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Canton Sound M
Cantons Sound M passt unter jeden TV und verbessert den Ton und die Sprachverständlichkeit dramatisch. Eine sinnvolle Investition – zumal die Soundbar kleine jetzt schon um 300 Euro zu haben ist (Foto: Canton)

Test Soundbar Canton Sound M mit Soundbox 3 und Smart Sub 10

Moderne TV-Geräte sind heutzutage so flach (und haben daher so wenig Volumen für Lautsprechertechnik), dass eine externe Soundbar zum TV gehört, wie das Salz zum Brot. Und so kommt es, dass TV-Marktführer Samsung auch Marktführer bei Soundbars in Deutschland ist. Man könnte nun fragen: Können so viele Verbraucher irren? Womöglich ja. Denn auch aus heimischen Landen kommen exzellente Angebote, die klanglich besser sind. So wie die Canton Sound M, die dank drastischen Preisverfalls auch diesbezüglich die koreanischen Klangriegel aussticht: Ursprünglich kostete sie 579 Euro, nun ist sie im Netz locker unter 300 Euro zu bekommen. Wir testeten die Canton-Soundbar in Kombination mit der Soundbox 3 (kabellose Surroundbox) und dem Smart Sub 10, einem vergleichsweise üppigen Subwoofer in Flachbauweise.

Rückblick: Die Canton Sound M ist im schnelllebigen Segment der Unterhaltungselektronik fast schon ein Oldie. Bereits 2022 wurde sie vorgestellt und Canton hält sie noch immer am Markt. Ein langlebiges Produkt also, in jeder Hinsicht, denn Canton-Lautsprecher sind bekannt für ihre gute Verarbeitung und Qualität. Was wohl ein wenig der Unkenntnis geschuldet ist, dass markenfremde Klangriegel ebenfalls bestens zu modernen Fernsehern passen. HDMI ARC/eARC machts möglich. Dank dieses Anschlusses lässt sich die Lautstärke auch mit der Glotzenfernbedienung regeln. Ist schon lange Standard, weiß aber offenbar nicht jeder. Sie als regelmäßiger LowBeats-Leser sind da natürlich ausgenommen, Sie wissen durch die regelmäßige Lektüre der Artikel vom Kollegen Vogt längst Bescheid. Zurück zur Canton Sound M, mit der wir diesen Test beginnen. Die anderen zwei Kandidaten fügen wir peu à peu hinzu.

Canton Sound M: von der Sprachverständlichkeit

Eine Soundbar wie die Canton Sound M ist eigentlich Pflicht beim TV. Zumindest wenn man den Dialogen folgen will. Wer sich aus gelebter Tradition gern den Tatort oder Polizeiruf 110 in „Das Erste“ ansieht, versteht, was gemeint ist. Seit geraumer Zeit übertönen Hintergrundgeräusche und Effekte die Sprache der Darsteller.

Canton_Sound_M
Fast wie die ostfriesische Flagge: Weiße Soundbar auf weißem Grund. Es gibt die Canton Sound M aber auch in schwarzer Gehäuseausführung (siehe oben). Die Fernbedienung bleibt in jedem Fall Schwarz (Foto: Canton)

Die Ursachen sind altbekannt Zum einen wurden die Fernseher immer flacher, was die Hersteller besonders bei der Basswiedergabe in die Bredouille brachte, denn die wurde auch flach. Das Gehäuse einer Röhrenglotze stellte eben mehr Resonanzraum für die Lautsprecher zur Verfügung als ein wenige Millimeter dünner LCD oder OLED-TV. Zum anderen werden nicht mehr ausschließlich ausgebildete Schauspieler für die Synchronisation eingesetzt. Diese Laiensprecher haben von der von Gustav Gründgens stets geforderten deutlichen und akzentuierten Sprachwiedergabe oft nichts gehört. Zudem spielen Dolby-Surround-Effekte bei aufwändigen Produktionen auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine immer größere Rolle. Nicht von ungefähr kommt es daher, dass bei der Soundauswahl oft Dolby 5.1 angeboten wird.

