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Mit dem MOON 371 (6.800 Euro) bringt Simaudio einen Streaming-Amp auf den Markt, der viele Attribute der MOON Top-Serie erbt: ein Meisterstück (Fotos: Simaudio, Montage: F. Borowski)

Test MOON 371 Streaming-Vollverstärker – der Erste der „Compass Collection“

Nach der großartigen aber auch sehr kostspieligen North Collection bringt MOON jetzt eine neue und deutlich kostengünstigere Komponentenserie namens COMPASS an den Start. Den Anfang mach der Streaming-Vollverstärker 371 (6.800 Euro), den LowBeats sich zu einem frühen Rendezvous sichern konnte. Dabei entpuppte sich der Kanadier als wahres Musiktalent mit tollen Allround-Eigenschaften.

Der MOON 371 kurz vorgestellt

MOON (by Simaudio), eine Marke, die in Kanada und Nordamerika ähnlich hoch angesehen ist wie T+A in Deutschland, hat zwar auch hierzulande schon lange eine treue Fangemeinde, ist aber außerhalb der High-End-Szene weniger bekannt. Dabei muss man kein bekennender Audiophiler sein, um die Produkte der Kanadier zu schätzen, aber auch ein gewisses Geldpolster ist hilfreich…

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Der neue MOON 371 markiert den Start der Compass Collection. Als Streaming-Vollverstärker kann er fast alles und hat sogar einen Phono-Eingang für MM und MC (Foto: Simaudio)

Nach dem Erfolg ihrer Topserie North Collection (siehe Testbericht des 791 und 761) präsentiert MOON nun die deutlich preisgünstigere Compass Collection. Deren erster Vertreter ist der ansprechende Streaming-Vollverstärker mit dem schlichten Namen „371“, der in direkter Konkurrenz zu Geräten wie dem T+A Symphonia (Testbericht) steht. Mit einem Preis von 6.800 Euro liegt der 371 allerdings spürbar unter dem T+A. Welche weiteren Geräte in der Compass-Serie erscheinen werden, ist noch nicht offiziell bekannt, aber die Fernbedienung gibt einen Hinweis. Darauf sind Tasten für AMP, CD und DAC zu finden.

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Die IR-Remote: Die untere Tastenreihe gibt Hinweise auf zukünftige MOON-Komponenten der Compass-Serie (Foto: F. Borowski)

Der 371 integriert MOONs Streaming-Plattform MIND 2, die gängige Dienste wie Qobuz, Tidal, Spotify und Deezer integriert. Die ersten Drei sind auch in ihrer jeweiligen Connect-Variante nutzbar. Das bedeutet, die App der Connect-Anbieter kann den 371 direkt als Ausgabegerät adressieren, ohne den Umweg über die MOON-eigene App. So dient beispielsweise die Qobuz-App nur als „Fernbedienung“ und zur Musikauswahl, die Musik selbst gelangt aber aus dem Internet direkt in den Amp – ohne Umweg über das iDevice.

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Die Designsprache der Topserie wird im 371 etwas dezenter gesprochen, aber der Familienlook bleibt erhalten (Foto: F. Borowski)

Auch Roon, AirPlay 2 und Bluetooth 5 werden vom 371 unterstützt. Darüber hinaus bietet der Amp im klassischen 43-cm-Format eine große Anschlussvielfalt für lokale Quellen. Analoge Komponenten, einschließlich Phono MM/MC, können ebenso angeschlossen werden wie digitale Signallieferanten samt HDMI ARC. Und auch Festplatten/SSDs mit eigener Musik sind per USB andockbar. Mittels MOON-Link lassen sich zudem mehrere Komponenten des Herstellers miteinander verbinden und zentral steuern.

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Alles dran: Die Anschlüsse des 371 (Foto: F. Borowski)

Das Gehäuse des MOON 371 ist aus massiven Alukomponenten gefertigt, die nicht nur durch ihre Dicke bestechen, sondern auch durch eine ausdrucksstarke Formensprache. Die geschwungenen Wangenstücke sind wahlweise in Schwarz oder Silber erhältlich und verleihen damit dem Gerät auf Wunsch einen außergewöhnlichen Bicolor-Look. Ein großer und fein laufender Drehknopf an der Front unterstreicht den wertvollen Gesamteindruck.

