TP Vision TVs mit Mimi Sound Personalization
Ab Mai diesen Jahres haben etliche TVs von TP Vision die Klangoptimierung von Mimi an Bord. Dadurch erhöht sich die Sprachverständlichkeit drastisch (Foto: TP Vision)

TP Vision TVs mit Mimi Sound Personalization

Eines der größten Ärgernisse beim Fernsehen ist der Ton: oftmals ist er schlecht. Oder aber der Zuschauer hört nicht mehr so gut – das Problem werden vor allem ältere Zuschauer kennen. Sie müssen sich stark konzentrieren, um alles zu verstehen oder den TV über Gebühr laut drehen. Beides sind schlechte Varianten. TP Vision, der Nachfolger von Philips TV, hat rechtzeitig zum Welttag des Hörens (am 3. März) eine kluge Kooperation mit der Klangoptimierern der Mimi Sound Personalization bekanntgegeben. Genauer: TP Vision TVs mit Mimi Sound Personalization werden schon im Mai auf den Markt kommen.

So funktionieren TP Vision TVs mit Mimi Sound Personalization

Die Mimi Sound Personalization hat schon bei verschiedenen anderen UE-Marktteilnehmern Einzug gefunden. Zum Beispiel bei Beyerdynamic. Oder beim Mitbewerber Loewe. Gerade die Loewe Verkäufer schwärmen von diesem Tool, weil es die Welt der älteren Zuschauer tatsächlich sehr einfacher, weil besser verständlich macht.

TP Vision mit B&W Sound
TP Vision hat eine Sound-Kooperation mit B&W – hier erkennbar am typischen Nautilus-Hochtöner des Soundbar (Foto: TP Vision)

Um den Klang der TP Vision TVs mit Mimi Sound Personalization anzupassen, müssen die Nutzer einen kurzen Hörtest mit der App von Mimi durchführen. Sie ist kostenlos für iPhones und Android-Smartphones verfügbar.

Das Mimi-Verfahren ist bewährt und basiert auf präzisen Messungen plus Algorithmen, die ein Hörprofil mit über 100 Parametern ergeben. Mimi beurteilt das Hörvermögen im Wesentlichen anhand zweier Aspekte: zum einen den leisesten Ton, den Nutzer wahrnehmen und zum anderen die Fähigkeit, sogenannte maskierte Geräusche zu verarbeiten. Der Maßstab ist dabei das leiseste Geräusch, das Nutzer hören, wenn Hintergrundlärm dieses übertönt. Es ist ein bisschen wie beim Ohrenarzt: Die Übertragungsfunktion der eigenen Ohren werden ermittelt und Mimi legt quasi eine Entzerrungskurve darüber – eine, die die Schwächen der eigenen Ohren ausgleicht. Es ist die Funktion eines Hörgeräts, das nicht im oder hinter dem Ohr sitzt, sondern im TV.

„Aber ich brauche doch kein Hörgerät!“ wird sich jetzt so mancher sagen. Für viele wird das stimmen. Und doch lässt es sich mit einer solchen individuellen Anpassung des TV-Tons vor allem bei kleinen Pegeln sehr viel angenehmer hören.

Martijn Smelt, CMO Europe von TP Vision, sagt dazu: „Wir haben das Gesamterlebnis für den Nutzer schon immer als einen wesentlichen Aspekt betrachtet, der für das Produkt TV genauso wichtig ist, wie jeweils die reine Bild- und Tonqualität. Die neue Mimi-Funktionalität beweist, dass das Fernsehen weiter verbessert und personalisiert werden kann, um ein noch fesselnderes und genussvolleres Erlebnis zu bieten.“

Mimi Sound Personalization in verschiedenen Preisklassen verfügbar

TP Vision bringt zum Marktstart im Mai zahlreiche Android TVs – von der Philips Performance Serie im mittleren Marktsegment bis hin zu den hochwertigen OLED-Serien: Wir sprechen von den Serien 85×6, 9206, 9506, OLED706 und OLED8x6. Auf diese Weise wird das Mimi-getunte Klangerlebnis für Verbraucher mit verschiedenen Budgets zugänglich.

Weitere Informationen unter www.tpvision.com

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Autor: Holger Biermann

Holger Biermann
Chefredakteur mit Faible für feinste Lautsprecher- und Verstärkertechnik, guten Wein und Reisen: aus seiner Feder stammen auch die meisten Messe- und Händler-Reports.