In all diesen Fällen kann eine Soundbar wie die Canton Sound M mit ihren Sparringspartnern Wunder wirken. Gegen schlechte Synchronisation, nuschelnde Schauspieler oder überzogene Effekte hilft auch sie leider nicht. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass es deutlich besser wird, ist groß. Das zeigte auch unser Test – besonders in Kombination mit einem Pärchen Soundbox 3 und Smart Sub 10.

Canton Sound M Rückseite
Leute mit Ahnung: Die Anschlüsse zur Canton Sound M befinden sich in einer Vertiefung. Das macht die Verkabelung bei einer wandnahen Montage zum Kinderspiel (Foto: Canton)

Canton Sound M: Cleveres Design

Angenehm ist schon gleich zu Beginn ihre einfache Handhabung. So trägt die Canton Sound M mit den Maßen 72,5 × 6,5 × 10 cm (B x H x T) und vier Kilogramm Gewicht nicht dick auf. Steht der Fernseher auf einem Sideboard und auf Füßen, kann die Soundbar einfach darunter platziert werden. Der Anschluss erfolgt standardgemäß mit einem HDMI-Kabel. Dank HDMI-ARC lässt sich der TV-Ton sowohl mit der mitgelieferten Fernbedienung von Canton oder mit der des Fernsehers regeln. Bei der Konstruktion der Sound M haben die Ingenieure mitgedacht, so finden sich die Anschlüsse (4x HDMI, 1x optischer und koaxialer Eingang, 1x Subwoofer, 1x Cinch) in einer Vertiefung: Das ist für eine ebenfalls mögliche Anbringung an der Wand ungemein praktisch.

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Canton Soundbar M unter LG-TV
Fällt kaum auf: Der Canton Sound M passt haargenau unter den LG-TV (Foto: H. Biermann)
Canton Soundbar M vor LG-TV
Auf diesem Bild erahnt man die gläserne (und spiegelnde) Oberfläche, die bei einer Aufstellung direkt vor dem TV eher nachteilig ist (Foto: H. Biermann)
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Apropos praktisch: Dies trifft auch auf die Canton-typische Oberfläche der Sound M zu, die wie mittlerweile gewohnt, aus Glas besteht und das wesentlich pflegeleichter als Kunststoff ist. Besonders diejenigen, die sich für die weiße Ausführung der Soundbar entscheiden, werden dies langfristig zu schätzen wissen.

Von vorn zeigt sich die Canton Sound M mit einem durchgehenden Lochgitter, hinter dem auch das blau leuchtende LED-Matrix-Display steckt, das den jeweils gewählten Schaltzustand anzeigt. Das könnte ein wenig ausführlicher sein, aber wer mehr wissen will, hangelt sich sowieso nicht durch die Display-Abkürzungen, sondern ruft das On-Screen-Menü der Sound M auf dem TV auf.

Canton Sound Display
Neben einem OSD liefert ein kleines Frontdisplay Feedback (Foto: S. Schickedanz)

Neben der Canton-typischen makellosen Verarbeitung überzeugen auch die inneren Werte. Drinnen arbeiten vier 50-mm-Tiefmitteltöner und zwei 19-mm-Hochtönner, plus zwei Passiv-Radiatoren. An Systemleistung schreiben die Hessen der Soundbar 300 Watt ins Datenblatt. Die Canton Sound M versteht sich mit Bluetooth 5.0, womit sich drei weitere Geräte kabellos verbinden lassen könn

Cleveres Bürschchen: Canton Smart Soundbox 3

Smart ist ja heute irgendwie alles, was nicht einfach nur der reinen Wiedergabe der Musik dient, sondern auch mit dem Internet in Verbindung treten kann (können muss). So steckt in dem kleinen, schlauen Ding ein WLAN-Empfänger, mit Bluetooth und AirPlay versteht es sich auch, natürlich fehlt ebenso die Fähigkeit das Teil per App zu steuern nicht. Chromecast ist an Bord, Spotify Connect darf mitmachen, darüber hinaus ist die Soundbox 3 Multiroom-fähig. In diesem Fall wichtig ist die Möglichkeit, die Kleine in ein Heimkino-Setup einzubinden. Was wir getan haben. Interessant ist die Integration eines Sleeptimers. Falls das Fernsehprogramm also mal wieder besonders langweilig ist, ist es gut zu wissen, dass das Gerät sich nach einer vorbestimmten Zeit selbsttätig abschalten kann. Gilt natürlich auch, wenn Sie das Teil zum Einschlummern auf dem Nachtschrank stehen haben.

