Highres-Audio revolutioniert: MQA – Bob Stuart im Interview

Onkyo DP-X1
Mobiler Hi-Res-Player mit MQA-Decoder Onkyo DP-X1 im LowBeats-Test (Foto: J. Schröder)

Also sprechen wir über hörbare, wahrnehmbare Details?

Ja. Ich möchte Ihnen unsere Definition von Auflösung erklären. Wenn man sich umhört, gibt es eine Menge Leute mit unterschiedlichen Definitionen. Manche sagen, „24 Bit sind nötig für High Res“, oder „das macht keinen Unterschied, aber 192 oder 384 ist nötig“, oder „…“.

Sie wissen, man macht Kompromisse für Standards und Definitionen, „dies ist High Res und das nicht“, nein. Wir glauben, Auflösung wird im analogen Bereich definiert. Weil der Mensch – wir hören analog. Ich spreche mit Ihnen, das ist analog. Dort, in der Luft bewegen sich die Klänge, wenn wir Dinge wiedergeben, ist das analog.

Wir denken, die beste Analogie zum Begriff „Auflösung“ ist im Optischen. Sie wissen, hier bedeutet Auflösung, „kann ich zwei Objekte separieren, kann ich zwei Grashalme sehen statt einem, kann ich zwei Blätter sehen statt einem, kann ich erkennen, dass da zwei Dinge sind? Wir denken, Auflösung bedeutet Trennbarkeit. Und wenn man das alles immer weiter zurückführt, kommt man am Schluss zu einer Definition von Zeit und Entfernung von Tönen.

Wir glauben, die einzige akzeptable Verschlechterung eines Audio-Systems sollte äquivalent sein zum Verhalten von Luft. Wenn Töne durch die Luft übertragen werden, ist das nicht verlustfrei, sie werden zerstreut, sie verwischen, weit entfernte Geräusche klingen gedämpft. Wenn Sie einen Blitzschlag aus der Nähe hören, kracht es laut, weiter entfernt ist es ein Grollen.

Die Luft ist kein perfektes Transportmittel für Klang. Für das MQA System haben wir beschlossen, dass die Impulsverhalten des Systems dasselbe sein soll wie das von zwei Metern Luft.

Ok.

Wenn Sie MQA hören, klingt typischerweise alles viel näher. Denn mit 48 Kilohertz oder 192 ist der Klang effektiv psychologisch viel weiter entfernt, wegen der zeitlichen Unsauberkeit, die dabei entsteht. Wenn Sie also Dinge auflösen wollen, die nah beieinander liegen, dürfen wir sie nicht verwischen. Das ist die Herangehensweise und die Definition.

Für uns ist Auflösung also eine analoge Angelegenheit, und das macht alles sehr einfach. Denn man kann das umsetzen, indem man fortschrittliche Digitaltechnik in Form von Sampling-Technik einsetzt – übrigens gibt es da Nyquist-Shannon-Regeln, die hervorragende Mathematik darstellen.

Ja, so ist es.

Wir haben das entwickelt und es funktioniert. Aber die HiFi-Industrie machte das zum Gesetz und so wurden Analog-zu-Digital- und Digital-zu-Analog-Wandlerchips entwickelt mit steilflankigen Filtern und Überschwingern und so weiter und man will sie schneller und schneller machen, aber in der Realität haben Mathematiker vor allem in den letzten 20 Jahren andere Wege gefunden, Dinge zu beschreiben.

Wenn Sie nicht im Audiobereich sind sondern medizinische Bildgeräte produzieren, ist es inzwischen Routine, das dreifache Niquist-Limit zu erreichen. Wenn man sein Sampling so wählt, dass es auf die Statistiken des Klangs abgestimmt ist – oder des Bildes in diesem Fall – kann man es neu gestalten, man kann die Symbole drehen und effektiver erfassen und genauer rekonstruieren.

Zusammengefasst kann man sagen, wir setzen fortschrittliche digitale Technik und neurowissenschaftliche Erkenntnisse um und schnüren daraus etwas, das hier und heute auf jeder Anlage funktioniert. Das war ganz schön kompliziert und das ist es grundsätzlich, was MQA zu tun versucht.

OK

War das eine lange Antwort?

Nein, das war sehr interessant und gab einen guten Einblick..

