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Die Burmester C500 begeisterte die Zuhörer
Wenn die Burmester C500 gespielt wurde, war die Hütte immer voll. Zu Recht: Es war die lauteste und eine der mitreißendsten Vorführungen der HIGH END 2016 (Foto: R. Vogt)

Burmester C500 rockt die HIGH END 2016

Andreas Henke, designierter Geschäftsführer bei Burmester.
Andreas Henke ist designierter Geschäftsführer bei Burmester. Er übernimmt die Amtsgeschäfte ab Januar 2017 (Foto: R. Vogt)

Den größten Coup hatte Burmester ja bereits vor der Messe verkündet: Andreas Henke, noch Marketingleiter bei Porsche, übernimmt ab Januar 2017 die Geschäftsleitung bei den Berlinern. Auf der Pressekonferenz wurde der neue Mann vorgestellt. Physisch allerdings noch sehr viel größer und schwerer war ein anderer Coup, den ich den Berlinern so gar nicht zugetraut hätte. Ich spreche von einem Lautsprecher. Einem sehr großen und sehr schweren Lautsprecher. Die Burmester C500 sprengt in vielen Beziehungen das klassische Raster.

Zum einen der Name: „C“ ist neu bei Burmester und steht eigentlich für „Concept. Richtiger wäre wohl „Cilo“ (Kilo). Eine halbe Tonne soll die gar nicht so wuchtig wirkende Standbox mitbringen. Von der Bestückung erinnert sie mit ihren zwei 20-Zentimeter-Tiefmitteltönern, dem AMT-Hochtöner in der Mitte und den beiden Bässen an der Seite ein wenig an das bisherige Flaggschiff B100. Aber hier ist natürlich alles sehr viel ambitionierter und konsequenter ausgeführt.

Vor allem aber kennt dieser Lautsprecher zwei Zustände: den zivilen und den sogenannten „Party-Mode“. Auf der Seite sitzen zwei 30 Zentimeter Profi-Tieftöner, von denen im Normal-Modus, wenn die Burmester C500 wie eine schlanke Standbox aussieht, nur einer aktiv ist.

Im „Party-Mode“ dagegen wird die gesamte Basseinheit quer gestellt und dann wird auch der zweite Tieftöner aktiv. Ich habe mit der Burmester C500 eine halbe Stunde Musik hören können. Laut. SEHR LAUT. Und umwerfend.

Die Bässe kamen derart druckvoll, satt und sauber – so viel Spaß hatte ich nirgends sonst auf der Messe. Hoher Pegel setzt doch einige Glückshormone frei – jedenfalls wenn die laute Musik dann auch noch so unverzerrt dargebracht wird. Die Burmester Standnachbarn hatten erwartungsgemäß weniger Freude, die C500-Hörer dagegen sehr …

Wie bei Burmester zu hören war, stehen Preis (in jedem Fall 6-stellig) und Erscheinungsdatum noch nicht fest. Auf der Messe stand und spielte die Burmester C500 in einer eigenwilligen Camouflage-Lackierung, sodass man auf den Fotos weniger sieht, als der Fotograf gern gehabt hätte.

Egal: Es ist eine echte Super-Box, zu der sich auch unsere Interview-Partnerin, Burmesters Marketing-Verantwortliche Dina Hoenge, ausgiebig äußert.

Die Burmester C500 in Camouflage

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Burmester C500 von der Seite
In etwa ist zu erahnen, dass die Burmester C500 aus einem festen und einem schwenkbaren Teil besteht. Schwenkt der Bassbereich auf Querstellung, wird auch der zweite Tieftöner aktiv. (Foto: H. Biermann)
Die Air Motion Transformer-Hochtöner der Burmster C500
Volle Breitseite: Im Party-Modus schwenkt das Bass-Modul in die Querstellung. Das sieht dann nicht nur sehr viel gewalttätiger aus – es klingt auch so. Die Hochtöner sind extrem wirkungsgradstarke Air Motion Transformer aus dem Hause Mundorf. Die Tieftöner, langhubige Profi-Treiber, wurden durch die eigenwillige Membrangeometrie auf höchste Steifigkeit gebracht (Foto: H. Biermann)
Das Bassreflex-Gehäuse der Burmester C500
Im Zivil-Modus schlank: Dann schwenkt das Bassmodul in die Längsrichtung und die C500 sieht aus wie eine ziemlich normale Superbox. Die beiden Tieftöner der Burmester C500 arbeiten auf ein Bassreflex-Gehäuse. Die BR-Ports wandern beim Party-Mode auf die Rückseite (Foto: R. Vogt)
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Mehr zur C500 bei LowBeats:
Die C500 auf der High End 2017

Weitere Informationen zur C500 unter www.burmester.de.

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