Canton Smart Soundbox 3
Macht in weiß fast noch eine bessere Figur auf dem Sideboard: die universelle Canton Smart Soundbox 3 (Foto: Canton)

Wer will kann den Lautsprecher an die Wand montieren, eine Aufnahme ist vorhanden. Die Canton Smart Soundbox 3 ist nach dem 2-Wege-Bassreflex-Prinzip konstruiert, im Inneren arbeiten ein Hochtöner (19 mm Durchmesser) und derer drei Tief-Mitteltöner (95 mm Durchmesser), an Systemleistung liefert die aktive Box bis zu 120 Watt. Und das, was da kommt, kann sich hören lassen. Wir hatten die Kleine schon vielfach im Test – immer als Surround-Backup verschiedener Surround-Konfigurationen. Und jedes Mal galt und gilt immer noch: Die Soundbox 3 klingt sowohl solo als auch im gewählten Surround-Setup richtig gut. Aber wir greifen vor.

Der eine oder andere mag die Soundbox 3 als Kombi mit der Sound M für etwas überdimensioniert halten, dem kann man tatsächlich nur bedingt widersprechen. Wer die Canton Smart Soundbox 3 jedoch multifunktional einsetzt, sprich etwa auch mal im Arbeitszimmer, der Küche, oder dem Hobbykeller, der schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. Zudem ist die kabellose Funktionalität auch bei der Nutzung im Surround-Umfeld einfach praktisch. Wer hat schon Lust, überall Kabel zu ziehen und das noch mehr oder weniger quer durch das Wohnzimmer? Eben. Aber Canton hat das Problem mittlerweile selbst erkannt und für die kleineren Soundbars einen kleineren Rearspeaker entwickelt: Der Libero war auf der HIGH END 2025 schon zu sehen und wird wohl im Spätherbst auf den Markt kommen. Heißt aber: Wir hatten noch keinen…

Schlank & stark: Subwoofer Canton Smart Sub 10

Kommen wir nun zum Subwoofer, dem Canton Smart Sub 10. Im schicken, knapp 12 kg schweren, Gehäuse mit Glasdeckel arbeitet ein 219 mm großer Downfire-Bass aus Cellulose/Graphit. Die Gesamtleistung gibt der Hersteller mit 200 Watt an. Der Subwoofer wird kabellos eingebunden, kann aber auch via Cinch Kontakt knüpfen, wenn etwa eine Soundbar vorhanden ist, die nicht über WLAN verfügt. Besonders praktisch: Auch wenn der Sub per Kabel verbunden ist, lässt sich dieser per Funk steuern (einschalten, Standby, Lautstärke usw.) Das ist der smarte Teil des Sub 10.

Praxis

Wir haben die Canton Soundbox 3 und den Canton Sound Sub 10 mit der Soundbar verbunden und das klappte einwandfrei. Wer schon einen Subwoofer hat, kann diesen auch via Kabel mit der Soundbar verbinden. Auf Airplay oder Chromecast oder Streaming Apps muss man bei der Canton Sound M verzichten, als All-In-One-Anlage ist sie nicht gedacht. Dafür bringt ja die mitgetestete Soundbox 3 die Features AirPlay, Spotify Connect und Chromecast mit.

Canton Soundbox 3 als Surroundspaeker
Der Smart Sub 10 ist zwar flach, aber nicht flach genug, um beim Autor unters Sofa zu passen – zwischen Sofa und Schrank aber sehr wohl… (Foto: H. Biermann)

Laut Canton soll man den Smart Sub 10 unter das Sofa stellen können, bei mir ging das nicht, da braucht man schon eine etwas hochbeinigere Couch. Möglicherweise sind die Sofas in Hessen höher als in Bayern, jedenfalls klappte das bei uns nicht, weshalb der Subwoofer in unserem Setup neben das Sideboard wanderte. Mit 14 cm Höhe ist das Teil ja auch tatsächlich nicht allzu hoch und sieht mit seiner Glasoberfläche und den gerundeten Ecken auch noch edel aus. Wobei man wohl dem Gerät nur dann einen erstaunten Blick zuwendet, wenn es abgrundtiefe Bässe ausspielen kann und man sich wundert, wie so ein kompaktes Teil, solch mörderische Bässe produzieren kann. Oh ja! Doch auch neben dem Sideboard platziert, war noch mehr als reichlich Dampf vorhanden. Vielleicht auch besser so, sonst setzt der Bass sich noch bis ins Gekröse fort…

