren Kraftwerken kenne. Und das auch noch gepaart mit Finesse in den Details, Schmelz in Stimmen und Instrumenten sowie einer weiten, luftigen und tief gestaffelten Klangbühne.

Linn Selekt DSM Ambiente2
Einfach chic (Foto: F. Borowski)

Der Hörtest geriet insgesamt dann aber doch ziemlich aufwendig, was unter anderem daran lag, weil mein erst kürzlich umfangreich sanierter Hörraum noch nicht komplett in der Raumakustik optimiert war. Also physisch, nicht per Korrektursoftware. Es fehlten noch ein paar Roomtuning-Elemente, die ich in Zusammenarbeit mit R.T.F.S., die auch bei der Optimierung des LowBeats HiFi-Hörraums in der Münchener Zentrale tatkräftig mitgewirkt haben, in mehreren Schritten für meinen Hörraum ermittelt habe. Wichtige Teile davon kamen erst, als ich mit dem Linn in Sachen Space Optimisation schon recht fortgeschritten war. Dadurch änderte sich die Raumakustik logischerweise und ich musste die digitale Raumkorrektur des Linn Selekt DSM erneut anpassen.

Das war aber insofern sehr aufschlussreich, weil ich dadurch herausfand, dass die Space Optimisation einen größeren positiven Effekt hat, wenn die Raumakustik (und die Lautsprecheraufstellung) nicht ganz optimal sind. Was ja auch irgendwie logisch ist, aber das war der praktische Nachweis. Am Ende der Hörraum-Optimierung habe ich für meinen Geschmack mit Space Optimisation keine nennenswerten Vorteile im Klangbild mehr feststellen können. Gut, vielleicht war die Präzision vor allem im Oberbass bzw. im Grundtonbereich mit Space Optimisation noch eine Spur besser, aber das ging zu Lasten des Volumens und der Bass-Autorität der Darbietung. Mehr Präzision in den Mitten konnte ich am Ende mit Space Optimisation nicht ausmachen. Vor der Fertigstellung der Raumakustik durch die R.T.F.S.-Module war der Unterschied mit Space Optimisation viel offensichtlicher. Und genau darum geht es: In normal eingerichteten, nicht nach akustischen Gesichtspunkten optimierten Wohnräumen und bei Lautsprecheraufstellungen, die eher dem Hausfrieden als optimaler Akustik geschuldet sind, ist die Linn Raumoptimierung Gold wert. Je besser die Akustik des Hörraums mit herkömmlichen Mitteln optimiert wurde, desto weniger klanglicher Zugewinn ist durch die Linn-Korrektur zu erwarten.

Die wohl wichtigste Aussage zum Klang des Linn Selekt DSM ist, dass man mit ihm einfach nur in die MUSIK eintauchen will. Typisch audiophile Verhaltensmuster, wie das akribische Ausloten der Instrumentenstaffelung, oder das Vorspulen bis zum einzelnen PING der Triangel, um deren Authentizität abzuwägen, treten hier völlig in den Hintergrund. Und das ist, glaube ich, das größte Lob, das man einer Audiokomponente aussprechen kann.

… schrieb er, legte das iPad beiseite und hörte sich das neue Album Dionysus von Dead Can Dance nochmal über den Selekt DSM an.

In Sachen digitale One-Box-Lösung kenne ich zur Zeit nichts, was dem Linn Selekt DSM klanglich das Wasser reichen kann.

Linn Selekt DSM Ambiente
Ohne Worte (Foto: F. Borowski)

Fazit Linn Selekt DSM: Die wohl flexibelste Musiktruhe der Welt

Über den Linn Selekt DSM gibt es unglaublich viel zu berichten, aber nur ganz wenig an ihm zu kritisieren. Sein modulares Konzept macht ihn flexibel nutzbar und ausbaufähig. Die Bedienung ist – nach korrekter Einrichtung – beispielhaft komfortabel und sein Klang über jeden Zweifel erhaben. Das macht ihn zur mit Abstand besten mir bekannten All-In-One Lösung (ohne Lautsprecher). Sein modernes, ausgewogenes Design hat das Zeug zum Klassiker und passt in jede Wohnumgebung. Geringer Platzbedarf und Verkabelungsaufwand inklusive.

Wünsche? Klar, bei einem so komplexen System gibt es immer irgendetwas zu verbessern. Nicht nur an Details zur Bedienung. Schön wäre es beispielsweise, wenn Linn auch eine Version des Selekt DSM ganz ohne Analogeingänge zu einem entsprechend niedrigeren Preis anbieten würde. Wer ausschließlich digitale Quellen nutzt, müsste so das A/D-Board nicht mit bezahlen. So oder so, bis zu 8.000 Euro (oder mehr mit künftigen Modulen) sind zwar eine stolze Summe, aber das Preis-/Leistungsverhältnis des Selekt ist ausgezeichnet.

Auf die komplexe Einrichtung muss man sich nicht einlassen, wenn man nicht will. Es ist zwar kein Muss, so wie auf dem Karton zu lesen, aber es ist höchst ratsam, dies seinem Linn-Händler zu überlassen. Auch das gehört hier zum All-Inclusive-Erlebnis.

Der Linn Selekt DSM wirft meine bisherigen Erfahrungen mit selbsternannten digitalen Alleskönnern vollkommen über den Haufen. Bislang wenden sich derartige Konzepte fast ausnahmslos an eher Lifestyle-orientierte, weniger audiophile Kundschaft. Linn beweist mit dem Selekt DSM, dass sich wohnraumfreundliches Design und High-End-HiFi der Spitzenklasse nicht gegenseitig ausschließen müssen. Die Summe seiner Eigenschaften resultiert in einem schwer begeisterten Tester und einer entsprechend hohen LowBeats Bewertung. – Darauf einen guten Scotch Whisky!

Mitspieler im Test:
Test KEF Reference 1: der überragende Kompakt-Lautsprecher

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Ratgeber: Linn Space Optimisation

Linn Selekt DSM
2018/11
Test-Ergebnis: 4,7
ÜBERRAGEND
Bewertungen
Klang
Praxis
Verarbeitung

Gesamt

Die Bewertung bezieht sich immer auf die jeweilige Preisklasse.
Sehr feiner, offener, natürlicher Klang
Ausgereifte, intuitive App (Kazoo)
Umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten
Multiroom-fähig

Vertrieb:
Linn Deutschland
Telefon: 040 / 890660113
Email: helpline@linn.co.uk
www.linn.co.uk/de

Preis (Hersteller-Empfehlung)
Linn Selekt DSM: ab 4.760 Euro
mit Endst. und Katalyst: 8.035 Euro