Waversa WminiHPA MK II auf dem Schreibtisch
Waversa hat mit dem WminiHPA MK2 einen in allen Belangen fantastischen Kopfhörer-Verstärker am Markt. Sein Preis liegt bei 1.950 Euro – was gemnessen am Können und am Klang echt günstig ist (Foto: F. Borowski)

Test Waversa WminiHPA MK2: Kopfhörer-Amp mit Streaming und NAS-Funktion

Der Markt für kompakte DAC mit Kopfhörerverstärker und Vorstufenfunktion ist inzwischen sehr unübersichtlich geworden. Beinahe jeder HiFi-Hersteller von Rang und Namen bietet derartige Lösungen an. Die Preise reichen von zwei- bis fünfstellig. Um aus der Masse hervorzustechen, braucht es schon das „gewisse Etwas“. Davon hat der Waversa WminiHPA MK2 definitiv eine Menge – wie LowBeats im ausführlichen Praxistest feststellen konnte.

Viele hoch angesehene Marken der HiFi-Industrie wurden von Menschen gegründet, die irgendwann in ihrem Leben von der Faszination für Technologien zur Musikreproduktion gepackt wurden. Ihr beruflicher Ursprung lag oft am genau anderen Ende der Kette, nämlich im Bereich der Musikproduktion, aber es gibt auch Beispiele von Personen, die aus gänzlich anderen Branchen kommen und HiFi ursprünglich nur als Hobby betrieben haben, dann jedoch mit neuen Ideen ihre eigene HiFi-Marke gründeten.

Waversa aus Südkorea, hierzulande von ATR – Audio Trade vertreten, steht noch ziemlich am Anfang einer solchen Kariere, ist aber ein heißer Kandidat, schon bald in einem Atemzug mit den großen Namen der Szene genannt zu werden.

Mastermind hinter Waversa ist Dr. Junho Shin, der sich zuvor hauptsächlich den Kopf über Kern-, Quanten- und Strahlenphysik zerbrochen hat. Die besonderen Lösungsansätze von Waversa haben wir teilweise schon im Test des Vollverstärkers Waversa Wslim LITE thematisiert. So arbeitet auch der WminiHPA MK2 mit dem selbst programmierten WAP-Prozessor (Waversa Systems Audio Processor), der dem Signal eine harmonische Oberwellenstruktur aufprägt, die der von Röhren ähnelt. Ein alles andere als puristischer Ansatz, aber konsequent der Waversa-Philosophie folgend, dass am Ende nur der Klang zählt.

Waversa WminiHPA MK II
Klein, dezent, massiv gebaut und vielseitiger als man denkt: der Waversa WminiHPA MK2 (Foto: F. Borowski)

Was den Waversa WminiHPA MK2 von anderen unterscheidet

Nein, das aus einem massiven Aluminiumblock gefräste Gehäuse des kleinen HPA ist kein Alleinstellungsmerkmal, auch wenn es in dieser Preisklasse noch recht selten zu finden ist. Jedenfalls überzeugt die Präzision und die samtene Oberflächenbeschaffenheit des asymmetrisch geschnittenen Blocks haptisch schon mal sehr. Ein echter Handschmeichler! Und viel größer als eine Hand ist er auch nicht.

 

Waversa WminiHPA MK II im Hörraum
Waversa WminiHPA MK2 im Größenvergleich. Der findet überall Platz (Foto: F. Borowski)

Der Grundschnitt ist rechteckig, wobei die rechte vordere Ecke einen deutlich größeren Kantenradius aufweist als die anderen Gehäuseecken. Ein kleiner, aber wirkungsvoller Designkniff. Ebenso wie die eigenständige Interpretation des Displays. Das besteht aus einer LED-Matrix, die durch 108 feine Löcher in der Front scheint. Die Anzeige ist zwar nicht gerade hochauflösend, kann aber alle Betriebszustände und Quellen mit Symbolen und Buchstaben darstellen. Ausgeschriebene Anzeigen wie „Standby“ oder „Loading“ laufen als Scrolltext durch die Lochmatrix. Schick! Einen kleinen Nachteil hat diese Anzeige aber, weil sie aus einem schrägen Blickwinkel nicht mehr ganz so gut zu erkennen ist. Zudem muss man sich erst gewisse Symbole einprägen, um daran beispielsweise die gerade anliegende Samplingfrequenz ablesen zu können.

