Home / News / Elac SUB 2090: 17 Hertz mit App
Elac Sub 2090 von hinten
Elacs neuer Spitzen-Subwoofer SUB 2090 ist trotz seiner zwei 30 Zentimeter Tieftöner sehr kompakt und gemessen an dem, was er kann, auch relativ günstig: 3.000 Euro (Foto: Elac)

Elac SUB 2090: 17 Hertz mit App

Größer, schwerer, tiefer, intelligenter: Die Kieler Lautsprecher-Schmiede Elac hat viele offensichtliche Highlights im Programm, doch nicht alle wurden immer als solche wahrgenommen. Zum Beispiel die Subwoofer. Kompakter und cleverer – bei beeindruckenden Leistungen – geht es eigentlich kaum. In der Regel arbeiten bei den Modellen der Sub-Serie wie dem Elac SUB 2090 zwei Tieftöner quasi gegeneinander: Einer sitzt oben unter dem Deckel, einer unten über der Bodenplatte.

Kommt ein Tieftonimpuls, schwingen die Membranen in entgegengesetzte Richtung. Das erfordert zwar sehr stabile Gehäuse, aber durch diesen Trick eliminieren sich so gut wie alle Gehäuse-Vibrationen und auch die einseitige Bewegungsenergie, die ein einzelner Tieftöner erzeugen würde.

Das sorgt für sauberste Bässe bis in die tiefsten Lagen. Der Trick ist nicht neu, wird aber gerade im Subwooferbereich, wo es wirklich sinnvoll wäre, absurd selten genutzt. Bei Elac schon.

Der neue Sub 2090 ist folgerichtig genau so aufgebaut, legt aber gegenüber seinen bisherigen Vorgängern deutlich zu: mit zwei 30 Zentimeter Hochleistungs-Bässen und einem – natürlich – größeren (80 Liter) und schwereren (40 Kilo), geschlossenen Gehäuse. Die eingebaute Endstufe ist mit ihren 1.200 Watt kräftig genug, die vorgegebene Entzerrung auf bis zu 17 Hertz (!) umzusetzen. Das ist gewaltig.

Elac Sub 2090: besonders einfach einzustellen dank Elac BLE Control App

Diese Kräfte wollen kontrolliert sein. Am einfachsten läuft das über die kostenlose Elac BLE Control App, die für Apple als auch für Android-Geräte verfügbar ist. Mit ihr kann der geneigte Subwoofer-Hörer zwischen vier voreingestellten Modi auswählen (Normal, Music, Cinema und Night) und /oder über einen fünfbandigen parametrischen Equalizer den SUB 2090 perfekt an den Hörraum anpassen.

Die techniscehn Daten des Elac SUB 2090
Eine Übersicht über die technischen Daten des Elac SUB 2090 (Quelle: Elac)

Fazit: Der Elac SUB 2090 ist ein Super-Subwoofer für „nur“ 3.000 Euro.

Stimmt schon: 3.000 Euro ist immer noch eine Menge Geld. Aber gemessen an der Konkurrenz, die in der Regel weniger hübsch und voluminöser daherkommt, ragt der Elac SUB 2090 doch heraus – vor allem wegen des erstaunlichen Tiefgangs und der pfiffigen App.

Vorwärts Zurück
Elac SUB 2070 offen
Einblick in den Elac SUB 2070 – der genau so aufgebaut ist wie der SUB 2090, nur in allen Belangen etwas kleiner dimensioniert (Foto: Elac)
Elac SUB 2070 Aufriss 1
Wegen der kompakten Bauweise herrscht extreme Enge. Und wegen des geringen Luftvolumens ist die Kopplung der beiden Tieftonmembranen sehr eng (Foto: Elac)
Elac SUB 2070 von der Seite
Vom Konzept her ist der Elac SUB 2070 (Bild) aufgebaut wie der große SUB 2090: je oben und unten ein Bass, die beide auf eine Platte mit definiertem Abstand strahlen (Foto: Elac)
Vorwärts Zurück

Das neue SUB-Flaggschiff ist ausschließlich in Hochglanz Schwarz zu haben und kommt jetzt in den Fachhandel.

Weitere Informationen unter Elac Subwoofer Sub 2090

Mehr zum Thema Subwoofer:
Familientest Edel-Subwoofer Serie Velodyne SPL Ultra
Test Sumiko S9: Der audiophile Subwoofer
Test XTZ Sub 8-17: Der flexible Subwoofer
Deep Thrill: Ultimative Musik mit viel Bass

Mehr zu Elac:
Test Aktiver Nahfeld-Monitor Elac AM 200
Test Elac Debut B6: Top-Lautsprecher für unter 400 Euro
Test Elac Uni-Fi BS U5: Koax für 700 Euro
LowBeats TV Interview mit Elac Entwickler Andrew Jones
LowBeats TV Interview mit Elac Geschäftsführer Gunter Kürten