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Der 371 ist wahlweise auch in komplett Schwarz erhältlich (Foto: Simaudio)

Im Vergleich zu den Streamern der Topserie North Collection hat der 371 sogar ein entscheidendes Plus: Sein Display ist mit 17 cm Diagonale deutlich größer und nimmt fast die gesamte schwarze Glasfläche zwischen den Wangen ein. Zum Lieferumfang gehört eine schicke IR-Fernbedienung, mit der die gesamte Steuerung einschließlich der Menüs erfolgen kann. Natürlich ist auch die Steuerung über die zugehörige MIND-App möglich, doch die Fernbedienung ist in den meisten Fällen die schnellere und praktischere Lösung. Bei Bedarf kann der 371 auch mit der Luxus-Fernbedienung BRM-1 gekoppelt werden, die allerdings allein schon 1.000 Euro kostet. Die Standard-Fernbedienung ist aber vielseitiger. Sogar drei Presets (zum Beispiel für Webradio-Stationen) lassen sich damit speichern und schnell aufrufen. Dezent und kaum sichtbar an der Front links neben dem Display sind einige Tasten integriert, die eine weitere Möglichkeit zur Steuerung bieten.

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Die Fernbedienung kann auch die Menüs steuern und hat Speichertasten für Direktzugriff beispielsweise auf Radiostationen (Foto: F. Borowski)

Die Technik des 371

Der Class-A/B Leistungsverstärker im 371 liefert ordentliche 100 Watt an 8 Ohm und 200 Watt an 4 Ohm. Er übernimmt die innovative MDCA-Feedback-Schaltung (MOON Distortion Cancelling Amplifier) aus der North Collection von MOON. Gegenkopplungsschleifen sind in Verstärkern zwar nichts Ungewöhnliches, doch hier befindet sich diese Kontroll- und Korrekturschaltung komplett außerhalb des Signalwegs. Für die Stromversorgung sorgt ein Hybrid-MHP-Netzteil. Dazu noch ein paar Worte später im Praxisteil.

Beim Blick unter die Haube wird dem Kenner schnell warm ums Herz. Piekfeiner Aufbau, geschirmtes Netzteil und strikt getrennte Baugruppen, sowie separate Verstärkerzüge direkt an den Kühlwangen – alles lehrbuchmäßig. Klar, da sind ja auch keine Neulinge am Werk.

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Volle Hütte: Der Innenaufbau des 371 ist kaum weniger aufwändig, als in der Top-Serie (Foto: Simaudio)

MOONs neueste MDCA-Schaltung hat sich in der Architektur der North Collection klanglich schon als echter Glücksgriff herausgestellt. Wieviel davon in den deutlich günstigeren 371 mitgenommen werden konnte, muss der Hörtest zeigen. Aber vorher noch ein Blick auf den Digitalteil. Um die verbaute DAC-Architektur macht MOON zwar kein Geheimnis, aber sie weisen in auf der Webseite und in den technischen Daten auch nicht extra darauf hin. Es handelt sich, wie ich auf Nachfrage in Erfahrung bringen konnte, um den ESS ES9039Q2M, einem 32 Bit Zweikanal-DAC mit Hyperstream 4 Architektur von ESS. Damit unterstützt der 371 PCM bis 384 kHz und maximal DSD256.

Es wurde alles darangesetzt, den Digital-Part so rauscharm wie möglich an die Analogsektion anzubinden. Das geht so weit, dass die Schaltung WLAN mitsamt der daran angebundenen Antennen automatisch deaktiviert, sobald eine LAN-Verbindung besteht.

Auch zum MOON Hybrid MHP Power Supply bleibt der Hersteller in seinen Beschreibungen stets sehr vage; man will sich einfach nicht in die Karten schauen lassen. Bekannt ist aber, dass es sich im Kern um ein Schaltnetzteil mit hoher Frequenz handelt, das keine der typischen Nachteile herkömmlicher Schaltnetzteile aufweisen soll. Nun ja, zumindest leise ist es. Selbst mit dem Ohr am Gerät ist nur absolute Stille zu vernehmen.

