Buchardt Audio S400 im kleinen LowBeats Hörraum
Ungewöhnlich und ungewöhnlich hübsch. In der Klasse um 2.000 Euro ist die dänische Buchardt Audio S400, hier im kleinen LowBeats Hörraum, eine echte Bereicherung (Foto: H. Biermann)

Test Buchardt Audio S400: geniale Kompaktbox im Danish Design

Den Namen haben die wenigsten auf ihrem Wunschzettel: Buchardt Audio. Die Company sitzt in Dänemark und lässt in Asien fertigen. Mit der Buchardt Audio S400 haben die Dänen einen wunderbaren Zweiwegler konstruiert, der auf den Norddeutschen HiFi-Tagen 2018 zum heimlichen Messestar avancierte und anschließend – schön für den deutschen (Direkt-) Vertrieb Hifi Pilot – lange Zeit ausverkauft war. Nun aber hatten wir ihn im Test. Und sind schwer angetan…

Iwan Petrowitsch Pawlow war ein bemerkenswerter Mann. 1904 erhielt er den Nobelpreis. Sein liebstes Studienobjekt waren Hunde. Er gab ihnen Futter und klingelte mit einem Glöckchen. Später ließ er das Futter weg, benutzte aber sein Glöckchen – den Hunden lief das Wasser im Mund zusammen. Das nennt man gemeinhin den Pawlowschen Effekt.

Genauso sind auch wir konditioniert. Wir sagen: Dänische Lautsprecher – und alle da draußen rufen „Dynaudio“. Als ob es dort nur eine Company geben würde. Vielleicht fügt einer noch eine beherztes „Dali“ hinzu. Für „Danish Audiophile Loud­speaker Industries“. Das sind aber bereits die Kenner. Keiner wird den Namen „Buchardt“ artikulieren.

Sollte man aber. Die Company residiert in Herning. Das liegt recht genau in der Mitte des Landes. Kein Meer in Sicht, dafür aber ein Golfplatz. Fünfzigtausend Menschen leben hier. Nicht wirklich eine Metropole. Hier agiert Buchardt in einem mittelgroßen Gebäude am Stadtrand. Der Blick in das Portfolio fällt erstaunlich kurz aus. Es gibt Kompaktlautsprecher und Kompaktlautsprecher. Das wäre es. Zwei Modelle an der Zahl. Die S300 spiegelt die klassische Bauweise wider, die S400 bricht mit einigen Spielregeln. So sitzt bei ihr der Hochtöner unter dem Tief/Mitteltöner. Zudem gibt es im Rücken keinen Bassreflex-Port, sondern eine ovale Passivmembran. Diese Kombination hatte mich gereizt, deshalb wollten ich die Dänin im Hörraum haben.

Buchardt Audio S400 Vorn/Rueck
Die Besonderheiten der S400 auf einen Blick: Die kleine 19 mm Hochtonkalotte mit vorgesetztem Horn, auf der Rückseite arbeitet eine ovale Passivmembran anstelle eines üblichen Bassreflex-Ports. Die Abmessungen sind mit 18,0 x 36,5 x 24,0 cm (B x H x T) im höchsten Maße wohnzimmerfreundlich (Foto: H. Biermann)

Gewünscht, getan, nach weniger als einer Woche hat uns der Hifi Pilot beliefert. Das Auspacken ist eine Freude. Hier wird wirklich Feinkost dargeboten. Und – typisch dänisch – alles ist so stimmig geraten. Allein schon das kleine Detail, dass der Waveguide des Hochtöners genauso groß ist wie der Tiefmitteltöner darüber. Das sieht doch super aus.

Der Aufbau

Nimmt man die beiden in die Hand, ist man zunächst einmal überrascht, wie leicht sie sind. 9,0 Kilo wiegt eine. Verwenden die Dänen Balsaholz für ihre smarten Lautsprecher? Wir sahen nach: Nein. Alles in Ordnung. Die Buchardt S400 ist standesgemäß mit 18 mm starkem MDF aufgebaut.

