Trinnov Altitude 32: 5 Jahre alte Geräte bringt das Werk auf den technisch neuesten Stand und verlängert die Garantie um 5 Jahre (Foto: R. Vogt)
Trinnov Altitude 32: 5 Jahre alte Geräte bringt das Werk auf den technisch neuesten Stand und verlängert die Garantie um 5 Jahre (Foto: R. Vogt)

Altitude 32: fünf Jahre Trinnov-Garantie-Verlängerung + Hardware-Revision

2014 stellte Trinnov die AV-Prozessor/Vorstufe Altitude 32 erstmals auf der Integrated Systems Europe in Amsterdam vor, 2015 lieferten die Franzosen die ersten Seriengeräte aus. Damals hatte LowBeats als eines der ersten Magazine überhaupt die faszinierende Maschine im Test. Von Beginn an setzte der französische Hersteller auf Nachhaltigkeit: Als vor zwei Jahren die ersten Geräte aus der Garantie liefen, gab es eine Trinnov-Garantie-Verlängerung von drei auf fünf Jahre. Und bislang haben die Franzosen auch alle Versprechen gehalten, die Software stets weiter zu entwickeln und stets genügend Rechenpower für die neuesten Decoder und Signalverarbeitung zu haben. So beherrschen selbst über fünf Jahre alte Altitude 32 die allerneuesten Verfahren wie DTS:X Pro.

Nun startet Trinnov die nächste Rakete: Wessen Altitude 32 sein fünftes Jahr (und damit das Ende der Garantie erreicht hat), der kann gegen Gebühr eine Trinnov-Garantie-Verlängerung (weitere fünf Jahre) kaufen. Damit verbunden ist allerdings neben dem immateriellen Qualitätsversprechen eine komplette Geräte-Revision! Die Maschine wird im Werk komplett zerlegt, gecheckt und alle Bauteile inklusive PC-Board auf den neuesten technischen Stand gebracht. Man erhält also ein Gerät zurück, das technisch einem frisch produzierten entspricht.

Trinnov Altitude 32
Trinnov Altitude 32 von hinten (Foto: R. Vogt)

Die Trinnov-Garantie-Verlängerung kennt zwei Eskalationsstufen:

  1. Für 4.100 Euro bekommt man die Revision und die fünf Jahre neue Garantie.
  2. Wer auch ein neues HDMI-Board benötigt, bekommt dieses mit der Revision und neuen Garantie für 5.100 Euro. Das neue HDMI-Board von Cypress Technology bietet gegenüber dem bisherigen HDMI-2.0a-Board einen ARC und eARC kompatiblen Anschluss, um auch von modernen TVs den Atmos-Ton von Streaming-Anbietern wie Netflix in die Anlage zu bekommen. Die Übertragungsbandbreite ist mit maximal 18Gbps dieselbe.
    An einem HDMI-2.1-Board arbeitet Trinnov bereits ohne aber bislang Prognosen für eine Verfügbarkeit zu geben.

Bislang kann kein anderer Hersteller behaupten, ein so komplexes Gerät wie einen Surround-Prozessor über 10 Jahre aktuell zu halten. Da relativieren sich auch die (ja gar nicht so geringen) Erstanschaffungskosten schnell. Denn man kann sich eben sicher sein, dass diese gut und langfristig investiert sind und der Prozessor nicht morgen schon zum alten Eisen gehört. Danke Trinnov für das gute Beispiel.

Weitere Informationen unter www.medialantic.com

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Autor: Raphael Vogt

Raphael Vogt
Technischer Direktor bei LowBeats und einer der bekanntesten Heimkino-Experten der Republik. Sein besonderes Steckenpferd ist die perfekte Kalibrierung von Beamern.