Ok.

Kommen wir nochmal auf die technologischen Basics zurück: Wenn ich das richtig verstanden habe, verwenden Sie beim Speicherungsprozess für den MQA Sound quasi die Klänge mit höherer Bandbreite oberhalb des hörbaren Bereichs und falten sie in den hörbaren Bereich?

Ja.

Sie können also Klänge mit höherer Bandbreite in einem Signal mit niedrigerer Bandbreite speichern?

Korrekt.

Und der Decoder erkennt dann das integrierte MQA Sampling System und kann diese höheren Frequenzen extrahieren und sie wieder oben ausgeben?

Ja. Mir fällt gerade auf, dass ich Ihre letzte Frage noch nicht fertig beantwortet habe, nämlich was es für Sie als Hörer bedeutet. Die Antwort ist – um auf die Auflösung zurückzukommen – Sie hören Klarheit, Sie hören sehr präzise Lokalisierung. Und wenn die Geräusche nicht wegen der Filter oder der Quantisierung verschwommen sind, fällt es unserem Gehirn viel leichter zu erkennen, welche Anteile des Klangs zur Violine gehören und welche zur Viola.

Dieser so gar nicht lineare Prozess, der in unserem Stammhirn und unserem Cortex abläuft: Wenn wir Dinge hören, werden sie klarer. Wenn Sie also MQA hören, klingt es musikalischer und es ist einfacher, zuzuhören, weil es Sie nicht bekämpft.

Das ist, was man hört. Nun zum Prozess der Signalbereitstellung, denn meine letzte Antwort betraf nur das End-to-End. Wenn wir die Statistiken der Signale betrachten, geht es um Musik, Sprache, aber auch um den Planeten, auf dem wir leben und um den Lärm auf dem Planeten, wird uns klar dass, ja, wir können etwas einfachen, etwa mit 96/24 oder 192/24 liegt und wir haben sehr viel Platz bei der Kodierung. Aber die Musik füllt das nie aus.

Und faktisch sind die Eigenschaften der Musik-Statistiken dergestalt, dass es eine Region gibt, die unfasslich wichtig ist, wo unser Gehör so sensibel ist, dass wir diesen Bereich besonders schützen müssen; dann gibt es eine andere Region oberhalb 20 Kilohertz, vielleicht bis zu 40 Kilohertz – weil an irgendeinem Punkt das Mikrophon aussteigt -, wo Zeit-Information gespeichert wird. Und dann gibt es Bereiche in der Kodierung, wo es kein Signal gibt, dort sind schlicht Geräusche, die leiser sind als atmosphärisches Rauschen.

Unser Standpunkt bei MQA ist, nichts wegzuwerfen, dies ist kein verlustbehafteter Prozess, wir definieren, wo das Signal ist und schützen es streng. Und wir verbessern in diesem Bereich die Auflösung sogar, indem wir fraktale Bit-Kodierung einsetzen und Ähnliches.

Um also Breitbandsignale zu übertragen – ja, das ist uns gelungen – können wir Ultraschall nehmen und ihn einbetten. Dafür haben wir einen Lossless Encoder, der speziell für Ultraschall entwickelt wurde, mit dem wir diesen Bereich verwenden können und einbetten. Wenn wir die Signale einbetten, haben sie keine Struktur, sie sind wie Grundrauschen.

Stellen Sie sich vor, ein 24-Bit-System kann lauter spielen, als Sie ertragen können, über die Schmerzgrenze hinaus. Und irgendwo, nicht genau auf halbem Weg nach unten, aber knapp darunter liegt die Hörgrenze, leiser können wir nicht hören. Noch weiter unten liegt das Atmosphärische Rauschen. Wir können 50 DB tiefer gehen als das leiseste Geräusch, das Sie hören können.

Es fällt den Leuten manchmal sehr schwer, in den Kopf zu bekommen, wie leise diese Töne sind. In diesem Bereich können wir viel „stehlen“, oder wir können die Informationen einbetten. Warum wir das tun?

Weil wir nicht wollen, dass die Dateien größer sind als der Informations-Gehalt der Musik. Nicht der Informations-Gehalt, der aus dem A/D-Wandler kommt, sondern der Informations-Inhalt des Klangs.