Schallwand
Das Gehäuse besteht aus 18 mm starkem MDF, fein lackiert und sogar auf der Rückseite (Bild) penibel sauber ausgefräst (Foto: H. Biermann)

Auf der Rückseite haben die Akustiker von Buchardt Audio eine üppig große Passivmembran untergebracht. Mit ihrer ovalen Bauform von 12,5 x 20 cm ist ihre Membran deutlich größer als die des Tiefmitteltöners auf der Front – und folgt damit der reinen Lehre. Die Passivmembran ersetzt die üblicherweise verwendeten (und sehr viel günstigeren) Bassreflexrohre, hat aber im Grunde die gleiche Funktion: Den nach hinten abgestrahlten Schall des Tieftöners zusätzlich zu nutzen und so den Wirkungsgrad im Bass zu erhöhen.

Wenn aber beides die gleiche Funktion hat, der Passivradiator aber deutlich teurer ist, warum nimmt man ihn dann? Zum einen verhindert die Passivmembran den (beim Bassreflexrohr fast ungehinderten) Durchgang klanglich störender Mittensignale, zum anderen sieht so ein Passivradiator natürlich sehr viel besser aus…

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Passivmembran hinten
Eine Passiv-Membran verzichtet auf einen aktiven Antrieb per Magneten. Ihre schwingende Masse wirkt wie die Luftmasse im normalerweise verwendeten Bassreflexrohr (Foto: H. Biermann)
Passivmembran vorn
Die Passivmembran der Buchardt Audio S400 besteht aus Pappe. Der große Vorteil einer solchen Passivmembran: Nach hinten abgestrahlte Mittenanteile des Tiefmitteltöners, die ebenfalls gern durch ein BR-Rohr vagabundieren, finden hier bei der festen Membran nur sehr reduziert Durchlass (Foto: H. Biermann)
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Und damit sind wir wieder beim Äußeren. Das Design ist klassisch dänisch und gefällig. Aber es ist keine simple Kiste. Wer genauer hinschaut, erkennt, dass die Box nicht vollsymmetrisch konstruiert wurde, sondern sich leicht nach hinten neigt. Vom Tischlerischen her ein großer Aufwand.

S400 schräg
Die S400 sind leicht geneigt: Man sieht es erst, wenn man sie nebeneinander stellt (Foto: H. Biermann)

Auf der Homepage der Hifi Piloten gibt es auch die passgenauen Ständer namens Buchardt Audio Stativ MkII (Paarpreis: 300 Euro) dazu. Für die Tests hatte uns der Vertrieb keine mitgeliefert; wir verwendeten unsere Referenz-Ständer. Doch ich konnte sie mir auf etlichen Messen anschauen und empfand sie als absolut passend – auch in der Wertigkeit.

Auffällig und präsent ist der Hochtöner. Hier schwingt eine Membran mit 19 Millimetern. Das ist ungewöhnlich klein und somit die Gewähr für eine sehr hochliegende obere Grenzfrequenz; Buchardt Audio spricht von 40 KHz. Einer so kleinen Kalotte geht im unteren Übertragungsbereich aber schnell die Puste aus. Hier setzt der große Waveguide ein und steigert Schalldruck und Dynamik im Bereich der Übergangsfrequenz (2.000 Hertz). Vergrößert durch den Waveguide erreicht man gemeinsam die Maße des Tief/Mittel-Töners. Hier wird dem Fetisch von Druck und Tempo gehuldigt. Die kleine Membran kann schnell reagieren, der Waveguide optimiert die Energie.

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Buchardt Audio Logo1
Die Gewebe-Hochtonkalotte ist mit 19 mm Durchmesser ungewöhnlich klein. Das vorgesetzte Horn verhilft ihr zu mehr Energie im unteren Übertragungsbereich (Foto: H. Biermann)
Hochton-Waveguide
Das Horn (Fachterminus: Waveguide) ist aus solidem, 5 mm starkem Metall. Da klappert nichts (Foto: H. Biermann)
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Der Tief/Mitteltöner spielt ebenfalls mit unseren Erwartungshaltungen. In seinem matten Grau sieht er aus wie Papier, ist aber eine sehr leichte Aluminium-Membran. Dank kräftigem Magneten und schlauer Antriebskonstruktion ist er ein optimaler Partner für den 19 mm Hochtöner, der wegen seiner geringen bewegten Masse nicht nur sehr hoch reicht, sondern auch recht „schnell“ spielt.