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Aufbau wie aus dem Bilderbuch. Der Kasten am rechten Bildrand verbirgt das MHP-Netzteil (Foto: Simaudio)

Last but not least darf natürlich nicht verschwiegen werden, dass der 371 im Gegensatz zu seinen größeren Geschwistern über einen integrierten Kopfhörerverstärker verfügt. Noch ein Mehrwert. Dafür steht allerdings nur eine einzige, dezent in die Front integrierte 6,35-mm-Klinkenbuchse zur Verfügung. Auch hierzu sind die Informationen seitens des Herstellers reichlich dünn. Da MOON aber über viel Erfahrung auf diesem Gebiet verfügt, darf man wohl davon ausgehen, dass die Kopfhörerstufe im 371 keine simple Chip-basierte Instant-Schaltung aus dem Zubehörregal ist.

Der 371 in der Praxis

Der solide gebaute 371 ist im Handumdrehen eingerichtet. Am besten ein Netzwerkkabel einstecken (WLAN-Einrichtung ist wegen erforderlicher Passworteingabe etwas umständlicher), lokale Quellen und Lautsprecher anstöpseln, MIND-App herunterladen, mit dem Gerät verbinden und an den eventuell abonnierten Musikdiensten anmelden. Oder einfach Roon starten und den 371 in den Audio-Settings aktivieren.

Mit dem Menü im 371 findet man sich schnell zurecht, denn es ist eine ganz simple Baumstruktur. Die Menü-Taste ruft die Liste der Optionen auf. Per Fernbedienung oder über den großen Drehregler den gewünschten Punkt auswählen und Bestätigungstaste neben dem Display drücken, dann den gewünschten Unterpunkt bzw. die Funktion auswählen. Ganz easy und old-school.

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Neben den Komponenten der North Collection (links) wirkt der 371 eher dezent, er hat aber das HiFi-Standardmaß von knapp 43 cm Breite (Foto: F. Borowski)
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Das Display har keine Touch-Funktion, daher gibt es daneben ein paar unauffällige Tasten (Foto: F. Borowski)
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Der Aufwand im Gehäusematerial ist zwar nicht so groß wie bei der North Collection (791+761 links), aber auch der 371 ist äußerst solide gebaut (Foto: F. Borowski)
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Die MIND-App, die auch die Geräte der North-Collection steuert, zeigt allerdings recht klar, dass MOON kein Software-Spezialist ist. MIND 2 wirkt im Vergleich zu modernen Apps wie von eversolo oder WiiM doch etwas altbacken und bietet auch bei weitem nicht so viele Funktionen. Das bedeutet aber lediglich, dass Feature-Junkies nicht die Zielgruppe des 371 sind. Alles was zur komfortablem Musikwiedergabe erforderlich ist (worauf es ja letztlich ankommt), ist vorhanden und leicht verständlich. Im Idealfall nutzt man sowieso Roon für die Musikverwaltung und Steuerung. Der 371 kann auch bequem von Roon aus dem Standby ein- und ausgeschaltet und in der Lautstärke geregelt werden.

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Hier ein paar Screenshots aus der MIND-App (vom iPhone): Geräteauswahl (Screenshot: F. Borowski)
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Wiedergabescreen (Screenshot: F. Borowski)
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Netzwerkinfos und Versionshinweise (Screenshot: F. Borowski)
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App-Infos (Screenshot: F. Borowski)
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Apropos: Standby bedeutet hier in jeder Einstellung volle Netzwerkbereitschaft. Drei Settings sind möglich: Bei „Full Power“ (ca. 28 Watt Verbrauch) bleiben die meisten Teile des Gerätes aktiv und nur das Display wird ausgeschaltet. „Low Power“ schaltet wesentliche Baugruppen ab, aber die Netzwerkbereitschaft bleibt erhalten. Hier werden etwa 6 Watt benötigt. Dann gibt es noch eine Option „Auto Standby“. Ist die gewählt, schaltet sich der 371 nach 20 Minuten ohne Signal in den Low-Power-Standby. Wer auf niedrigeren Verbrauch bei Nichtbenutzung besteht, muss den 371 am Hauptschalter an der Rückseite ausschalten.

