Auf der Messe Deutsche HiFi-Tage 2025 in Darmstadt bin ich ihm zum ersten Mal persönlich begegnet. Die Rede ist vom neuen Violectric HPA V324, einem amtlichen Kopfhörerverstärker für 2.600 Euro. Sowohl seine Gehäuseform, sein Erscheinungsbild mit zwei VU-Metern und nicht zuletzt ein Gain-Schalter an der Front haben mich sehr neugierig gemacht, was die Spezialisten von Lake People hier geschaffen haben. Es hat zwar noch etwas gedauert, aber rechtzeitig vor den Feiertagen traf der V324 dann bei mir ein. Was dieser außergewöhnliche Kopfhörerverstärker alles zu bieten hat – und das ist eine Menge – erfahren Sie in dieser ausführlichen Analyse.

Die Leute vom See
Bevor ich zum Testkandidaten komme, kurz noch ein paar Erklärungen zum Hersteller. Unter dem Namen Lake People electronic GmbH entwickelt und fertigt ein kleines aber erfahrenes Team schon seit vielen Jahren Kopfhörerverstärker für professionelle Anwender. Doch auch der HiFi-Markt wird schon lange bedient. Um die Geschäftsbereiche etwas voneinander abzugrenzen schuf Lake People dafür die Marke Violectric. Geräte mit diesem Label werden gezielt auf die Bedürfnisse von Endanwendern hin entwickelt. Mit einer weiteren Marke Namens Niimbus (siehe Test des US Niimbus 4+ von 2019) bedient Lake People außerdem explizit den High-End-Markt. Also ein Hersteller, drei Marken: Lake People (Pro), Violectric (Consumer), Niimbus (High End).
Der Name Lake People stammt übrigens von der Lage des Unternehmens in Konstanz am Bodensee. Der Hersteller legt besonderen Wert auf „Made in Germany“. Nach Aussagen in der auch sonst sehr informativen und vorbildlichen Bedienungsanleitung werden die Geräte ausschließlich in Deutschland von Lake People und von im Umkreis ansässigen Lohnfertigern hergestellt. Das gilt auch für die meisten Bauteile. Die Violectric-Geräte verfügen dabei standardmäßig über eine Garantie von 5 Jahren.
Der Violectric HPA V324 vorgestellt
Wie in der Einleitung schon angemerkt, war es vor allem das äußere Erscheinungsbild des V324, welches meine Aufmerksamkeit erregte. Die meisten Geräte dieser Art – auch die von Lake People – folgen eher klassischer Gehäusemetrik und sind meist deutlich breiter als hoch und ähneln eher typischen „stapelbaren“ HiFi-Komponenenten. Nur dass sie überwiegend kleiner als die üblichen 43-cm-Geräte sind. Ok, auch der V324 ist breiter als hoch, aber mit 17 x 10 cm ist er deutlich höher als die meisten seiner Geschwister und seine Front wirkt dadurch mächtiger. Zusammen mit den rund 23 cm Tiefe (ohne Anschlüsse und Knöpfe) ist der V324 alles andere als klein für einen KHV, aber dank dieser besonderen Proportionen eignet er sich trotzdem bestens für die meisten Desktops. Bei mir passt er dadurch auch noch neben Streamer/DAC und Endstufe.