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Waversa WminiHPA MK II Display
Diese Anzeige bedeutet: R steht für Roon Ready. Das Symbol daneben bedeutet Resampling auf 352.8/384KHz. Der Strich unter dem R ist ein Balken für die Lautstärkeanzeige. Die wird während des Regelvorgangs numerisch (0-63) angezeigt (Foto: F. Borowski)
Waversa WminiHPA MK II Front
Bei sehr schrägem Blickwinkel leidet die Erkennbarkeit der Anzeige etwas (Foto: F. Borowski)
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Auch sonst ist die Front äußerst aufgeräumt. Einen Drehknopf sucht man hier vergebens. Abgesehen von der Standby-Taste werden sämtliche Funktionen einschließlich Lautstärke über die mitgelieferte Apple Remote gesteuert. Von der einsamen Standby-Taste abgesehen stehen an der Front drei Kopfhöreranschlüsse für Klinkenstecker parat: 6,35mm, 3,5mm und eine symmetrische 2,5-mm-Buchse. Darüber hinaus kann ein Kopfhörer symmetrisch an den rückseitigen XLR-Buchsen angeschlossen werden, sofern ein passender Adapter verfügbar ist.

Waversa WminiHPA MK II Kombinations-Möglichkeiten
(Animation: Waversa)

Rückseitig finden sich je zwei geregelte XLR- und Cinch-Ausgänge für den Anschluss an Aktivlautsprecher oder Endstufen. (Oder Kopfhörer, wie im Absatz zuvor beschrieben.) Digitale Quellen finden Einlass via S/PDIF (Toslink und Coax) und USB. Die RJ45 LAN-Buchse und der USB-Anschluss sind ein klarer Hinweis auf weitergehende Funktionen. Der WminiHPA ist nämlich auch ein vollwertiger Streamingplayer mit Roon Ready, DLNA, AirPlay, MQA und WNDR. Letzteres steht übrigens für Waversa Network Direct Rendering und soll laut Hersteller ein für Audio besonders geeignetes Netzwerkprotokoll sein. Ähnlich wie Roon es mit seinem RAAT-Protokoll bietet.

Und da ist noch mehr. So kann der WminiHPA MK2 mit einem an der USB-A-Buchse angeschlossenen Massenspeicher und dank eingebautem DLNA-Medienserver auch als NAS (Network Attached Storage) dienen und Musik im ganzen Haus zur Verfügung stellen. Wer diese Funktion noch etwas weitertreiben will, kann für 1.450 Euro das Waversa WminiNAS MK2 nachrüsten. Dessen Vorteil ist unter anderem, dass es mehrere Datenträger verwalten kann. Intern eine SATA-SSD und zwei externe USB-Massenspeicher.

Beim genaueren Hinsehen fällt der kleine Schlitz oberhalb der USB-B-Buchse auf. Drin steckt eine microSD-Karte. Die ist allerdings nicht als Musikspeicher gedacht, sondern als leicht wechselbarer Datenträger für das Betriebssystem. Dadurch bleibt der interne Speicher frei für andere Aufgaben und wird nicht durch Betriebssystem-Ressourcen belastet.

Waversa WminiHPA MK II Größe
Die Anschlussseite offenbart ein paar Besonderheiten, wie den microSD-Kartenslot für das Betriebssystem, sowie LAN und USB-A für Netzwerk und NAS-Features (Foto: F. Borowski)

Gespeist wird der HPA durch ein mitgeliefertes 12V Steckernetzteil. Dass hier Verbesserungspotential besteht, hat auch Waversa erkannt. Demnächst wird es optional eine ganz besondere Netzteillösung geben, die ein herkömmliches Schaltnetzteil mit einem nachgeschalteten Noise Filter und Spannungsgenerator kombinieren wird, das eine absolut perfekte Gleichspannung erzeugen soll. Die WLPS / LP genannte Lösung soll in zwei Varianten (5-9V und 9-12V) für 375 Euro erhältlich sein. Hier ein Foto:

Waversa WminiHPA MK II Netzteil
Das neue Waversa WLPS / LP Netzteil (Foto: ATR)

Die Unterseite mit ihren vier Gummi-gepufferten Alu-Kegelfüßchen bietet nach Entfernung von vier Schrauben Zugang zum Motorraum. Viel zu sehen ist dort ohne auf Anhieb allerdings nicht. Nur die Unterseite einer der Platinen mit einigen super winzigen SMD-Bauteilen.