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Das neue Display ist deutlich größer als das in der North Collection verbaute (Foto: F. Borowski)

Ein im Vergleich zur North Collection willkommenes Upgrade ist das neue, deutlich größere Display. Das zeigt zwar die wesentlichen Informationen in genau demselben Layout an, wie auf den kleineren Displays der Top-Serie, aber vor allem bei Titelinformationen macht sich die größere Anzeigefläche bezahlt. Nicht nur Cover werden besser sichtbar dargestellt, es bleibt auch mehr Platz für längere Titelnamen. Allerdings sind Titelnamen heute oft sehr lang weil mit Extra-Informationen wie etwa „(Remastered 2025 Club-Dance Version – Featuring XXXX)“ versehen, sodass die Anzeige doch oft gescrollt werden muss. Eine Touch-Steuerung bietet auch das neue Display nicht. Trotzdem bin ich mit meinem 791 doch etwas neidisch auf die neue Anzeige. Eine Aufrüstmöglichkeit gibt es bis jetzt nicht – und wird es vermutlich auch nicht geben.

Hörtest

Doch wozu über DAC-Chips, Samplingraten oder DSP-Gedöns lamentieren, wenn es am Ende einfach richtig gut klingt? Das haben sich vielleicht die Macher des 371 gesagt und beschlossen, all diesen unnötigen Prospektdaten-Talk wegzulassen: Reden ist Silber, Hören ist Gold!

Was der 371 hier an den Børresen 02 SSE in den Hörraum zauberte, lässt die ganzen technischen Details tatsächlich vergessen. Im direkten Vergleich mit den erheblich teureren Referenzen MOON 791 (Streaming-DAC-Vorstufe) und 761 (Stereo Endstufe) zeigte sich schon nach kurzem Reinhören derselbe angenehme Grundcharakter und die Familienzugehörigkeit. Genau wie die Komponenten der North Collection klingt der erste Compass-Serie-Vertreter unglaublich sympathisch: warm, vollmundig und zugleich wahnsinnig offen und luftig.

Beim Durchstöbern meiner sich ständig erweiternden Soundcheck-Playlist bemerkte ich zunächst eigentlich gar keinen Unterschied zu den großen Amps. Kann nicht sein, dachte ich. Der 371 kostet schließlich nur etwa ein Fünftel der Kombi 791/761. Doch Unterschiede schälten sich mit der Zeit doch noch heraus. Die aber sind nicht annähernd so dramatisch, wie der Preisunterschied suggeriert.

Vor allem wenn es um dynamische Spitzen und Kraft auch aus dem Bauch heraus geht, fliegt dem 371 das Referenz-Duo davon. Ich rede hier nicht von Pegeln im Grenzbereich, sondern eher von Kraft und Kontrolle in allen Lebenslagen. Beispiel „Superpower“ von Beyoncé/Frank Ocean. Der Track enthält unter anderem sehr tiefe, satte Bassimpulse aber auch dumpfe Schläge, die sich anhören, wie auf einen großen hohlen Eimer geschlagen. 

Cover Beyoncé
Beyoncé (Platinum Edition); (Cover: Qobuz)

Im direkten Vergleich bieten die Top-Serie-Komponenten von MOON – hier vor allem die Endstufe – das entscheidende Etwas mehr an Autorität im Vergleich zum 371. Insgesamt wird es immer dann, wenn hochenergetische Impulse und große Mengen Bassenergie abgefordert werden, eng für den All-In-One-Amp. Wen wundert’s?

Tonal und harmonisch macht der 371 seine Sache aber so dermaßen gut, dass ich ihn mit auf die Liste für die berühmte einsame Insel setzen würde. Einfach zauberhaft, was der Kanadier hier an geschmeidiger Eleganz bietet und dabei die Details jederzeit für tontechnische Analysen herangezogen werden könnten. Ein Weichspüler ist er keinesfalls.