Echte Eye-Catcher sind natürlich die beiden VU-Meter, die wie die Augen eines mythischen Tieres leuchten und den riesigen Lautstärkeregler flankieren, der mit etwas Fantasie wie eine große Gnubbelnase im Gesicht des Fabelwesens wirkt. Naja, ein bisschen geht wohl mein Trieb, die Optik des V324 möglichst Bildhaft beschreiben zu wollen, mit mir durch. Insgesamt hat der V324 doch einen unverkennbar technischen Look, für den die Geräte des Herstellers bekannt und geschätzt sind. Doch gerade die VU-Meter – die übrigens auf vielfachen Kundenwunsch eingebaut wurden, statt aus technischer Notwendigkeit – verleihen dem Gerät schon einen tollen Look. Auch andere Hersteller wie T+A wissen die Anziehungskraft solch „klassischer“ Zeigerinstrumente ja zu schätzen, zuletzt in Geräten wie dem T+A Symphonia oder der 200-Serie. Selbst Hersteller mit modernen Grafikdisplay in ihren Streamern und DACs bieten häufig analoge VU-Meter als Hingucker an. Und ganz ehrlich? Ich liebe sie auch! Ihr Nutzen ist zwar sehr begrenzt, aber das Auge hört eben doch immer mit. Das ist ein bisschen wie Lagerfeuer. Man muss einfach immer reinstarren.
Die Verarbeitung des Gerätes ist sehr robust, mit einer präzise gefrästen Alu-Frontplatte und stabilem Deckel. Der kann und darf übrigens auch vom Nutzer unter Beachtung aller Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit Elektrogeräten aufgeschraubt und abgenommen werden, nämlich für den Fall, dass wegen einer Brummstörung bei XLR-Betrieb per Jumper die Erdung umgeschaltet werden soll. Auch das wird in der exzellenten Bedienungsanleitung genau beschrieben. Auch der innere Aufbau und die verwendeten Bauteile sind von hoher Güte.
Funktionen und die grundsätzliche Auslegung der Schaltung sind nahezu identisch mit dem mehr als doppelt so teuren Niimbus US 5 Pro. Also wo wurden die Abstriche gemacht? Auf die Frage antwortete mir der Hersteller einfach und klar: Weniger Leistung, weniger Bauteile, weniger Fertigungsaufwand insgesamt.
Im Niimbus stecken nach Aussage von Lake People Geschäftsführer Christof Mallmann „gefühlt doppelt so viele Bauteile“. Auch die Fertigung des Niimbus dauert mit rund 14 Stunden pro Gerät deutlich länger. Nichtsdestotrotz bekommt der Kunde realistisch gesehen mit dem V324 einen ausgezeichneten Kompromiss. Wie so oft macht sich auch hier das Ertragsgesetz bemerkbar, nachdem die letzten paar Prozent an Leistung und Performance richtig teuer werden.
Die Frontelemente
Abgesehen von den VU-Metern als Eye-Catcher hat alles an der Front des V324 einen unmittelbaren Nutzen. Den großen Drehregler werden Sie schnell lieben lernen, denn der ist am Desktop oder in der Hörecke auch blind immer gut zu finden und zu greifen. Er läuft stufenlos und wunderbar sanft. Dahinter steckt ein hochwertiges ALPS RK27 Potentiometer. Wie alles im V324 arbeitet auch die Lautstärkeregelung rein analog.

Zwei Kippschalter links und rechts neben dem Drehknopf dienen zur Umschaltung der Eingänge – wahlweise RCA, XLR und Mute (Stumm) – und der Ausgänge. Letztere sind als Kopfhöreranschlüsse in 6,35 mm Klinke, 4,4 mm Pentaconn und XLR 4 vorhanden, sowie rückseitig als Cinch und XLR zum Anschluss an Endverstärker oder Aktivlautsprecher, denn der V324 ist ja auch ein Vorverstärker. Mit dem Ausgangsschalter wird festgelegt, ob der Ton nur über die Kopfhörerausgänge, nur über die hinteren Ausgänge oder über beide gleichzeitig ausgegeben werden soll: Klick-Klack und Zack! Keine Menüsteuerung mit Touch-Display oder App erforderlich.
Ein weiterer, etwas kleinerer Drehknopf in der linken unteren Ecke verdient besondere Aufmerksamkeit. Der ist mit „PRE GAIN (dB)“ beschriftet und ermöglicht vereinfacht gesagt die Anpassung der Lautstärkeregelung an die Empfindlichkeit des angeschlossene Kopfhörers. Wer sich für einen Kopfhörerverstärker in dieser Preisklasse interessiert, wird wissen, dass nicht alle Kopfhörer gleich „laut“ sind. Abhängig von ihrer Impedanz und Empfindlichkeit gibt es leisere und lautere Modelle. Kopfhörerverstärker ohne Pre Gain haben keine Möglichkeit, sich diesen Unterschieden anzupassen, was dazu führt, dass manche Kopfhörer schon bei 9- oder 10-Uhr-Stellung des Reglers brüllend laut spielen. Besonders leise Kopfhörer sind hingegen im ungünstigsten Fall selbst bei Rechtsanschlag des Reglers nicht laut genug. Diese Differenz kann mit dem PRE GAIN Schalter in sechs festen Schritten zwischen -18 und +12 dB angepasst werden.

