Air Tight M2 Pro
Nach 30 Jahren eine Überarbeitung: Air Tight macht aus dem M2 den M2 Pro. Preis: (Foto: Air Tight)

Neu: Röhrenendstufe Air Tight M-2 Pro für 18.500 Euro

Air Tight ist ein Synonym für Kontinuität. Ein kleines Beispiel gefällig? Firmengründer Atshushi Miura produzierte den Röhrenendverstärker ATM-2 mehr oder minder unverändert über dreißig Jahre. Aber dreißig Jahre sind selbst für Atshushi Miura eine lange Zeit. Nach fünfjähriger Entwicklungsdauer erscheint nun der Nachfolger namens Air Tight M-2 Plus.

Äußerlich sind Vorgänger und Nachfolger kaum auseinanderzuhalten. So sorgt auch hier das aus einem Stück gezogene Gehäuse für hervorragende Stabilität und Resonanzableitung. Doch im Inneren des Verstärkers wurde vieles verändert. Die neu entworfene Schaltung der ersten und zweiten Verstärkungsstufe werden mit weniger Spannung angefahren – was zu einer erhöhten Stabilität und einer längeren Lebenserwartung der eingesetzten Röhren führt.

Auch die Bauteile wurden verändert. So lässt Miura den Netztrafo und die Drosselspule mit in Öl getränktem Papier umwickeln. Dadurch erhöht sich der Geräuschspannungsabstand. Der Netztrafo, eine Spezialität von Air Tight, wird von einem Spezialisten sorgfältig von Hand gewickelt und auf den M2 Pro angepasst. Das soll die klangliche Bandbreite verbreitern und für eine reinere und geschmeidigere Wiedergabe gegenüber dem Vorgänger sorgen.

Es kommen neue Tamura Ausgangsübertrager (eigens für Air Tight produziert) zum Einsatz, weitere speziell selektierte Bauteile finden ebenfalls Verwendung. Alle Bauteile werden – wie bei den Japanern usus – von Hand verlötet. Der Air Tight M-2 Plus ist wie alle regelbaren Air Tight Endverstärker natürlich auch als Vollverstärker einsetzbar. Die Ausgangsleistung liegt bei 70 Watt pro Kanal. Der Verstärker ist mit KT88- oder 6550er-Röhren lieferbar und wird 18.500 Euro kosten.

Weitere Infos zum neuen Air Tight unter www.axiss-europe.de