Hier spielte die Musik im Juli – unser LowBeats Slogan gibt hier im Wortsinn den Ton an: Wir sichten in der Musikredaktion regelmäßig und intensiv den Musikmarkt und wählen mit Erfahrungsschatz und Kompetenz aus dem riesigen Angebot an Neuveröffentlichungen die Highlights aus: Prominente MusikerInnen, Newcomer-Perlen und audiophile Alben. Obendrauf gibt’s fast immer Online-Tipps im Netz als Teaser. Und für Online-Käufer Links auf das klangstarke Musikportal qobuz.
Reden wir nicht lange länger herum – unser musikalischer Rückblick auf den Juli 2025:
Das hat uns gerade noch gefehlt: The Original Alice Cooper Group ist nach 51 Jahren wieder auferstanden – heiliger Schauder! „The Revenge Of Alice Cooper“ (zur Rezension geht es hier…) geriet zum kraftstrotzenden Rock-Rachefeldzug. Zudem lässt die Tontechnik für ein Hardcore-Album mit ungewöhnlich guter Durchhörbarkeit nebst packendem Tiefton-Druck aufhorchen. Von wegen Gruftie – hier geht mächtig die Post ab!
Fred Hersch nahm mit seinen beiden Kollegen Drew Gress am (Doppel-)Bass und Joey Baron (Schlagzeug; Bill Frisell, John Zorn) ein herausragend feines Album auf, produziert von keinem Geringeren als Manfred Eicher, auf seinem renommierten ECM-Label. Auf „The Surrounding Green“ setzt der amerikanische Pianist virtuose Spots auf eine Auswahl an Musikstücken des vergangenen Jahrhunderts, darunter Stücke von Ornette Coleman oder Charlie Haden (zur Rezension geht es hier…) Drei eigene frische Werke steuert Fred Hersch selbst bei. Obendrein begeistert das Klangbild audiophil mit exzellenter Transparenz und Feindynamik.
Nick Drake, leider sehr früh verstorben, wirft für Freunde des gehaltvollen britischen Roots-Folk-Genres spannende Schlaglichter mit einem Making-Of-Werk seines Debüt-Albums. Sein Vermächtnis umfasst drei wunderbare, hochkarätige Folk-/Singer-Songwriter-Alben, die zu seinen Lebzeiten nicht die angemessene Aufmerksamkeit erlangten. „Five Leaves Left“ von 1969, ein Jahr später „Bryter Layter“ und „Pink Moon“ 1972 genießen einen gewissen Kultstatus. Die mit opulentem Begleitbuch bestückte Rückschau erfreut Fans – und rückt seine drei zeitlosen Folk-Alben in den Fokus. Hier gehts zur Rezension
Billie Marten glänzt als junge Singer-Songwriterin bereits mit ihrem fünften Album, „Dog Eared“ – zur Rezension geht es hier. Isabella Sophie Tweddle aus dem englischen North Yorkshire wurde bereits stilistische Ähnlichkeit mit Kate Bush oder Nick Drake (siehe aktuelle Kritik) nachgesagt. Wir hören gepflegt-gechillte Songs, unaufgeregt, schillernd und wärmend wie Mittsommernachts-Träume.
Von Frank Zappa & The Mothers Of Invention taucht ein 50 Jahre alter Soundtrack aus den Archiven auf, der damals nie veröffentlicht wurde: „Cheaper Than Cheep “ (zur Rezension geht es hier…) setzt genial-skurrile Akzente in Bild und Ton – letzterer sogar in prima Klanggewandt, dank HiRes-Remastering und Immersive-Sound. Ein abendfüllendes Happening für Zappa-Fans und Musikbegeisterte mit offenen Ohren für Ungewöhnliches.
Alle Musik-Tipps aus dem Juli 2026:
The Original Alice Cooper Group „The Revenge Of Alice Cooper“
Alben des Monats Juli 2025: Fred Hersch „The Surrounding Green“
Alben des Monats Juli 2025: Nick Drake „The Making Of Five Leaves Left“
Die Alben des Julis 2025: Billie Marten „Dog Eared“
Die Alben des Juli 2025: Frank Zappa „Cheaper Than Cheep“