Canton-Sound-M-von-hinten
Die Anschlüsse der Sound M: 1 x analog: (Cinch), digital: 1 x Koax, 1 x optisch, 4 x HDMI, BT (Foto: Canton)

Die Bedienung ist keine Raketenwissenschaft, die Bedienungsanleitung erörtert zudem ausführlich wirklich jede Einstellungsmöglichkeit. Im On-Screen-Menü der Sound M können zudem die relevanten Lautsprecher-Einstellungen vorgenommen werden, etwa für Pegel und Laufzeitdifferenzen.

 

Canton Sound M Fernbedienung
Die Canton Sound M kommt serienmäßig mit einer übersichtlichen Fernbedienung, die nahezu selbsterklärend ist. Unter den Ziffern 1, 2 und 3 sind eigene Klang-Presets abspeicherbar. Praktisch: Die Fernbedienung ist lernfähig (Foto: Canton)

Die Taste, die besonders zum Herumspielen verleitet, ist die „Play Mode“-Taste. Hier lassen sich die Modi „Stereo“, „Movie“ und „Music“ aufrufen, die durchaus unterschiedlich klingen. Kommen noch die mitgetesteten Surround-Lautsprecher dazu, erweitern sich die Einstellmöglichkeiten um die Menüpunkte „Discrete“ und „Party“. Liegt ein Dolby Digital Signal an, wird dies automatisch bevorzugt behandelt.

Und dann gibt es die schon beschriebene Möglichkeit, unter dem Menüpunkt „Sprachverständlichkeit“, genau jene zu verbessern und Stimmen besonders hervorzuheben. Auch das ist über das Onscreen-Menue schnell eingestellt:

Canton-Sound-M-Sprachverständlichkeit
Die bekannte Canton-Oberfläche zur schnellen Einstellung der verbundenen Lautsprecher (Screenshot: H. Biermann)

Vor allem aber kann man es wirklich gut hören. Mit gesteigerter Sprachverständlichkeit ist es möglich, den Dialogen jederzeit folgen – auch, wenn es tonmäßig mal etwas unübersichtlich wird. Wir haben zu dieser Funktion mal eine Messung gemacht.

Canton Sound M Voicing
Untere Kurve = lineare Einstellung, obere Kurve mit gesteigerter Sprachverständlichkeit. (Messung: LowBeats)

Fast im gesamten Sprachbereich hebt Canton mit dieser Funktion die Wiedergabe an – teilweise bis zu 5 dB. Das klingt nicht immer schön, aber für Dialoge – ich wiederhole mich – ist es perfekt. 

Hörtest

Die Musikwiedergabe der Sound M ist Canton-typisch weitgehend natürlich und detailliert-aufgeräumt. Dynamisch indes sind einem so kleinen Klangriegel verständlicherweise Grenzen gesetzt. Trotzdem ist die Sound M ein Segen für alle, die sich bisher mit schlechtem TV-Ton herumplagen mussten, weil sie sehr genau die Besonderheiten von Stimmen herausarbeitet und gemessen am klassischen TV-Ton in der Detailwiedergabe eine ganze Galaxie besser spielt. Ihre Basswiedergabe ist aufgrund der kompakten Bauweise natürlich auch nur ein Kompromiss…

Der große Schritt in Richtung sehr viele bessere, erwachsene Wiedergabe geschieht deshalb erst mit dem Dazuschalten eines Subwoofers – in diesem Fall des Smart Sub 10. Und der zeigt deutlich, wo der Bass-Hammer hängt. Sofort gewinnt das Klangbild mindestens 2 Oktaven in der Tiefe, bekommt ein richtiges Fundament und augenblickliches Wohlfühlen stellt sich ein. Mit dem Subwoofer wird das Klangbild nicht nur tiefer und größer – man kann auch deutlich lauter hören, weil die Verzerrungen der Sound M im Bass auf den Subwoofer verklappt werden – und der ist halt weitaus leistungsfähiger. Meine Nachbarn jedenfalls taten mir mitunter schon leid und im Gegensatz zu mir waren sie wahrscheinlich froh, als der Testzeitrum beendet war.