Waversa WminiHPA MK II Platine
Die Platinen sind mit teils winzig kleinen SMD-Bauteilen bestückt. Ohne das Innenleben komplett zu entnehmen, ist beim Blick unter die Haube aber nicht allzu viel zu sehen (Foto: F. Borowski)

Noch ein paar Worte zum Kopfhörerverstärker. Schließlich ist das die Hauptattraktion – HPA steht für Head Phone Amplifier. Die komplette Elektronik arbeitet digital wie analog vollsymmetrisch und liefert eine vergleichsweise hohe Ausgangsleistung: 5.600 mW an 32 Ohm via XLR und 2.800mW (32Ω) über Klinke. Selbst hochohmige Kopfhörer mit niedrigem Kennschalldruck sollte der WminiHPA mühelos treiben können.

Der Waversa WminiHPA MK2 in der Praxis

Die Beschreibung der Ausstattung zeigt schon, dass sich der kleine Waversa Kopfhörerverstärker nicht gezielt an Desktop-Worker wendet. Natürlich dürfen auch die dank USB-Audio-Anschluss gerne seine Dienste in Anspruch nehmen, aber als eigenständiger Streamer und UPnP/DLNA-Server mit angeschlossenem USB-Musikspeicher fühlt sich der WminiHPA in einer computerlosen Umgebung mindestens genau so wohl. Auch dass es keine App für ihn gibt, ist ein Zeichen für seine Unabhängigkeit.

Neben dem bereits erwähnten optionalen Waversa WminiNAS MK2 kann der HPA auch mit dem in Größe und Design passenden Vollverstärker Waversa WminiAmp MK2 (1.750 Euro) kombiniert und zusammen mit Passivlautsprechern zu einem kompletten Mini-HiFi-System ausgebaut werden. Die Lautstärke wird in dieser Kombination am Vollverstärker einfach auf Maximum (63) gestellt, der HPA übernimmt dann den Part des Vorverstärkers.

Die Bedienung gestaltet sich nach kurzer Gewöhnung an die Symbole und Kürzel im Display unkompliziert. Die aus meiner Sicht beste und bequemste Art der Nutzung ist via Roon. Einfach den mit dem Netzwerk verbundenen HPA in Roon als Audiogerät aktivieren und schon hat man den geballten Roon-Komfort über den Waversa zur Verfügung.

Der WminiHPA ist Roon Ready lizensiert und über die geniale Audio-Software optimal nutzbar. (Screenshot: F. Borowski)

Die Steuerung über die mitgelieferte Apple Remote birgt ebenfalls keine großen Geheimnisse. Wer diese Fernbedienung nicht mag oder weitere Wmini-Geräte nutzt, kann für 175 Euro die Waversa WminiRemote dazu kaufen. Die ist nicht nur deutlich massiver gebaut, sondern steuert auch andere Geräte der Wmini-Serie. Zumindest mit der Apple Remote (die WminiRemote lag mir nicht vor) habe ich einen kleinen Nachteil zu verzeichnen: Die Lautstärke lässt sich nur Stufe-für-Stufe regeln. Taste gedrückt halten verändert den Pegel nicht kontinuierlich.

Waversa WminiHPA MK II Fernbedienung
Kostet 175 Euro extra: die handliche Waversa Fernbedienung

Eine weitere Möglichkeit zur Steuerung ist dann doch wieder eher was für Computer-affine Nutzer. Durch Eingabe der lokalen IP-Adresse des WminiHPA in einen Browser kann ein Webinterface aufgerufen werden. Das ist sehr schlicht gemacht und bietet neben der Möglichkeit zur Fernsteuerung auch noch die Möglichkeit zum Firmware-Update und ein paar (rudimentäre) Zusatzfunktionen, wie etwa den Zugriff auf sage und schreibe vier vorgegebene Webradio-Stadionen. Hier gibt es definitiv noch reichlich Verbesserungspotential. Aber das Webinterface ist auch nicht als primäre Benutzerschnittstelle gedacht.

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Klangoptionen á la Waversa

Wie die anderen Waversa-Komponenten bietet auch der HPA die oben erwähnte Anpassung des Digitalsignals, um es „dem analogen Signal – der echten Musik – wieder anzunähern“. So sagt es die Bedienungsanleitung. Dieses WAP/X genannte Klangtuning ist im Webinterface an- und abschaltbar, sowie in drei Varianten umschaltbar. Ein weiterer Teil der WAP(/X)-Signalverarbeitung nennt sich WUS (Waversa Ultra Sound) und ist nichts anderes als ein Roll-Off-Filter für hohe Frequenzen. Dritter Bestandteil zur Klangoptimierung ist das zuvor schon erwähnte WNDR (Waversa Network Direct Rendering), allerdings braucht es dafür aich einen entsprechenden Sender – zum Beispiel einen Router oder einen Waversa-Server.

