ende
AVM R 5.3 und R30: Aufmacherbild R30
AVM baut neuerdings Plattenspieler: So wie den AVM R 30, ein schön gemachtes Masselaufwerk mit beleuchtetem Plattenteller für 3.000 Euro (Foto: H. Biermann)

AVM R 5.3 und R30 – Plattenspieler von AVM

Hamburg am 03.02. 2018. Auf den Norddeutschen HiFi-Tagen gehörte die erste Überraschung AVM. Die Verstärker-Spezialisten aus Malsch präsentierten am frühen Morgen zwei sehr amtlich aussehende Plattenspieler: den AVM R 5.3 aus der Evolution Serie für etwa 5.000 Euro ohne Tonabnehmer und den in die 30er Serie passenden AVM R30 für etwa 3.000 Euro – inklusive Tonabnehmer-System Ortofon 2M Blue.

Beide entstanden als Kooperationsprojekt von AVM und dem European Audio Team (E.A.T), das wiederum eine große Nähe zu Pro-Ject hat. Man darf deshalb getrost davon ausgehen, dass die beiden AVM-Dreher nicht nur schön aussehen, sondern auch klanglich einiges draufhaben. Das Design und das Konzept stammt komplett von AVM.

AVM R 5.3 und AVM R 30
AVM Firmenchef Udo Besser vor seinen neuen Plattenspielern R 30 (vorn) und R 5.3 (Foto: H. Biermann)

Und schön aussehen tun sie wirklich: Geradlinige Formen treffen auf massive Ausführung. Der optische Clou liegt sicherlich in der blauen Beleuchtung der Acryl-Plattenteller per LED. Das Licht ist dimm- oder abschaltbar.

Einige Zahlen zum AVM Evolution R 5.3:

2-Motorenlaufwerk, Riemenantrieb
Chassis aus massivem, 60 mm starkem HDF-Komposit mit Aluminium-Front
Masselaufwerk (17 Kilo) mit speziellen Dämpferfüßen
Plattenteller aus Acryl mit abschaltbarer (blauer) Beleuchtung
10 Zoll Tonarm, nach AVM Vorgaben bei E.A.T gefertigt
Externes Netzteil

Einige Zahlen zum AVM R30:

1-Motorenlaufwerk, Riemenantrieb
Chassis aus massivem, 37 mm starkem HDF-Komposit mit Aluminium-Front
Masselaufwerk (9 Kilo) mit speziellen Dämpferfüßen
Plattenteller aus Acryl mit abschaltbarer (blauer) Beleuchtung
9 Zoll Tonarm, nach AVM Vorgaben bei E.A.T gefertigt
Externes Netzteil

Auf den Norddeutschen HiFi-Tagen konnte ich zumindest schon einmal den AVM R 5.3 mit dem Aventurin Tonabnehmer von Stein Music in einer AVM-Kette mit Lansche Lautsprechern hören. Und das klang äußerst vielversprechend. Wir werden in Kürze einen der beiden einem intensiven Test unterziehen.

AVM R 5.3 und Udo Besser
AVM Firmenchef Udo Besser bei der Demonstration des größeren R 5.3 (Foto: H. Biermann)

Sowohl der AVM R 5.3 als auch der AVM R 30 werden im April auf den Markt kommen, standardmäßig in Schwarz oder Silber zu haben sein und wie gesagt 5.000 (AVM R 5.3) beziehungsweise 3.000 Euro (AVM R 30) kosten.

Weitere Informationen zu R 5.3 und R 30 unter avm.audio/de/
oder im zwischenzeitlich veröffentlichten, ausführlichen Vergleichstest AVM R 2.3 und R 5.3 von Andreas Günther (hier klicken)

Mehr von AVM:
Neue Spitzen-Vorstufe mit Modularkonzept: AVM Ovation PA 8.2
Übersicht AVM30: Die geniale Jubiläums-Anlage zum 30. Geburtstag
Test AVM M30: die neuen Mono-Endstufen
Test AVM V30: die überragend ausgestattete Vorstufe

Mehr zum Tonabnehmer des R 30:
Test Ortofon 2M Blue: der Preis/Leistungs-Hammer

Autor: Holger Biermann

Avatar-Foto
Chefredakteur mit Faible für feinste Lautsprecher- und Verstärkertechnik, guten Wein und Reisen: aus seiner Feder stammen auch die meisten Messe- und Händler-Reports.