Bisweilen hatte ich sogar den Eindruck, der Smart 10 sei vielleicht etwas überdimensioniert. Glücklicherweise hatten wir noch einen Canton Smart 8 im Referenzregal. Eigentlich ist der ausreichend – satter, tiefer, mächtiger und letztendlich schöner klingt es aber mit dem größeren Smart 10.

Canton Smart Soundbox 3 Display
Die Smart Soundbox 3 bei der Einrichtung im LowBeats Büro (Foto: H. Biermann)

Und doch geht es noch besser. Vor allem bei Filmton. Denn mit zwei Soundbox 3 als Rearspeaker wächst dann auch die Raumtiefe und -höhe um ein Vieles. Der vielseitige Smartspeaker, der ja an anderer Stelle auch einzeln funktioniert und sehr gut klingt, ist vom Aufwand und vom ursprünglichen Preis her sicherlich nicht die Idealbesetzung. Aber bis zur Einführung des neuen Canton Libero ist sie derzeit noch die einzig passende Lösung. Letztendlich haben wir ja diesen Test gemacht, weil die Sound M so deutlich im Preis gefallen ist. Für die Soundbox 3 gilt das im sechsten Jahr ihres Bestehens ebenfalls. Auch sie ist mittlerweile ziemlich günstig und im Paar für unter 500 Euro zu haben.

Fazit Canton Sound M mit Soundbox 3 und Smart Sub 10

Wie oben schon erwähnt, ist ein moderner TV ohne eine potente Soundbar eigentlich sinnlos: Ein überragend scharfes (wahrscheinlich auch großes) Bild auf der einen und ein Telefonhörer-Klang auf der anderen Seite zieht die Gesamt-Performance deutlich runter. Cantons Soundbar namens Sound M allein verbessert den Klang und vor allem die Sprachverständlichkeit schon erheblich. Ein weiterer, sehr großer Fortschritt kommt dann mit dem Subwoofer. Das könnte ein jeder Subwoofer sein, doch jene aus der Canton Smart-Linie koppeln sich kabellos erfreulich einfach. Perfekt wird das TV-Klangbild dann mit den entsprechenden (diskreten) Rearspeakern.

Müsste man für alle vier Komponenten den vollen Preis entrichten, wäre das Ergebnis gut – mehr nicht. Doch vor dem Hintergrund des drastischen Preisverfalls und eines Gesamt- (online-) Systempreises von etwa 1.200 Euro muss man hier eine überragend gute Preis-/Klang-Relation attestieren.

Canton Sound M + Soundbox 3 + Smart 10
2025/09
Test-Ergebnis: 4,6
ÜBERRAGEND
Bewertung
Klang
Praxis
Verarbeitung

Gesamt

Die Bewertung bezieht sich immer auf die jeweilige Preisklasse.
Druckvoller, natürlicher Klang mit sattem Bass
Gute Sprachverständlichkeit, kinderleichte Einrichtung
Exzellente Preis/Klang-Relation
Keine W-LAN Einbindung möglich (Sound M)

Vertrieb:
Canton Elektronik GmbH + Co. KG
Neugasse 21 – 23
61276 Weilrod
www.canton.de

Preis (Hersteller-Empfehlung):
Canton Sound M: ca. 300 Euro
Canton Soundbox 3: ca. 500 Euro/Paar
Canton Smart 10: ca. 400 Euro

Technische Daten

Canton Sound M
Konzept: 2.1 Soundbar mit Virtual Surround-Decoder und DSP
Bestückung:4 x 5 cm Bass, 2 x 19 mm Hochtonkalotte
Besonderheit:Smart-Systemfernbedienung, einfache Einrichtung
Eingänge:1 x analog: (Cinch), digital: 1 x Koax, 1 x optisch, 4 x HDMI, BT
Abmessungen (B x H x T):72,5 x 6,5 x 10,2 cm
Gewicht:
4,1 Kilogramm
Alle technischen Daten
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Autor: Andrew Weber