Und wir können dies unterfalten, was uns erlaubt, die Datenrate zu reduzieren – die dennoch nicht niedrig ist, sie liegt bei 1,2 bis 1,3 Megabits pro Sekunde – was übrigens recht angemessen ist, weil die Datenrate bei der Übertragung zwischen Ohr und Gehirn sich in etwa in diesem Bereich bewegt.

Ich finde es beispielsweise extrem arrogant, sowas wie bei MP3, zu denken, „ich kann Klang digital speichern mit weniger Daten als mein Ohr an mein Gehirn weiterleitet“. Es geht darum, die richtige Menge an Informationsgehalt zu speichern und sie dann unterzufalten. Das ist sehr praktisch, weil es jeder abspielen kann. Und das Coole an MQA ist in diesem Sinne, dass man keinen Decoder haben muss.

Wenn wir es untergefaltet haben, und Sie spielen es einfach nur ab, erhalten Sie bereits eine verbesserte CD-Qualität. Wenn die Informationen auf einen Decoder treffen, kann er sie entfalten, – soweit der Lautsprecher mitmacht – und sie wiedergeben. Das ist etwas weniger auf einem Telefon, ein wenig mehr auf dem Tablet, und Sie wissen, auf einer HiFi-Anlage kann man es ganz nach oben ziehen.

Es löst aber auch ein anderes Problem, das sich auf meine Einführung bezieht: Es geht um die Musikindustrie und die Tatsache, dass mehrere Generationen sich von der Musik entfremdet haben seit 2000. Und wir müssen es praktisch und einfach machen. Manche Leute sagen „Audio Dateien, das ist simpel, die kann man einfach runterladen.“

Aber wir haben mit vielen Kunden gesprochen, die sagen „ja, ich mache Downloads, aber dann verliere ich die Datei“, oder „als ich den Titel gefunden haben, konnte ich ihn nicht auf mein Telefon laden“, oder „Ich kann ihn nicht in meinem Auto hören“. Das Konzept der MQA Datei ist, dass sie strukturiert ist. So, dass jedermann sie heute schon abspielen kann, ohne irgendetwas darüber wissen zu müssen.

Die physische Erscheinungsform des finalen MQA ist also ein PCM-Signal, das in einem beliebigen Format verpackt werden kann, solange dieses Format verlustfrei ist?

Das Knifflige ist, wir nehmen PCM und falten es in PCM. Und dann hat man PCM als Signalformat…

Aber wenn Sie es nach MP3 kodieren, ist es weg, das meine ich.

Es ist weg. Wenn Sie es anrühren, ist es weg, schon wenn Sie den Pegel ändern.

Also brauchen Sie etwas Bit-genaue Reproduktion in beliebigem Format, es ist Ihnen egal, ob es ein FLAC oder ein PCM oder DTS-HD-Signal ist oder was auch immer?

Korrekt. Es gibt nur einige praktische Unterschiede zwischen den Formaten aber prinzipiell ist es egal. Die Daten müssen übertragen werden, das ist alles. Übrigens signieren wir sie um sie zu authentifizieren – weil wir denken, das ist eine großartige Möglichkeit für den Künstler, wirklich eingebunden zu werden und zu sagen „DAS ist der Sound, den ich zum Leben erwecken will“.

Und nicht nur das, Sie können das auch wiedergeben. Wir ernten große Begeisterung von Tonmeistern, weil sie all diese Arbeit in die Produktion einer Aufnahme stecken.

Und was bis heute normalerweise passiert: Sie haben eine perfekt gemischte Aufnahme, dann wird sie in die Verteiler-Kette geschickt und in 53 verschiedene Dinge gewandelt von Windows Media Audio zu MP3 zu diesem und jenem, gemastert für iTunes und so weiter und niemand bekommt das Original. Also können wir es signieren sodass der Künstler…

Wir sprechen über eine digitale Signatur?

Ja, das ist das einzige Stückchen Sicherheit, das wir in den MQA eingebaut haben, um den Indikator zu schützen, der anzeigt, dass man die Originalaufnahme hört. Und wir glauben, das ist für die Kunden beruhigend. Und wenn man die Datei verändert, bekommt man CD-Qualität, was okay ist. Sie können die Datei im Auto spielen ober vom Smartphone. Wenn sie auf einen Decoder trifft wird er sie öffnen.

