Probieren und Studieren: Munichtime, die Uhrenmesse zum Anfassen

We krautly present: Die Deutschen kommen!

Highlights der Uhrenmesse
Ich bin ein Berliner: Der Name ist Programm. Die Askanier sind das Gründergeschlecht Berlins, und Berlin ist die Identität der Uhrenmarke Askania. Unter Berufung auf die Uhrmacher- und Instrumententradition des Unternehmens wurde die Marke 2004 neu gegründet und an geschichtsträchtiger Stelle fortgeführt. 2007 eröffnete ein Flagshipstore in den Hackeschen Höfen. Für 700 (Chronograph Tegel) bis 12.500 Euro (Quadriga in Gelbgold) können auch Sie ein Berliner sein (Foto: F. Visarius)
Highlights der Uhrenmesse
Skelettierung, Guillochierung und Verzierungen aller Art von Werk, Ziffernblatt und Zeigern auch nach Kundenwunsch – sind die Spezialität von Benzinger aus Pforzheim. Ein schönes Erlebnis, die Uhren Life zu erleben. Preise um 10.000 Euro sind nicht wenig, für das Gebotene aber mehr als fair. (Foto: F. Visarius)
Highlights der Uhrenmesse
Als Wahl-Schwabe ist mein Auge bei S. Cornehl Stuttgart hängen geblieben. Beheimatet im Stuttgarter Osten, quasi als Nachbar, gestaltet der gelernte Uhrmacher seine erste Kollektion, bestehend aus einer Drei-Zeiger Uhr mit dezentraler Sekunde und einem Regulator. Wert legt er auf die Modifikation des Werkes auf einer Dreiviertel-Platine, die durch den Glasboden sichtbar ist und sich unter anderem an Glashütter Uhrmachertradition anlehnt (Foto: F. Visarius)
Highlights der Uhrenmesse Munichtime
Die Stuttgarter Uhr von Cornehl von hinten mit ihrem Taschenuhrenwerk (Foto: F. Visarius)
Highlights der Uhrenmesse Munichtime
Über Musik zu sprechen, ist wie zu Architektur zu tanzen. Die Cronus muss man in der Hand gehalten haben, um ihre Reize zu erfahren. Eine spannende, gestalterisch durchdachte Drei-Zeiger Uhr mit patentierter Kronensicherung. Gebaut wird sie in streng limitierter Kleinserie. Der Preis von deutlich unter 3.000 Euro überrascht angesichts des immensen Aufwands und der Größe der Uhr, die wie eine Taucheruhr im Maßstab 1:1,5 ausschaut, sich aber gut tragen lässt (Foto: F. Visarius)
Highlights der Uhrenmesse Munichtime
Feine Armbanduhren, die in der Gestaltung seinen Instrumenten und Großuhren angelehnt sind. Der Münchner Erwin Sattler ist in diesem Metier eine feste Größe. An diesem Punkt wird Technik zu Kunst (Foto: F. Visarius)
Highlights der Uhrenmesse Munichtime
Edle Uhren in klassischer Gestalt: Pretiosen aus der Uhrenmanufaktur Lang und Heyne, Dresden. Die Friedrich August wartet beispielsweise mit Emaille-Ziffernblatt, aufwändigem Zeiger und verziertem Werk auf (Foto: F. Visarius)
Highlights der Uhrenmesse Munichtime
Lehmann Schramberg weiß, wie’s geht. Firmeninhaber Markus Lehmann ist mit seiner Schwester-Firma Lehmann Präzision Fachmann für feinste Fräs- und Fertigungstechnik, die er auch konsequent in seinen Uhrenkreationen anwendet. Der Beiname „Präzisionsuhren“ ist also mit Bedacht und keinesfalls zu Unrecht gewählt. Die Kollektion startet um 6.000 Euro (Foto: F. Visarius)
Highlights der Uhrenmesse Munichtime
Handgefertigte Uhren aus dem Ostwestfälischen Bünde: Nienaber bietet Liebhaberuhren in kleiner Stückzahl, als Einzelanfertigung oder auf Kundenwunsch individualisiert (Foto: F. Visarius)
Highlights der Uhrenmesse Munichtime
Im Dreieck mit Böblingen und Tübingen ist Temption im Zentrum Baden-Württembergs in Herrenberg ansässig. Design-Klassiker ist die CM05 (rechts). Minimalistisch, funktional. Die Drehlünette kann als Stundenzähler oder zweite Zeitzone benutzt werden. Nettes Detail: Das Metall-Armband hat zum Einstellen der Weite an der Schließe auch Elemente mit 3/4 Breiten (Foto: F. Visarius)

