Merason Frerot Front
Der Frerot its der kleine Bruder von LowBeats Referenz-Wandler namens DAC-1. Auch der kleine Frerot kann nicht viel – außer gut klingen...(Foto: Merason)

Merason Frérot: Mini-DAC mit großen Ambitionen

Bei LowBeats fiel das Wirken des Merason DAC-1 auf äußerst fruchtbaren Boden. Der spartanische D/A-Wandler kam im Dezember letzten Jahres und ist immer noch in der Redaktion – als Referenz. Nun hat der Hersteller, die Schweizer Manufaktur Dafraud, einen kleinen Bruder des DAC-1 vorgestellt, der passenderweise Merason Frérot – also „Brüderchen“ – heißt. Passenderweise, weil er deutlich kleiner und mit 1.000 Euro deutlich günstiger ist.

Merason Frerot Seite
Das Gehäuse des Merason Frérot misst lediglich 22,5 x 5 x 18 cm (B x H x T). Damit eignet sich das kompakte Gerät auch für den Einsatz in einer hochwertigen Zweitanlage oder am Rechner (Foto: Merason)

Aber er soll fast so gut klingen wie der Große. Auch hier setzt Mastermind Daniel Frauchiger auf den bewährten BurrBrown 1794A Wandler. Während im DAC-1 allerdings zwei dieser Chips einen Mono-Betrieb (je einer pro Kanal) verrichten, ist im Frérot ein einzelner 1794A für beide Kanäle zuständig. Die Signalverarbeitung erfolgt auch im Frérot durchgängig symmetrisch. Die analogen Class A Ausgangsverstärker sind diskret aufgebaut. Wie auch sein großer Bruder verweigert er die modernsten Hochbitraten und verarbeitet ausschließlich PCM Daten bis 24 Bit/192 kHz. Aber das konnte ja schon den DAC-1 nicht bremsen…

An Eingängen bietet der Frérot das übliche: 1 x USB, 2 x RCA-Buchsen für S/PFDIF Signale und 2 x optische Toslink-Anschlüsse. Ungewöhnlich ist, dass er auch XLR-Ausgänge bietet.  Die Eingangswahl erfolgt über einen Elma-Codierschalter auf der Front.

Merason Frerot Rückseite
Die Anschlüsse des Merason Frérot (Foto: H. Biermann)

Das kleine Gehäuse ist recht chic. Die Bleche sind pulverbeschichtet, das Unterteil besteht aus 3 mm dickem Aluminium, der Deckel aus verzinktem Stahlblech. Bei so dezenten Abmessungen ist das Netzteil natürlich ausgelagert; das reduziert zudem Störungen. Wie auch der DAC-1 ist der Merason Frérot handmade in Switzerland, genauer: im idyllischen Bangerten oberhalb von Worb nahe Bern.

Der empfohlene Verkaufspreis des Merason Frérot liegt regulär bei 999 Euro, mit 16% MwSt. bei 973,82 Euro. Der Vertrieb erfolgt über CM-Audio Mönchengladbach. wo auch weitere Informationen zu dem kleinen DAC zu finden sind. Bei LowBeats haben wir schon ein Serien-Exemplar in der Redaktion. Und es schlägt sich selbst gegen den großen Bruder verblüffend gut…

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Test D/A-Wandler Merason DAC-1 – der Klangpurist

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