Ganz nebenbei, wenn Sie ein Audiophiler sind, zeigt es Ihnen genau, ob Sie Ihren Computer korrekt konfiguriert haben, weil der Bit-genau arbeiten muss und es überrascht, wie viele Leute glauben, sie haben es perfekt eingestellt und doch nicht.

Das Licht (des MQA-Decoders) geht nicht an, bevor alles funktioniert und dann merken sie “Ah, nun ist das Licht an”. Und dann weiß man sicher, das ist MQA vom Studio direkt ins Haus und alles zwischendrin ist aus dem Weg geräumt.

Und das können Sie zu CD-Format runterfalten? Weil vorhin auf der Pressekonferenz die ersten kommerziellen CDs angekündigt wurden. So auf 16 Bit, 44,1 Kilohertz?

Bei der fertigen Datei falten wir sie runter auf 44 oder 48 Kilohertz. Die Archiv-Datei, wir haben andere Formate zum Archivieren gemacht, die noch mehr Daten enthalten, aber dies sind alle Daten, die man wirklich braucht.

Und wir wissen, dass es alle sind, die wir brauchen, weil wir mit Aufnahme-Tonmeistern und Mastering-Ingenieuren an ihrem Arbeitsplatz zusammengearbeitet haben.

Das haben wir gemacht. Bevor wir MQA angekündigt haben, war ich drei Jahre lang unterwegs. Rein in ein Studio, „Wo ist Euer A/D-Wandler, wo ist Euer DAC, gebt mir eine File-Liste, hören wir in Eurem Raum. Was denkt Ihr? Was haben wir gemacht, ist es ok? Haben wir Eurem Klang geschadet?“

Jedes Mal war die Antwort: „Nein, es klingt viel besser, viel näher am Mikrophon-Klang“. Das ist der faszinierende Aspekt, das ist wie “ ein Fenster zu reinigen“. Wenn man ein Fenster reinigt, nimmt man den Schmutz weg, das ist nicht verlustfrei, aber wenn man den Dreck vom Fenster putzt, sieht man klarer.

Und dann signieren wir es und das ist im wahrsten Sinne des Wortes Lossless, verlustfrei so, wie es in diesem Moment wiedergegeben wird. Denn sonst könnte man sagen, wieso sollte eine Firma, die verlustfreie Kompression erfunden hat, etwas anders machen? Wir tun das nur, weil es wir es jetzt besser machen können und aus keinem anderen Grund.

Was bringt die Zukunft?

Nun ja – ich glaube, wir stehen erst am Anfang und Leute beginnen, sich, für zwei Themen zu interessieren, die wir nicht erwartet haben: Das eine ist Live Streaming und das andere Hollywood, also Surround Sound, solche Dinge. Wir haben keine Ahnung. Wir sind gerade ziemlich beschäftigt, die Haupt-Herausforderung war, sicherzustellen, dass die Musikindustrie unser Konzept versteht, die wichtigsten Tonmeister.

Vielleicht haben Sie einige der Videos gesehen, diese Jungs lieben es einfach, weil es besser klingt, weil es berechenbar ist und Ihre Arbeit wiedergibt, und das lieben sie besonders, es ist also großartig. Jetzt müssen wir die ganze Infrastruktur aufbauen und uns durch die Archive der Musikindustrie arbeiten. Und es sind viele Archive. Wissen Sie, dass ungefähr 10 Millionen Alben produziert wurden, die derzeit gar nicht alle verfügbar sind?

Ja. Aber wenn wir über Archive reden: Etwas jüngere Archive sind digital. Ich erinnere mich vage, es gibt da auch einen Prozess für Digital-zu-Digital-Remastering mit MQA?

Ja. Grundsätzlich versuchen wir, wenn wir etwas in MQA übertragen, das Beste aus dem Vorhandenen herauszuholen. Dafür verwenden wir Techniken, die auf die Epoche zugeschnitten sind.

Wenn es eine analoge Aufnahme ist, können wir beispielsweise einen Fingerabdruck der Bandmaschine nehmen oder den Fingerabdruck eines A/D-Konverters, um sicherzustellen, dass wir Ihnen nicht den Klang geben, der aus der Bandmaschine herauskam sondern den, der hineinging.

