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ECM Espresso-Maschinen: Genussvolle Technik

ECM Walküre: die neue Espresso-Tasse

Und wer glaubt, man könne heute an Geschirr nichts mehr erfinden und neu entwickeln, wird mit der Espresso-Tasse ECM Walküre eines besseren belehrt.

Man muss es wirklich probieren, um es zu glauben – aber der Geschmack ist wirklich besser und physiognomisch auch leicht erklärbar. Wie immer: Man muss erst mal drauf kommen.

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ECM Tasse Walküre
ECM Manufacture Chef Michael Hauck zeigt zunächst den Unterschied zwischen der neu entwickelten „Walküre“ (links) und konventioneller Tasse… (Foto: R. Vogt)
ECM Tasse Walküre
…und erzeugt simultan zwei Espressi. Der schmeckt aus der Walküre (links) tatsächlich aromatisch intensiver und gleichzeitig milder. Dass muss man probiert haben! (Foto: R. Vogt)
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Die neu mit dem Haus-Sommelier entwickelte Tasse „Walküre“ ist dickwandiger und besitzt einen angephasten, extrem breiten Rand. Der Effekt: Man bekommt den Kaffee statt wie aus einer herkömmlichen Tasse nicht primär auf die Zungenspitze sondern auf die gesamte Breite der Zunge.

Die Geschmacksknospen des Organs sind nicht gleichmäßig verteilt und die Zungenspitze schmeckt überwiegend nur süße Anteile. Die Ränder der Zunge aber nehmen auch salzig und sauer wahr, woraus ein komplexeres, reicheres und gleichzeitig milderes Aroma resultiert. Genial.

ECM Espresso-Maschinen Manufaktur
ECM Espresso-Maschinen Manufaktur (Foto: R. Vogt)

Genug geschwärmt. Ein paar Euro-Zahlen zur Orientierung, bevor ich zur echten Träumerei im ECM Manufacture Museum komme.

Die einfachsten Siebträger-Kaffee-Maschinen besitzen einen Wärmekreislauf und können wahlweise Dampf oder Kaffee machen. Das beginnt bei ECM mit der Casa IV zu 859 Euro. Die Classika II verwendet dann bereits die Profi-Brühgruppe E61 und kostet 1.129 Euro.

Zweikreis-Maschinen bereiten Wasser und Dampf gleichzeitig, perfekt für Cappucino-Liebhaber wie mich. Das sind im Kern die Serien Mechanika und Technika von 1.799 bis 2.149 Euro je nach Ausführung und Bauart der Pumpe.

Empfehlenswert: die Varianten mit Rotationspumpe. Sie laufen extrem leise und liefern gleichförmigeren Druck.

Dualboiler-Maschinen erzeugen Dampf und Heißwasser komplett unabhängig, perfekt, wenn man gleichzeitig viel Dampf benötigt und womöglich größere Mengen Heißwasser für Kaffee oder Tee.

Zu dieser Gruppe gehören die Synchronika für 2.699 Euro und das Topmodell Controvento zu 4.499 Euro. ECMs Mühlensortiment variiert von 449 Euro für die einfache Casa bis 1.099 Euro für die V-Titan 64.

Das mag alles manch einem teuer erscheinen. Aber man muss bedenken, ECM Espresso-Maschinen oder Mühlen kauft man in der Regel nur einmal, denn gut gepflegt halten sie bis ans Lebensende.

Hier passt dann auch wieder die Analogie zum edlen Plattenspieler. Eine zweite kauft man in aller Regel nur, wenn man auf ein größeres Modell wechselt. Schon durch ihre Langlebigkeit haben ECM Espresso-Maschinen auch eine gute Ökobilanz. Die sensationellen Walküre-Tassen kosten 29,95 Euro für ein Paar.

ECM Manufacture Museum
Glanz und Gloria in Messing und Chrom

Wer einmal im malerischen Neckartal bei ECM Manufacture ins Werk kommt, darf sich das dazugehörende Museum nicht entgehen lassen. Wer sich auch nur ein wenig für Design, Geschichte und Kaffee begeistern kann, wird ein paar Stunden aus dem Staunen und Schwärmen nicht wieder heraus kommen.

Das Museum ist recht klein, aber derart voller Schätze, dass einem die Augen übergehen. Jahrzehnte lang suchte und sammelte ECM-Firmengründer Wolfgang Hauck in aller Welt diese einzigartige Kollektion von Apparaten „moderner“ Kaffeezubereitung, beginnend mit den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Es begegnen einem klangvolle Namen wie Victoria Arduino, San Marco, Gaggia, La Cimbali und auch WMF.

Hier ein paar Impressionen aus dem ECM Manufacture Museum.

Frühe Kaffee-Maschinen aus den 1920er bis 1940er Jahren

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ECM Kaffemaschinen-Museum
ECM Manuacture Museum (Foto: R. Vogt)
ECM Kaffemaschinen-Museum
ECM Manufacture Museum (Foto: R. Vogt)
ECM Kaffemaschinen-Museum
ECM Manufacture Museum (Foto: R. Vogt)
ECM Kaffemaschinen-Museum
ECM Manufacture Museum (Foto: R. Vogt)
ECM Kaffemaschinen-Museum
ECM Manufacture Museum (Foto: R. Vogt)
ECM Kaffemaschinen-Museum
ECM Manufacture Museum (Foto: R. Vogt)
ECM Kaffemaschinen-Museum
ECM Manufacture Museum (Foto: R. Vogt)
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Authentisches Kaffeehaus mit historischen Gaggia Maschinen

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ECM Kaffemaschinen-Museum
ECM Manufacture Museum (Foto: R. Vogt)
ECM Kaffemaschinen-Museum
Gaggia-Urmaschine aus den 50ern mit Vorläufer der modernen E61-Brühgruppe. Darauf steht: Crema Caffe Naturale, Funziona Senza Vapore – Natürlicher Crema-Kaffee, funktioniert ohne Dampf (Foto: R. Vogt)
ECM Kaffemaschinen-Museum
ECM Manufacture Museum (Foto: R. Vogt)
ECM Kaffemaschinen-Museum
ECM Manufacture Museum (Foto: R. Vogt)
ECM Kaffemaschinen-Museum
ECM Manufacture Museum (Foto: R. Vogt)
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Ein Ehrenraum für Faema und die E61

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ECM Kaffemaschinen-Museum
ECM Manufacture Museum (Foto: R. Vogt)
ECM Kaffemaschinen-Museum
ECM Manufacture Museum (Foto: R. Vogt)
ECM Kaffemaschinen-Museum
ECM Manufacture Museum (Foto: R. Vogt)
ECM Kaffemaschinen-Museum
Historische WMF Gastronomie-Maschinen (Foto: R. Vogt)
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Weitere Informationen zum Museum und den Kaffee-Maschinen finden Sie auf ECMs Webseite. Dort entdecken Sie aber nicht nur trockene Produktinformationen, sondern viele Informationen und Videos rund um das Thema Kaffee, Espresso-Maschinen, Mühlen, Zubereitung und Wartung.

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