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Buchardt Audio S400 Tiefmitteltoener
Der 18 cm Tiefmitteltöner hat den gleichen Durchmesser wie der Waveguide des Hochtöners und eine sehr leichte, dennoch steife Aluminium-Membran, die durch die Schlitze zusätzlich versteift wird (Foto: H. Biermann)
Buchardt Audio S400 TMT Magnet
Der Tiefmitteltöner von hinten: der Magnet ist kräftig und – Kennzeichen aller besseren Systeme – großzügig belüftet (Foto: H. Biermann)
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Bis hierhin macht alles an der Buchardt Audio S400 einen absolut überzeugenden Eindruck. Doch erst der Blick auf die Frequenzweiche zeigt, welch Geistes Kind der Hersteller wirklich ist. Aber selbst hier geben sich die Dänen keine Blöße: billige Bauteile sucht man vergebens. Alle Spulen und Kondensatoren, die im Signalweg liegen, sind von guter oder bester Qualität. Die Kabel sind gegen möglich Mikrofonie mit Schaumstoff ummantelt und die Platine ist durch Dämpfer vom Gehäuse entkoppelt. So macht man das.

Buchardt Audio S400 Frequenzweiche1
Die Frequenzweiche der Buchardt Audio S400 ist auf dem Boden des Lautsprechers verankert (Foto: H. Biermann)

Doch wo kommen die Chassis her – baut Buchardt die tatsächlich selbst? Nö. Muss auch nicht sein. Hier wird der Katalog von SB Acoustics ausgebeutet. Das ist ein Mix aus Entwicklern in Dänemark und Fertigungswegen in Indonesien. Für Buchardt eine ideale Konstruktion. Denn auch die Gehäuse stammen aus Asien. Ein Paradebeispiel einer effektiven, global agierenden Fertigungskette.

Da müsste doch auch ein winziger Preis für den Endkunden herausspringen? Tut uns leid, dem ist nicht so. Ein Pärchen der S400 liegt bei 2.000 Euro. Das gibt man nicht so einfach leichten Sinnes aus. Aber wir sagen: Der Klanggewinn ist den Preis allemal wert. Doch dazu später mehr.

Die S400 in der Praxis

Weil wir es immer machen, geben wir es auch an dieser Stelle eine Verstärker-Empfehlung. Die Hifi Piloten haben auf vielen Messen die Buchardt S400 mit dem IOTAVX 3 kombiniert. Eine gute Kombination, aber da geht noch mehr. Denn die Buchardt Audio S400 ist so gut, dass sie mehr verdient hat als einen 450 Euro-Verstärker. Mit dem Cambridge CX61 spielte sie schon deutlich offener und feiner, mit dem auch preislich besser passenden Pioneer A-70DA geradezu betörend gut…

Der Pioneer ist recht kräftig und extrem stabil. Theoretisch bräuchte die S400 diese Stabilität nicht: Ihre elektrischen Werte deuten auf eine hohe Gutmütigkeit hin. Die Impedanz verläuft (mit Ausnahme der beiden klassischen Bassreflex-Höcker) wunderbar linear und auch der induktive (blaue Ausformungen) oder kapazitive (rote Ausformungen) Zeitversatz hält sich in Grenzen.

Impedanz & Phase Buchardt S400
(Messungen: J. Schröder)

Das ist praxisnah und erlaubt die Kombination auch mit kleineren Verstärkern. Echte Leistungs-Boliden anzuschließen, macht bei der Buchardt Audio S400 nicht wirklich Sinn. Denn, wie die LowBeats Messungen zeigen, steigen die Verzerrungen oberhalb von etwa 105 Dezibel (in einem Meter Entfernung) so stark an, dass das Musikhören keinen Spaß mehr machen wird.