Sehr wohl aber das Waversa Dynamic Range Enhancement. Noch so ein schöner Marketingbegriff, der hier für eine sechsstufig einstellbare Anpassung steht, die das Ausgangssignal im Endeffekt etwas lauter oder leiser macht. So ganz habe ich den Sinn dahinter noch immer nicht verstanden und einen klanglichen Vorteil konnte ich in meiner Umgebung damit auch nicht erzielen. Daher blieb es auf der Standardeinstellung (Stufe 3). Immerhin kann diese Funktion dafür genutzt werden, den Pegel an unterschiedlich laut spielende Kopfhörer anzupassen, um den Lautstärke-Regelbereich besser zu nutzen. Also quasi eine GAIN-Anpassung. Allerdings sind die Lautstärkeunterschiede auch wieder nicht so groß, um damit größere Pegelunterschiede kompensieren zu können.

Die zuvor genannten Optionen sind nur über das Webinterface veränderbar. Mit der Menü- und der Play/Pause-Taste der Fernbedienung kann aber noch ein Resampling eingestellt werden. Eingangssignale werden dann wahlweise „bitperfekt“ verarbeitet, oder in vier Stufen bis maximal 352,8/384KHz Up- (oder Down) gesampelt. Die Anleitung sagt: „Je höher die Resamplingfrequenz gewählt wird, desto röhrenähnlicher wird der Klang“. Das hör’ ich mir an…

Bevor es mit meinen Klangbeschreibungen weitergeht, hier noch ein kleiner Tipp für Roon-Nutzer: In den Einstellungen „DSP“ (erreichbar über das Lautstärkesymbol unten rechts in der Roon-App), kann ein sogenannter Crossfeed-Filter hinzugeschaltet werden. Das sorgt bei Kopfhörergenuss – je nach Art der Aufnahme – für eine Abschwächung des Im-Kopf-Gefühls und insbesondere bei stark links/rechts-lastig abgemischten Titeln für weniger irritierendes Ping-Pong-Stereo. Manche Kopfhörerverstärker haben einen zuschaltbaren Crossfeed-Filter eingebaut, der Waversa nicht: Vorteil Roon.

Die in Roon integrierte Crossfeed-Option ist eine tolle Ergänzung für Kopfhörerfans (Screenshot: F. Borowski)

Der Waversa WminiHPA MK2 im Hörtest

Schon die ersten Töne über den beyerdynamic T 1 II machen deutlich, dass der Waversa HPA in einer anderen Liga, als der kürzlich getestete Cambridge Audio DacMagic 200M spielt. Nun gut, angesichts des rund vierfachen Preises ist das noch kein Grund zum Jubeln. Aber ein guter Anfang. Besitzer eines T1 oder ähnlich hochohmiger Kopfhörer können sich mit dem WminiHPA auf ein facettenreiches, saft- und kraftvolles Klangbild freuen. Weniger potente Kopfhörerverstärker neigen an solchen Hörern zu flachen Klangbildern.

Zweiter Versuch mit dem Dan Clark Audio Aeon2, einem magnetostatischen Kopfhörer mit gerade mal 13 Ohm Impedanz. Auch diese Paarung funktioniert bestens. Ehrlich gesagt habe ich den Aeon2 vorher noch nie so gut gehört. Seine besonderen Eigenschaften wie die extreme Luftigkeit und Leichtfüßigkeit kommen mit dem WminiHPA perfekt zur Geltung. Im Gegensatz zum beyerdynamic ist er etwas wärmer abgestimmt, aber beide gelten als sehr neutral, ohne extra Bassbetonung. Der Waversa schält diese Unterschiede optimal heraus, klingt dabei mit beiden Testhörern äußerst feinsinnig und nie lästig.

Mit abgeschaltetem WAP/X kommt der allgemein sehr saubere und präzise Bass gefühlt eine Spur kraftvoller zur Geltung. Nach einigem hin- und her schalten wird jedoch klar, dass das Abschalten von WAP/X den Pegel insgesamt eine Spur anhebt. Mit den sehr ruhigen Stück „Summer All Over“ von Blake Mills (Album „Mutable Set“), und unter Berücksichtigung der leichten Pegeldifferenz, erscheint mir die Darbietung mit aktiviertem WAP/X dennoch einen Hauch natürlicher. Das bestätigt sich auch mit „Eternal Flame“ von Joan as a Police Woman (Album „Live“). Die Waversa-eigene „Röhrensimulation“ lässt die satten Basslinien des Titels besser Atmen und wirkt weniger angefettet.