Wer sich ein wenig mit Fotografie auskennt, kann sich das so ähnlich wie die ISO-Einstellung vorstellen. Es gibt hellere und dunklere Lichtsituationen. Bei dunkleren Motiven reicht zum Beispiel 1/100 Sekunde Belichtungszeit womöglich nicht aus. Kompensieren kann man entweder durch längere Belichtung (wofür es bei Audio keine genau passende Analogie gibt), oder eben durch eine höhere ISO-Einstellung, die den Gain (oder die Vorverstärkung) des Sensors erhöht. Eine höhere ISO bedeutet aber auch höheres Bildrauschen. Vergleiche hinken immer ein wenig, aber sie dienen ja auch nur zum besseren Verständnis…
Die Gain-Einstellung kann im laufenden Betrieb erfolgen. Die Daumenregel lautet, den PRE GAIN so einzustellen, dass bei 12-Uhr-Position des Lautstärkereglers etwa eine mittlere Lautstärke vorherrscht. So bleibt genug Spielraum in beide Richtungen für lauter oder leiser. Wer sowieso nicht gerne superlaut hört, kann auch gerne noch eine niedrigere PRE-GAIN-Einstellung wählen. Das hat zwei Vorteile: Erstes noch geringeres Rauschen als ohnehin schon und zweitens mehr Abstand vom Linksanschlag, weil man weiter aufdrehen muss. Analoge Schleifbahn-Potis tendieren nämlich dazu, bei sehr niedrigen Einstellungen an Kanalgleichheit einzubüßen. Das trifft auch auf das ALPS-Poti im V324 zu. Nahe des Linksanschlags kippt das Klangbild des Testmusters deutlich auf den linken Kanal.
Viele hochwertige Kopfhörerverstärker verfügen heutzutage über eine Pre-Gain-Funktion. Doch bei den Meisten ist die Einstellung total unpraktisch, etwa über DIP-Schalter im Inneren des Geräts oder an der Unter/Rückseite. Dabei sollte diese Funktion insbesondere für anspruchsvolle Hobbyisten, die mehrere Kopfhörer besitzen und häufiger Wechseln, unbedingt im direktem Zugriff liegen. Und genau das bietet der V324. So und nicht anders muss das sein.

Der Powerschalter an der Front trennt den V324 übrigens komplett vom Netz. Einen Standby-Modus gibt es nicht.
In dem Zusammenhang ist noch erwähnenswert, dass der V324 bei Bedarf per Infrarot fernsteuerbar ist. Allerdings nur in der Lautstärke, wofür das Poti mit einem Motor versehen ist. Eine Fernbedienung liegt nicht bei, doch die Lake People gehen hier einen sehr sinnvollen Weg. Der V324 kann zwei Befehle einer beliebigen vorhandenen IR-Fernbedienung für Volume Up und Down erlernen. Denn nicht immer steht das Gerät in Armreichweite.
Die Rückseite – mit Pro-Features
Eine sogenannte Kaltgerätesteckverbindung mit C13-Kupplung, hier links unten an der Rückseite, ist der sichtbare Hinweis, dass ein Gerät mit internen Netzteil ausgestattet ist. Nutzer des Violectric HPA V324 brauchen sich also nicht mit einem weiteren Teppich-Brikett herumzuschlagen. Einen Hauptschalter gibt es hier nicht, denn die Trennung vom Netz erfolgt über den Schalter an der Vorderseite.

Die Anschlusskonfiguration ist klar und übersichtlich. Unten die Eingänge (Cinch und XLR), oben die Ausgänge (Cinch und XLR). Der V324 ist zwar auch als Vorverstärker nutzbar, aber er ist im Gegensatz zu typischen HiFi-Vorverstärkern keine Sammelstelle für unterschiedlichste Quellen. Hier gibt es weder einen Aux, noch einen Phono-Eingang, und schon gar keine digitalen Eingänge wie HDMI, Toslink oder USB, denn der V324 hat, wie schon angedeutet, keinen DAC. Der sinnvollste Spielpartner für den V324 ist entweder ein CD-Player, was heutzutage nicht mehr ganz so gängig ist, oder ein DAC, mit oder ohne Streaming – idealerweise einer mit symmetrischen Ausgängen, denn der V324 ist „True Balanced“. Das heißt, er hat insgesamt vier Endstufen für eine echte symmetrische Wiedergabe.
Über einen Schalter mit der Bezeichnung „PRE“ und „POST“ kann der Eingang wahlweise direkt an die Endstufen der hinteren Ausgänge durchgeschleift werden, falls die Lautstärke über einen vorgeschalteten DAC erfolgen soll. Die Kopfhörerausgänge werden aber immer über den großen Knopf an der Front des V324 im Pegel geregelt. Mit der Taste ist etwas Vorsicht geboten, damit man nicht bei den ersten Tönen unverhofft mit maximalem Pegel angebrüllt wird. Ein kleiner Warnaufkleber ist hierfür bei Violectric in der Überlegung.