Jetzt wird’s kompliziert: Das Beste zum Schluss

Highlights der Uhrenmesse
Tradition aus Glashütte: A.Lange & Söhne. Zu diesem Unternehmen bedarf es eigentlich keiner Erläuterung mehr. Die Klassiker: Lange 1 und das technische sowie gestalterische Statement Zeitwerk mit Sprungziffernanzeige von Stunde und Minute, dezentraler kleiner Sekunde und Gangreserveanzeige (Foto: F. Visarius)
Highlights der Uhrenmesse
Groß im Bild und groß in der mechanischen Komplikation ist die Lange & Söhne Zeitwerk Minutenrepetition (440.000 Euro) (Foto: F. Visarius)
Highlights der Uhrenmesse
Neben ihren instrumentellen und Vintage-Uhren stellt Bell&Ross auch limitierte Experimental-Uhren her, die mit ungewöhnlichen Materialien oder Technologien aufwarten. Links im Bild ist die BR-X1 Black Titanium (250 Stück, 16.900 Euro), rechts die BR-X2 Tourbillon Micro Rotor mit markantem Gehäuse und großzügigem Saphirglas für bessere Einsicht (99 Stück, 59.000 Euro) (Foto: F. Visarius)
Highlights der Uhrenmesse
Neben dem allgegenwärtigen Trend zum Vintage bietet ORIS solide, praktische Technik passend zum Einsatzzweck der Modellreihe. Die Oris Aquis Depth Gauge zeigt beim Tauchgang über einen ins Glas eingefrästen Kanal die Tauchtiefe anhand einer Wassersäule an (links im Bild) und die Oris Big Crown ProPilot Altimeter (rechts) verrät dem Bergsteiger oder Piloten die Höhe über eine Luftdruckdose im Gehäuse –Technik, die begeistert (Foto: F. Visarius)
Highlights der Uhrenmesse Munichtime
Ressence hat die Scheibe zur Anzeige der Zeit für sich entdeckt. Anstatt klassische Zeiger als Indikatoren zu verwenden, nutzt Ressence sich relativ zueinander bewegende Scheiben, um den Lauf der Zeit zu dokumentieren. Daraus ergibt sich das eigenständige markentypische Design der Typ1 (17.500 Euro)
Highlights der Uhrenmesse
Schwarz Etienne ist eine Uhrenmanufaktur im Aufbruch. Ein Restart, der auf technische Eigenständigkeit fußen soll und 2013 mit drei technischen Erfindungen eingeläutet wurde. Im Bildvordergrund ist die La Chaux-de-Fonds Petite Seconde Retrograde Tourbillon. Der Name sagt eigentlich schon alles – ein pfiffiges Hebelwerk greift die Sekunde vom Tourbillon ab und überträgt sie retrograd auf die Sekundenskala – ein einzigartiges Schauspiel für 53.000 Euro (Foto: F. Visarius)
Highlights der Uhrenmesse
Die Traditionsfirma Ulysse Nardin hat mit der Top-Kollektion „Freak“ einen Technologieträger etabliert, der Vorreiter für zukünftige Serientechnik ist. Das Besondere der abgebildeten Freak Blue Cruiser: 7-Tage Gangreserve aus einem Federhaus, das den ganzen Gehäuseboden einnimmt und über den Bodendeckel aufgezogen wird. Das komplette Tourbillon-Uhrwerk dreht sich im Gehäuse und wird dadurch gleichzeitig zum Zeit-Zeiger. Eine Herausforderung für die Lager der Achsen und das Energiemanagement. Die Zeit wird über die Lünette eingestellt. Das Blau ist im Original übrigens kräftiger als abgebildet. Diese Uhr auf der Munichtime in der Hand zu halten und das Gesamtkunstwerk zu erleben, ist schon faszinierend (Foto: F. Visarius)
Highlights der Uhrenmesse
Mit seiner Grand Seiko Kollektion will der über Quarzuhren bekannt gewordene japanische Hersteller sein Massenwaren-Image abstreifen. Die Uhren sind technisch brillant und nutzen teilweise mechanische Werke, teilweise durch kinetische Energie erzeugte Elektrizität, um höchste Ganggenauigkeit zu erzielen. Für die Montage sind einzelne Uhrmacher zuständig (Foto: F. Visarius)

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Die Zeit vergeht… und hier geht’s zum Messerundgang über die Munichtime 2018
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