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Simaudio präsentiert mit dem MOON 371 einen Streaming-Vollverstärker (6.800 Euro) und damit den ersten Vertreter einer neue Serie namens Compass-Collection (Foto: Simaudio, Montage: F. Borowski)

MOON 371 Netzwerk-Vollverstärker vorgestellt

Simaudio, hierzulande im Vertrieb von Dynaudio, hat mit dem MOON 371 einen neuen Netzwerk-Vollverstärker vorgestellt, der technisch und optisch viel von der Top-Serie “North Collection” erbt, die mit der Streaming-Vorstufe 791 und der Endstufe 761 auch als eine der LowBeats-Referenzen dient. Der MOON 371 ist der Einstieg in die neue Compass-Collection von MOON, die unmittelbar unter der North-Collection angesiedelt ist.

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Klangzentrale: Der 371 ist ein Streaming-Vollverstärker mit Phono-Eingängen für MM und MC (Foto: Simaudio)

Neuer Look, größeres Display

Die ersten Bilder des 371  zeigen einen flachen Vollverstärker, der eindeutig ein Abkömmling des größeren 641 Integrated Amplifier ist. Erhältlich in Schwarz oder zweifarbig in Schwarz mit silbernen Wangen und Drehknopf könnte man die beiden bei einem flüchtigen Blick leicht verwechseln. Doch der neue 371 wirkt in der Materialwahl und durch sein geschliffeneres Design etwas glatter. – Was ihm sicher nicht zum Nachteil gereicht, denn das sehr üppig wirkende Design der North Collection ist nicht jedermanns Sache.

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Compass Collection Streaming-Vollverstärker 371: Größeres Display als in der North Collection und die selbe Anschlussvielfalt, aber zum günstigeren Preis (Foto Simaudio)

Der MOON 371 ist dem allgemeinen Trend folgend ein Vollverstärker mit integriertem Streaming. Deswegen besitzt er an der Front auch ein großes Farbdisplay (6,7″, ohne Touchfunktion), das interessanterweise deutlich größer zu sein scheint, als das in der Topserie. Vermutlich war dieses Display früher noch nicht verfügbar, aber schon in dieser Form auch bei der North Collection geplant, denn der Gehäuseausschnitt an deren Front hätte genau diesen Platz geboten. Stattdessen ist es nur ein großes dunkles Glasfenster mit einem etwas kleineren Display dahinter. Der neue 371 kann nun in Sachen Bildschirm die volle Fläche ausnutzen.

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Volle Hütte: Der Innenaufbau des 371 ist kaum weniger aufwendig, als in der Top-Serie (Foto: Simaudio)

Zwar ist der 371 eindeutig eine in vielen Belangen abgespeckte Variante des 641, aber geknausert haben die Kanadier hier definitiv nicht. So bietet der Neuzugang eine ebenso große Anschlussvielfalt, einschließlich Phono-Vorverstärker für MM- und MC-Tonabnehmer, symmetrische Eingänge, HDMI ARC und mehr.

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Massive Wangen und Seitenteile (Foto: Simaudio)

Kraft und Feingefühl

Das proprietäre MHP-Netzteil (MOON Hybrid Power Supply) sowie die verwendete MDCA-Technologie (MOON Distortion Cancelling Amplifier) ​​sind ebenfalls an die Modelle der North Collection angelehnt, dem Besten, was MOON aktuell zu bieten hat. Das MHP-Netzteil verspricht eine ultrastabile Stromversorgung, während die MDCA-Topologie Verzerrungen im Musiksignal nahezu eliminieren und somit für höchste Linearität sorgen soll.

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Der 371 ist wahlwesie auch in komplett Schwarz erhältlich (Foto: Simaudio)

Albumcover, Künstler, Titelinformationen sowie Einstellungen werden vom 17 cm Farbdisplay angezeigt, während die zugehörige Metallfernbedienung CRM-4 komfortable Bedienung vom Hörplatz ermöglicht. Jeder MOON 371 wird in Kanada aus hochwertigsten Materialien von Hand gefertigt und jedes Gerät wird einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen. Dank dieser Absicherung kann der Hersteller eine großzügige 10-Jahres-Garantie bieten.

Technische Highlights:
  • Ausgangsleistung 8 Ohm: 100 W
  • Ausgangsleistung 4 Ohm: 200 W
  • Verstärkung: 40 dB
  • Frequenzgang: 5 Hz – 100 kHz +0/-3 dB
  • Abmessungen (B x H x T): 42,9 cm x 8,7 cm x 38,5 cm
  • Gewicht: 9,1 Kilo

Der MOON 371 ist ab sofort bei autorisierten MOON-Händlern erhältlich. Der UVP beträgt 6.800 Euro. Weitere Informationen finden Sie unter www.simaudio.com 

Der MOON 371 wird in Deutschland erstmals auf den Deutsche HiFi-Tage in Darmstadt zu erleben sein.

Autor: Frank Borowski

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LowBeats Experte für Schreibtisch-HiFi und High End kennt sich auch mit den Finessen der hochwertigen Streaming-Übertragung bestens aus. Zudem ist der passionierte Highender immer neugierig im Zubehörbereich unterwegs.