Weiter mit den letzten drei Elementen an der Rückseite. Der Drehknopf links oben regelt die Helligkeit der VU-Meter-Beleuchtung stufenlos. Die Taste „IR-Receiver“ startet den Anlernprozess für die Fernbedienungsbefehle. Und die DIP-Schalter dienen dazu, die VU-Meter an der Front an das Eingangssignal anzupassen, sodass diese beispielsweise bei einem sehr hohen Eingangspegel nicht ständig am Rechtsanschlag laufen.
Praxis und Klang
Der Umgang mit dem V324 erweist sich als einfach, intuitiv und haptisch äußerst angenehm. Mit Ausnahme weniger Kleinigkeiten, wie der Beschriftung des PRE/POST-Schalters, die meines Erachtens besser mit „PRE“ und „DIRECT“ oder noch besser „Variable“ und „Fixed“ bezeichnet wäre, denn beim Violectric bedeutet „PRE“ irritierendwerweise keine Lautstärkeregelung im Signalweg und damit maximaler Pegel an den hinteren Ausgängen. Im HiFi-Sektor ist das eher ungewöhnlich. Da steht „PRE OUT“ für Vor(verstärker)-Ausgang, also geregelt. Davon abgesehen sind vor allem die Bedienelemente an der Front ein Genuss für den Umgang mit Kopfhörern in allen Hörsituationen.

Für den Test nutzte ich als Quelle unter anderem den eversolo DMP-A10 und als einfachere Lösung mit Musikzuspielung vom Mac den iFi Audio ZEN DAC 2. Letzterer hat einen Schalter, um seine Ausgänge auf Festpegel umzuschalten. (Was hier übrigens eindeutig mit “Fixed” und “Variable” bezeichnet ist.) So kann der Pegel zentral am V324 eingestellt werden.
An Kopfhörern habe ich im Verlauf von einigen Wochen alles ausprobiert, was in meinem Bestand vorrätig ist und was gerade an neuen Testkandidaten reinkam, darunter auch zwei Neuheiten von Yamaha (demnächst im Test). Mit dabei waren ein halbes Dutzend Kopfhörer mit Impedanzen zwischen 14 und 600 Ohm und mit schlechter bis sehr hoher Empfindlichkeit. Der Pre-Gain-Schalter erweist sich dabei als absolut wichtiges Hilfsmittel. In den allermeisten Fällen musste ich den Gain eher verringern, um eine gute Spreizung der Lautstärkeregelung zu erhalten. Selbst mit dem im Wirkungsgrad eher schlechten Dan Clark Audio E3 kam ich über die 0-dB-Stellung nicht hinaus. Das heißt auch, dass der V324 selbst für sehr leise Kopfhörer genug Pegelreserven haben sollte. Genug Leistung ohnehin, denn die ist mit bis zu 2,5 Watt (oder 2.500 mW) pro Kanal zwar nicht rekordverdächtig, aber für Kopfhörer eben doch völlig ausreichend.
Mit unterschiedlichen Kopfhörern kamen auch die verschiedenen Kopfhörerausgänge zum Einsatz. So hörte ich beispielsweise den Fostex TH909 unsymmetrisch über Klinke, den T+A Solitaire T im Passivmodus über 4,4mm Pentaconn und den beyerdynamic T1 sowohl über Klinke als auch über XLR4. Den nutzte ich auch, um etwaige Klangunterschiede zwischen unsymmetrischem und symmetrischem Ausgang zu ermitteln.
Nach vielen genüsslichen Stunden fällt die klangliche Einordnung des Violectric HPA V324 leicht. Er ist ein Ausbund an Natürlichkeit und Neutralität. So wie es anders von einem aus dem Studiobereich tätigen Hersteller auch nicht zu erwarten ist – solange er nicht gezielt davon abweicht. Violectric hat nämlich auch (speziell für den US-Markt) Geräte im Programm, die mit einer etwas üppigeren Abstimmung vor allem im Bass auftreten. Der V324 ist aber eindeutig auf Korrektheit in allen Aspekten konditioniert.