Auch wenn der 371 letztlich nicht die Power der größeren Endstufen liefert (etwa nur die Hälfte der Ausgangsleistung der 761), reichen seine Reserven doch locker für viele Lautsprecher am Markt aus. Selbst wenn es mal richtig laut werden soll.

Ähnlich erfreulich fällt auch das Ergebnis für den integrierten Kopfhörerverstärker aus. Sämtliche über Lautsprecher wahrgenommenen Qualitäten finden sich auch hier wieder. Einschließlich seiner Fähigkeit, der Musik ordentlich Transparenz und Luftigkeit zu verleihen. Nur mit eher neutral abgestimmten Kopfhörern, vor allem solchen ohne Bassbetonung, finde ich den KHV des 371 etwas zu schlank. Ein erbsenzählender Analytiker, der den Spaß verdirbt, ist er deswegen aber nicht.

Mit recht unempfindlichen (leisen) Kopfhörern wie dem Dan Clark Audio E3 konnte der 371 auch mühelos ausreichend Leistung für hohe Pegel bereitstellen. Dennoch hätte ich mir hier noch eine GAIN-Anpassung für sehr unterschiedlich empfindliche Kopfhörer gewünscht. 

Fazit MOON 371: One-for-All mit kanadischem Flair

Das nenne ich mal ein gelungenes Downsizing. Dem 371 gelingt es beinahe 1:1 die hoch geschätzten charakterlichen Eigenschaften der North Collection in ein weitaus preiswerteres Allround-Talent zu transferieren. Klar müssen in Teilaspekten Abstriche gemacht werden, aber das ist nicht der Punkt, sondern die mehr als Klassengerechte Musikalität des 371.

Funktional bietet er darüber hinaus alles, was auch die Streamer der Top-Serie vorzuweisen haben. Ohne Abstriche. Plus einem größeren Display und einer zwar eher herkömmlichen aber noch vielseitigeren IR-Fernbedienung zur Steuerung vom Hörplatz. Und einen Kopfhörerverstärker. Das alles verpackt in ein hochwertiges Gehäuse mit eigenständigem Look – HiFi-Herz, was willst Du mehr?

Kritik ließe sich im Detail an einigen funktionalen Aspekten üben. Wie etwa an der nicht mehr ganz zeitgemäßen MIND-App oder fehlender GAIN-Anpassung für den Kopfhörerausgang. Aber das ist Jammern auf allerhöchstem Niveau. Das Gesamtpaket 371 überzeugt. Und klanglich allemal.

Bewertung
MOON 371
2025/12
Test-Ergebnis: 4,7
ÜBERRAGEND
Bewertung
Klang
Praxis
Verarbeitung

Gesamt

Die Bewertung bezieht sich immer auf die jeweilige Preisklasse.
Traumhafter Klang mit vielen Qualitäten der Top-Serie
Aufwändiges und eigenständiges Gehäusedesign
Gute Leistungsreserven
Ordentlicher Kopfhörerverstärker integriert

Vertrieb:
Dynaudio Germany GmbH
Ohepark 2
21224 Rosengarten
www.dynaudio.de

Preis (Hersteller-Empfehlung):
MOON 371: 6.800 Euro

Technische Daten

MOON 371
Konzept:Streamer/DAC/Vollverstärker
Wandler-Bestückung:ESS Tech Sabre ESS ES9039Q2M
Eingänge:Digital: WLAN/LAN, Bluetooth, USB-Media, 2x Coax, 1x TOS, HDMI ARC.
Analog: 1x Cinch, 1x Phono MM/MC, 1x XLR
Ausgänge:Stereo Cinch
App / Fernbedienung:für iOS und Android / IR-Systemfernbedienung
Besonderheiten:MOONLink, Kopfhörerverstärker
Farben:
Bi-Color Schwarz/Silber oder Schwarz
Abmessungen (B x T x H):42,9 x 38,5 x 8, cm
Gewicht:9 Kilogramm
Alle technischen Daten
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Autor: Frank Borowski

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LowBeats Experte für Schreibtisch-HiFi und High End kennt sich auch mit den Finessen der hochwertigen Streaming-Übertragung bestens aus. Zudem ist der passionierte Highender immer neugierig im Zubehörbereich unterwegs.