Joan as a Police Woman „Live“ Cover
Nicht nur einfach richtig gute Musik, sondern auch klanglich stark: Joan as a Police Woman „Live“ (Cover: amazon)

Nach längerer Hördauer belasse ich es dauerhaft bei den Standardeinstellungen des Waversa. Also WAP/X an und Modus MD1, Dynamic Range Enhancement ebenfalls auf „Default“. Es passt einfach.

Fazit: Ein Rundum-Glücklich-Paket

Wenn ich nach dem Haar in der Suppe suche, dann stört mich höchstens die nicht kontinuierlich regelbare Lautstärke über die Apple Remote. Das müsste sich allerdings über ein Firmware-Update korrigieren lassen. Ansonsten kann ich nur sagen: Toll gemacht, Waversa! Der WminiHPA MK2 gehört als Kopfhörerverstärker eindeutig zu den heißesten Kandidaten in seiner Preisklasse – und noch ein gutes Stück darüber hinaus. Nicht nur der Klang überzeugt auf ganzer Linie. Auch die Tatsache, dass er mit vielen unterschiedlichen Kopfhörern (und Impedanzen) ausgezeichnet zurecht kommt. Hinzu kommt der Luxus der eingebauten Streaming-Funktionen einschließlich Roon Ready, die exzellente Verarbeitung. Zählt man alles zusammen, ergibt das einem veritablen Geheimtipp.

Waversa WminiHPA MK2
2021/05
Test-Ergebnis: 4,6
Überragend
Klang
Praxis
Verarbeitung

Gesamt

Die Bewertung bezieht sich immer auf die jeweilige Preisklasse.
Wunderbar farbstarker und dynamischer Klang
Extrem rauscharm
Sehr kompakt und vielseitig
Superbe Verarbeitung

Vertrieb:
ATR – Audio Trade
Schenkendorfstraße 29
45472 Mülheim an der Ruhr
www.audiotra.de

Preis (Hersteller-Empfehlung):
Waversa WminiHPA MK2: 1.950 Euro

Die technischen Daten des Waversa WminiHPA MK2

Waversa WminiHPA MK2
Technisches Konzept:Streaming-Kopfhörerverstärker
Ausgangsleistung:RCA 2.8 W (32Ω), XLR 5.6 W (32Ω)
Kopfhörere-Ausgänge:1 x sym. 2,5 mm; asym. 3,5 und 6,3 mm Klinke
Besonderheiten:Roon Ready, DLNA, AirPlay, MQA, WNDR
Leistungsaufnahme im Leerlauf:12 Watt
Abmessungen (B x H x T):18,0 x 3,7 x 15,0 cm
Gewicht:1,4 Kilo
Alle technischen Daten
Die komplette Feature-Übersicht:

• Lautstärkegeregelte Analogausgänge
• Symmetrischer 2,5-mm-Kopfhörerausgang
• Je ein 3,5-mm- und 6,3-mm-Kopfhörerausgang
• Roon Ready, DLNA, AirPlay, MQA, WNDR
• Streaming über LAN
• WAP (Waversa Audio Processor)
• 1-GHz-TI-OMAP-Prozessor (ARM CORTEX-A8)
• Betriebssystem: Linux 3.2
• D/A-Wandler: ES9018K2M
• USB-Chipsatz: Ultra Low Power USB Audio Class 2.0 mit hochpräziser Clock
• FPGA-basierter Waversa Audio Prozessor (WAP)
• Kopfhörerausgänge: Symmetrisch 2,5mm, unsymmetrisch 3,5mm und 6,3mm
• MEMS-Dual-Clock-Modul (44,1kHz / 48kHz)
• Digitaler Eingang: USB-A/B, koaxial, optisch, Ethernet (DLNA)
• Unterstützte Abtastraten:
• Koaxial und optisch bis 96kHz
• USB/NET: PCM 44.1, 48, 88.2, 96, 176.4, 192, 352.8, 384kHz
• USB/NET: DSD64, DSD128 (DoP), DSD256 (Native DSD)
• NAS-Funktion mit externem USB-Speicher dank eingebautem DLNA-Medienserver
• DLNA, Roon, AirPlay, MQA, WNDR

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Autor: Frank Borowski

LowBeats Experte für Schreibtisch-HiFi und High End kennt sich auch mit den Finessen der hochwertigen Streaming-Übertragung bestens aus. Zudem ist der passionierte Highender immer neugierig im Zubehörbereich unterwegs.