In der Hörpraxis bedeutet das, er ist möglicherweise für manche Ohren etwas zu nüchtern in der Darbietung, und mit einigen Kopfhörern, die eher hell abgestimmt sind (wie der T1 und der TH909), wird dieser Effekt noch verstärkt. Aber seine Transparenz und Detailfreude überzeugt demgegenüber umso mehr. Schließlich deckt er damit auch den Charakter der angeschlossenen Kopfhörer schonungslos auf. Ebenso wie mit seiner Fähigkeit, Basskonturen gleichermaßen tief wie exakt nachzubilden. Da wird nichts übertrieben, unnötig gepusht oder glorifiziert. Die Interpretation der Musik und ihres Klangspektrums bleibt ganz dem Hörer überlassen.
Im Idealfall sollte sowohl die Zuspielung der Quelle als auch die Ausgabe an den Kopfhörer symmetrisch erfolgen. Der vollsymmetrisch aufgebaute KHV vom Bodensee zeigt sich dann noch eine Spur losgelöster und dynamischer.
Fazit Violectric HPA V324: der kleine Niimbus
Mit dem HPA V324 können sich Head-Fi-Freunde ganz auf die Jagd nach ihrem perfekten Kopfhörer fokussieren. Der V324 versteht es wie nur wenige, sich nicht in das Geschehen um die Wiedergabeeigenschaften der Schallwandler einzumischen und deren beste Tugenden und größte Schwächen zu offenbaren. Ohne Beschönigungen.
Dabei erweist sich vor allem der Gain-Schalter an der Front als unverzichtbares Hilfsmittel für aktives Kopfhörer-Switching. Zwar muss man damit für Vergleiche nicht nur den Pegel angleichen, sondern auch noch die Vor-Vorstärkung, aber nur so lässt sich mit stark unterschiedlich lauten Kopfhörern überhaupt anständig die Lautstärke einstellen und der Verstärker im idealen „Drehzahlbereich“ verwenden.
Ich finde, die Art der Umsetzung ist den Lake People im V324 besonders gut gelungen. Ein wahrer Alleskönner der dazu noch unbestechlich gut klingt.
Die wichtigsten Features hier noch einmal zusammengefasst:
- True-Balanced Technologie: Vier Endstufen für eine echte symmetrische Wiedergabe.
- 1 symmetrischer XLR-Eingang und 1 unsymmetrischer Cinch-Eingang
- 2 Ausgänge (symmetrisch XLR, unsymmetrisch Cinch) getrennt schaltbar für den Einsatz als reiner Kopfhörerverstärker oder als Vorverstärker
- PRE-GAIN: Verstärkung 6-stufig anpassbar
- Motorpotentiometer für Fernbedienung
- stufenlos dimmbare und ans Signal anpassbare VU-Meter zur optischen Kontrolle des Eingangspegels
- 5000 mW Leistung gesamt bei 50 Ohm und 21 V RMS bei 600 Ohm, mit einem niedrigen Rauschpegel von -102 dBu (A-gewichtet).
Bewertungen
KlangPraxisVerarbeitungGesamt |
| Die Bewertung bezieht sich immer auf die jeweilige Preisklasse. |
| | Sehr transparenter und zugleich kraftvoller Klang |
| | Komfortable Gain-Regelung an der Front |
| | Für praktisch alle dynamischen und magnetostatischen Kopfhörer geeignet |
| | Vorbildliche Bedienungsanleitung |
Vertrieb:
Lake People audio GmbH
Münchener Str. 21
82131 Gauting
https://www.cma.audio/
Preis (Hersteller-Empfehlung):
Violectric HPA V324: 2.600 Euro
Technische Daten
| VIOLECTRIC HPA V324 | |
|---|---|
| Konzept: | analoger Kopfhörerverstärker/Vorverstärker |
| Wandler-Bestückung: | – |
| Eingänge analog: | 1x Stereo Cinch, 1x Stereo XLR |
| Ausgänge analog: | 1x Stereo Cinch, 1x Stereo XLR |
| Fernbedienung: | nicht mitgeliefert (Lernfunktion) |
| Besonderheiten: | GAIN-Schalter, hintere Ausgänge umschaltbar fixed/variable |
| Farbe: | Schwarz |
| Abmessungen (B x H x T): | 17 x 11,3 x 25 cm (über alles) |
| Gewicht: | nicht angegeben |
| Alle technischen Daten | |
Mit- und Gegenspieler:
Test eversolo DMP-A10: Der ultimative Allround-Streamer mit High-End-Anspruch zum Jubelpreis
Test Questyle CMA Fifteen DAC und Kopfhörerverstärker – Flaggschiff mit Current-Mode-Technologie
Test T+A Solitaire T – Der neue Goldstandard für Bluetooth-Kopfhörer
Test Fostex TH909 offener High-End Bügelkopfhörer