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LowBeats Verzerrungsmessungen Buchardt S400 @94 dB
Schon bei mittleren Pegeln sind deutliche Verzerrungen bum 100 Hertz zu erkennen. Aber keine Bange: das Ohr ist in diesem Bereich nicht sonderlich sensibel… (Messungen: J. Schröder)
LowBeats Verzerrungsmessungen Buchardt Audio S400 @96 dB
Diese Verzerrungen um 100 Hertz sind zwar kaum hörbar, verhindern aber eine höhere Pegelfestigkeit (Messungen: J. Schröder)
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Doch mit dem Problem „begrenzte Pegelfähigkeit“ ist die S400 ja nicht allein. Kleine Kompaktlautsprecher können nun einmal nicht die gleichen Pegel erzielen wie riesige Standboxen. Das ist Physik. Und was die Buchardt an Pegel aus ihren schicken Gehäusen holt, ist eh schon aller Ehren wert…

Von der Aufstellung her machte sich die Buchardt Audio S400 auf Ständern besser als auf dem Sideboard. Sie bringt ihre fantastische Abbildung frei aufgestellt noch besser zur Geltung. Wobei der Abstand zur Rückwand nicht sehr groß sein muss: 20 bis 30 Zentimeter reichen.

Buchardt Audio S400 im kleinen LowBeats Hörraum
Die Buchardt Audio S400 im kleinen LowBeats Hörraum. Die Referenzkette besteht aus CD-Player Canor CD 1.10, Vollverstärker Atoll IN 400 SE und in-akustik AIR-Verkabelung (Foto: H. Biermann)

Dass die S400 so wenig anspruchsvoll bei der Aufstellung ist, liegt an ihrer eher schlanken Tiefbass-Abstimmung. Der Frequenzgang soll laut Buchardt Audio zwar von 33 Hertz bis zu 40 Kilohertz reichen. Das ist leicht geflunkert, denn unterhalb 60 Hertz fällt der Bass erkennbar ab. Das ist klug, denn in Wandnähe wird ja gerade dieser Bereich deutlich aufgedickt.

DIe Buchardt Audio S400 im Hörtest

Gleich zu Beginn lege ich einen echten Boxen-Killer auf. Wer einmal seine Lautsprecher an den Rand des Wahnsinns treiben will, der sollte sich die High-Res-Version von Mahlers Achter Symphonie beschaffen. Dem Mann schwebte eine „Sinfonie der Tausend“ vor. Was nicht die Menge der Zuhörer meinte, sondern tatsächlich die Summe der Musiker auf der Bühne.

Man stelle sich das vor: Im September 1910 staffelte der Komponist hunderte Stimmen und Instrumente in einer Festhalle an der Münchner Theresienwiese. Zwei Chöre, Kinderchor, Orgel, acht Solisten, hunderte Streicher, Blechbläser, Holzbläser. Das wird laut, die lauteste klassische Musik aller Zeiten. Die Prachteinspielung hat Sir Georg Solti mit dem Chicago Symphony Orchestra vorgelegt – noch aus analogen Tagen, aber jetzt eben in 24 Bit und 96 Kilohertz zu haben.

Die meisten Kompaktboxen spielen im furiosen Finale ihren vorzeitigen Tod vor. Sie legen sich auf den Rücken und komprimieren die Gewalt auf handliches Format. Nicht so die Buchardt Audio S400. Sie hielt in unserem Test den Massen erstaunlich stand. Sie staffelte, zeigte Details, die ich in dieser Klasse bislang nur selten gehört habe. Das funktionierte im Nahfeld ebenso gut wie im realistischen Wohnzimmer-Modus. Erstaunlich, wie viel Luft dieser kleine Lautsprecher in Bewegung zu versetzen vermochte. Im Blindtest hätte ich auf eine hubfreudige Standbox mit Luxusmembranen getippt. Es war aber nur dieser Winzling.

Vor allem der Bass verblüffte mich. Das war auf den Punkt genau, ein harter Schlag zwischen unsere Rippen. Dazu ein luxuriöses Panorama – weit über die reale Präsenz der Lautsprecher hinaus. So langsam wurde klar, dass hier ein Wunderwerk aufspielt. Kurz: Die S400 hat mich tief in Gemüt und Zwerchfell getroffen.