Wir reden über die Korrektur welcher Parameter?

Es geht im Besonderen um Aspekte, die mit der Tonkopf-Justage und dem Phasen- und Frequenzgang eines Tonbandgeräts zu tun haben. Niemand kann Kopierdämpfung rekonstruieren, das ist nicht möglich, und wir werden sicher nicht um jede Gleichlaufschwankung feilschen, weil das ein besonders subtiles Problem ist.

Für die analoge Ära gibt es eine generelle Lösung, aber ab Beginn der Digital-Ära stellt sich ein ganz anderes Problem, denn in dieser Zeit waren die A/D-Konverter wirklich zweifelhaft, oder?

Ja.

Bei sehr frühem A/D, D/A und als Workstations nur sehr einfache Prozessoren hatten, wurden im Studio Dinge getan, die dem Klang geschadet haben. Einige davon kann man verlustfrei reparieren, andere können wir 99,9% revidieren. Einige Zeit später, als die Konverter und die Workstations besser wurden, ist jedes Jahr anders.

Wir arbeiten auch bei modernsten Produktionen mit Labels wie Eudora, 2L und Una Mas zusammen, die technisch superbe Aufnahmen mit hohen Sampling Raten machen, 192, 352. Da hat man eine ganze Reihe von Tools, je nachdem.

Aber ja, wir haben Aufnahmen aus den 80ern genommen und uns die A/D-Wandler angeschaut. In einigen Fällen hatten wir Glück, wir hatten sie, in anderen Fällen mussten wir uns das irgendwie zusammenbasteln und rückgängig machen und versuchen, den Klang zu präsentieren, der in dem Moment da war, als sie sagten: „Ok, das ist es“. Das ist der Sound, den wir wollen. Und das können wir.

Wunderbar.

Wie Sie sehen können, ist es ein Werk aus Leidenschaft.

Ja und das ist gut so!

Und ich hoffe – die andere Sache, die uns sehr beschäftigt hat -, dass die Leute Decoder produzieren. Verschiedene Firmen fangen an, sich zu engagieren und ich bin sehr glücklich, sagen zu können, dass es schon 40 Ankündigungen gegeben hat, und da kommt noch ein ganzer Haufen dazu …

Auf der High End sind dieses Jahr eine Menge MQA Logos zu sehen.

Und einige der größten Firmen dieser Erde und einige der kleinsten Firmen dieser Erde engagieren sich bei MQA. Das ist aufregend!

Exzellent. Nun, das war eine ganz schöne Menge Information, die Sie uns da gegeben haben, herzlichen Dank.

Gerne.

Ich hoffe, Sie haben wachsenden Erfolg mit MQA, weil ich glaube, dass das System ganz schön clever ist. Es ist vielleicht nicht perfekt, aber kein System ist das …

Genau.

… aber es ist ein sehr interessanter wachsender Markt mit einer cleveren Idee dahinter.

Nun, wir werden dafür sorgen, dass die nächste Stufe zündet mit MQA Technologie in den Studios, aber – noch einmal – wir glauben fest, dass das Archiv das Wichtigste überhaupt ist. Sicherzustellen, dass alles, was wir in das Archiv stellen – was wird sein, vielleicht in 20, 25 Jahren gibt es neue Einsichten, etwas ist besser – sicherzustellen, dass die Aufnahmen ordentlich abgerufen werden können, das ist wichtig.

Also, vielen herzlichen Dank für Ihr intensives Werk und die Leidenschaft, die Sie hineinlegen, und davon abgesehen wünsche ich Ihnen eine gute Messe.

Vielen Dank.

Die neuen Pro-Ject Box esign Komponenten
Pro-Ject Box-Design Komponenten mit MQA auf der High End 2017: DAC Box S2+, Head Box S2 Digital und Pre Box S2 Digital  (Foto: H. Biermann)

MQA an Bord:
Onkyo DP-X1: Mobiler Hi-Res-Player im Test

Weitere Informationen zu Bob Stuarts neuem Projekt auf der englischen Firmenwebsite.

Autor: Raphael Vogt

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Technischer Direktor bei LowBeats und einer der bekanntesten Heimkino-Experten der Republik. Sein besonderes Steckenpferd ist die perfekte Kalibrierung von Beamern.