Cabasse The Pearl Keshi Ambiente
Cabasse hat im Rahmen seiner The Pearl Lautsprecher-Serie ein hoch ambitioniertes, aber sehr kleines System nachgelegt: das The Pearl Keshi für knapp 2.500 Euro (Foto: Cabasse)

Cabasse The Pearl Keshi: bester Sound aus ultrakompakten Kugeln

Wenn das Bose-Gründer Amar Bose noch erlebt hätte: Da bringt Cabasse ein 2.1-System auf den Markt, das die Acoustimass Speaker des berühmten Professors klanglich um Längen überflügelt, aber kaum größer ist. Wie das möglich ist? Das Cabasse The Pearl Keshi hat hier quasi die Gnade der späten Geburt, weil es mit allermodernster Elektronik ausgestattet ist…

Während die charakterstarken Lautsprecherkugeln von Cabasse in den letzten Monaten immer größer wurden – Beispiel das Flaggschiff Pearl Pelegrina – widmen sich die Franzosen nun wieder dem Spiel mit kleinen Kugeln. Das komplette Keshi-System besteht aus einem (natürlich kugelrunden) Subwoofer, bei dem nicht nur ein extrem leistungsfähiger 17 Zentimeter Subwoofer-Bass, sondern auch die gesamte Elektronik (also Verstärker, Streamer und Wandler) eingebaut sind. Wer den The Pearl Test auf LowBeats gelesen hat, weiß, dass die Franzosen mittlerweile Meister der ultrakompakten Bauweise sind: Erstaunlich, was in diese Kugel von gerade einmal 22 Zentimetern Durchmesser alles hineinpasst…

Cabasse The Pearl Keshi 2.1
Das Cabasse Keshi System besteht in der Grundausstattung aus Subwoofer mit zwei winzigen, acht Zentimeter durchmessenden Satelliten (Foto: Cabasse)

Integriert sind folgende Streamingdienste integriert: TIDAL, Qobuz, deezer, Spotify, Napster, vTuner

Kaum größer als eine Christbaumkugel: die Satelliten des Cabasse The Pearl Keshi

Die Satelliten der Pearl Keshi messen nur acht Zentimeter im Durchmesser. Sie fallen also so gut wie gar nicht auf. Und wenn: Mit dem edlen vierschichtigen Mattlack in schwarz oder weiß und den verchromten Stahlfüßen sind die Keshi-Satelliten ziemlich schick. In der kleinen Kugel steckt ein Mittelhochtöner mit einem Durchmesser von 55 Millimetern. Die kluge Elektronik übernimmt die Filterung zwischen Subwoofer und Satellit und generiert eine pegelabhängige Loudness-Kurve. So klingt es bei fast allen Lautstärken optimal.

Natürlich ist die Bedienung auf möglichst einfach getrimmt: Aufstellen, anschließen, mit der programmierbaren Fernbedienung und der Cabasse StreamCONTROL-App auf dem Handy einrichten, und los geht’s. „CRCS“ nennt Cabasse sein automatisches Raumkorrektursystem, das den Klang über ein in den Lautsprecher integriertes Mikrofon für die jeweilige Hörumgebung optimiert. Anfangs waren die Ergebnisse noch eher mäßig. Mittlerweile aber ist Cabasse schon viele Schritte weiter und die Systeme integrieren sich klanglich recht gut im Wohnraum.

Technische Daten

Cabasse The Pearl Keshi
Konzept:aktives Subwoofer/Satelliten-System
Bestückung (Satellit / Subwoofer):55 mm MHT / 1 7 cm Bass
Besonderheit:besonders kleine Satelliten, automatische Einmessung
Leistung der eingebauten Endstufen:1 x 450 Watt Bass, 2 x 300 Watt für jeden Satelliten
Eingänge:
Ethernet – WiFi – Bluetooth Micro USB –  SPDIF – 3.5 mm
Abmessungen Satellit (H x B x T):
101 x 80 x 80 mm.
Abmessungen Subwoofer (H x B x T):23,7 x 22,0 x 26,6 cm
Gewicht (Satellit / Subwoofer):
0,6 / 6,0 Kilo
Alle technischen Daten

Preis & Verfügbarkeit:

Das kugelige 2.1-Set ist ab sofort verfügbar und kostet 2.490 Euro. Weitere Informationen unter www.audiotra.de

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Autor: Holger Biermann

Chefredakteur mit Faible für feinste Lautsprecher- und Verstärkertechnik, guten Wein und Reisen: aus seiner Feder stammen auch die meisten Messe- und Händler-Reports.