Wer einmal so richtig im schönsten High-End schwelgen will: Katie Melua ist Live in Concert zu hören. Die Atmosphäre könnte nicht schöner sein. Viel Luft, viel Präzision. Richtig warm ums Herz wird es bei den Zugaben – „What a Wonderful World“ macht uns zu einem besseren Menschen. Da muss ein Lautsprecher nicht nur Brillanz zeigen, sondern ehrliche Musikalität. Und vor allem diese raumgreifende und doch so plastisch-genaue Abbildung. Die Buchardt Audio S400 begeisterte uns alle.

Katie Melua Live In Concerrt
Eine exzellente Aufnahme: Katie Melua Live In Concert von 2008 (Cover: Amazon)

Zum Vergleich haben wir die großartige Dynaudio Exite X 18 daneben gestellt. Das ist unser Maßstab, wenn es um gute Kompaktlautsprecher geht. Doch die Buchardt Audio S400 übertraf das dänische Geschwister-Paar. Zuerst fiel der besser zupackende Bass auf. Was für ein Druck aus einem so kleinen Gehäuse. Da staunen die Physiker, da staunen die Tester. Dieser feine Drive, diese Eleganz – alles vollführte die S400 ebenso harmonisch wie entspannt. Hier gibt es keinerlei Show, keinen falschen Frequenzgang, keine Panik.

Buchardt Audio S400 vs Dynaudio Excite X18
(Foto: H. Biermann)

Gerade im Vergleich zu der sehr natürlich klingenden und Mitten-neutralen Dynaudio machte die S400 klar, wo ihre Schwerpunkte liegen. Sie hat deutlich mehr Energie in den Mitten, klingt deshalb forscher, kerniger und lebendiger. Und sie klingt weit größer, als unsere Augen es gedacht hätten. Vor allem die Kombination aus straffem Bass und Panorama ist atemberaubend – alles präzise und dazu noch ultimativ tief und reich an Informationen.

Meine Brieftasche will sich wie von selbst öffnen, 2.000 Euro sind für dieses hübsche Meisterwerk mehr als angemessen. Zugreifen, so lange es das Lager in Dänemark erlaubt. Die gute Botschaft: Man kann dank Direktverkauf keinem Fehlkauf erliegen, der deutsche Vertrieb Hifi Pilot bietet eine Testphase von 30 Tagen an, ohne Risiko. Was jedoch schade ist: die Buchardt S400 gibt es derzeit nur in Schwarz oder Weiß, die edle Version in rotem Holzfurnier ist ausverkauft.

Fazit

Da relativieren sich viele Hörgewohnheiten. Die Buchardt Audio S400 ist mein neuer Favorit in der Klasse um 2.000 Euro. Diese Mischung aus Tempo, Tiefe und Panorama ist verführerisch. Man bekommt ein Klangbild mit der Gewalt einer Standbox und der greifbaren Präsenz eines Studiomonitors. Noch eine Überraschung: die Garantie liegt bei stattlichen 20 Jahren.

Mit- und Gegenspieler:
Test Vollverstärker Atoll IN 400 SE
Doppeltest Vollverstärker: Cambridge Audio CX61 und CX81
Test Vollverstärker IOTAVX SA3 mit Endstufe IOTAVX PA3
Test Kompaktbox Dynaudio Excite X 18

Buchardt Audio S400
2019/12
Test-Ergebnis: 4,4
SEHR GUT
Bewertung
Klang
Praxis
Verarbeitung

Gesamt

Die Bewertung bezieht sich immer auf die jeweilige Preisklasse.
Geradliniger, energiereicher Klang
Überragend plastische Abbildung und Tiefenstaffelung
Elektrisch gutmütig, lineare Impedanz oberhalb 4 Ohm
Tolle Verabeitung, stimmiges „Danish Design“

Vertrieb:
Hifi Pilot GmbH
Höhenstr. 7
75239 Eisingen
www.hifipilot.de

Paarpreis (Hersteller-Empfehlung)
Buchardt Audio S400: 2.000 Euro
Stativ Buchardt Audio MK II: 300 Euro


 

Autor: Andreas Günther

Andreas Günther
Der begeisterte Operngänger und Vinyl-Hörer ist so etwas wie die Allzweckwaffe von LowBeats. Er widmet sich allen Gerätearten, recherchiert aber fast noch lieber im Bereich hochwertiger Musikaufnahmen.