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Goldring E1
Mit der neuen E-Serie (hier das E1 für 70 Euro) besetzt Goldring endlich auch die 100-Euro Klasse mit exzellenten MM-Tonabnehmern (Foto: Goldring)

Tonabnehmertest Goldring E-Serie und Goldring Ethos

Der Tonabnehmer-Spezialist Goldring ist in Deutschland weit weniger bekannt und verbreitet als etwa bei unseren britischen Nachbarn. Dabei wurde die Firma 1906 in Berlin gegründet, zog dann aber 1933, weil jüdischen Ursprungs, nach England. Heute ist die analoge Traditionsschmiede durch und durch britisch und hat etliche Abtaster aus allen gängigen Tonabnehmerformen im Programm: MM, MI und MC… Kennzeichen bei fast allen ist eine musikalisch-warme, ja fast dezente Wiedergabe. Allerdings ist das Produktportfolio etwas in die Jahre gekommen und die Einsteigerklasse schwach besetzt. Die drei Modelle der neuen Goldring E-Serie (70 – 130 Euro) sollen hier Abhilfe schaffen. Ebenfalls überfällig war die Entwicklung eines neuen MC-Flaggschiffs. Auch das wurde nun unter dem Namen Ethos zeitgleich auf den Markt gebracht. Wir haben die vier ausgiebig getestet und können festhalten: zumindest zwei dieser Abtaster treffen voll ins vinyle Herz…

Die Wahrscheinlichkeit, dass man die Goldring Tonabnehmer jetzt öfter im Handel zu sehen und zu hören bekommt, steigt übrigens. Denn mit der Markteinführung der vier neuen Abtaster hat Goldring seinen Vertrieb in Deutschland gewechselt. Über Jahre waren die Briten mit Transrotor in Bergisch Gladbach glücklich verbandelt, nun betreut der etwas breiter aufgestellte Vertrieb IDC Klaassen die renommierten Tonabnehmer. Dieser Wechsel war fast absehbar: Goldring ist mittlerweile im Mischkonzern Amour Home aufgegangen – wie auch Q Acoustics (Lautsprecher) und QED (Kabel), zwei andere starke Marken im IDC-Klaassen-Universum.

Zurück zum LowBeats Tonabnehmertest, bei dem die neuen Goldrings unsere obligatorischen drei Stationen durchlaufen mussten:

1.) die ausführlichen Hörtests
2.) den Mess-Parcours
3.) die Aufnahmen für das Klang Orakel. Dabei werden alle Tonabnehmer, nachdem sie perfekt eingemessen wurden, mit der gleichen Schallplatte gespielt und aufgenommen. Anschließend werden sie im Pegel exakt angepasst und in unser Klangarchiv namens LowBeats Klang Orakel aufgenommen. Damit sind beliebig viele Vergleiche möglich, die beim Händler oder auch zuhause zu einem Geduldsspiel ausarten würden. Denn wer will schon drei oder vier Tonabnehmer andauernd ein- oder ausbauen? Und wer schafft es, die Tonabnehmer immer absolut gleich zu justieren?

Vinyl-Freunde, die sich für die neuen Goldring Abtaster interessieren, müssen diesen feinmechanischen Aufwand nicht treiben – alle vier kann man (wie auch die härtesten Mitbewerber von Audio-Technica und Ortofon) im Klang Orakel online vergleichen. Man braucht dafür lediglich einen ordentlichen Kopfhörer (zur Not leihen) und – noch besser – zusätzlich einen guten Kopfhörer-Verstärker. Dann kann jeder seine eigenen Schlüsse ziehen.

Übersicht: die neue E-Serie und das Ethos

ModellGoldring E1Goldring E2Goldring E3Goldring Ethos
Bau-PrinzipMoving MagnetMoving MagnetMoving MagnetMoving Coil
Ausgangsspannung (DIN)4,5 mV4,3 mV0,41 mV
empfohlener Tonarmleicht (9 – 12 Gramm)leicht (9 – 12 Gramm)leicht (9 – 12 Gramm)sehr leicht  – leicht
empfohlenes Auflagegewicht2,0 Gramm2,0 Gramm2,0 Gramm2,0 Gramm
Preis70 Euro100 Euro130 Euro1.100 Euro

Seit 1906 fertigt Goldring Tonabnehmer – keine Company kommt auf eine längere Ahnenreihe. In den 60ern war Goldring unter den strategisch wichtigsten Herstellern für Stereo-Tonabnehmer – der Ruhm nahm zu, die Umsätze stiegen. Der Erfolg gründet sich nicht nur auf die hohe Fertigungsqualität – Goldring war stets auch ein Verfechter des Günstigen.

Genau in dieser Tradition stehen die drei neuen Modelle aus der Goldring E-Serie. Das ist schon echt erstaunlich: Das kleinste E1-System liegt bei 70 Euro – für Kenner schwer fassbar, dass für diese kleine Summe ein erwachsener Tonabnehmer gebaut werden kann. Das E2 liegt bei 100 Euro, das E3 bei 130 Euro. Es liegt am Baukastensystem. Der Body der E-Serie ist identisch, die Unterschiede liegen insbesondere beim Nadelschliff und beim Nadelträger. Die Basis hat sich Goldring sichern lassen und nennt sie „Magnetic Duplex Technology“. Man stelle sich einen klassischen Moving-Magnet-Tonabnehmer vor. Nur, dass hier die elektro-magnetischen Kräfte in der zentralen Achse gedoppelt wurden. Den gleichen Bauplan haben schon andere Hersteller umgesetzt.

Das Goldring E1-System wurde recht geschickt auf ein gutes Minimum reduziert. Der Nadelträger besteht aus Carbon, an der Spitze sitzt eine sphärisch geschliffene Nadel. Das E1-System ist in allen Werten ein Allround-Künstler. Angenommen, ich habe bei einem Streifzug über den Flohmarkt einen rasant billigen Plattenspieler aus den späten 70er Jahren nach Hause gebracht. Dann ist das E1 ein wunderbarer Mitspieler, wenn es um ein Update geht. Der Wechsel des Systems gelingt in Minuten. Was auch daran liegt, dass Goldring hier höchste Praxiswerte inszeniert hat. Schrecklich die Zeiten, in denen man mit Schraube und Gegenmutter hantieren musste. Hier hingegen genügt eine Schraube, die beiden Gewinde wurden direkt in den Tonabnehmer eingelassen. Auch die Markierungen auf der Rückseite sind eindeutig – jeder der vier Pins ist farblich gezeichnet. Wohlgemerkt: Das ist nicht immer so. Die großartige VM95-Serie von Audio-Technica beispielsweise zeigt auf ihrer Rückseite keine Anschlussoptionen, der Neubesitzer muss in der Bedienungsanleitung blättern und passend zustecken. Kein Drama, aber immerhin ein Punkt für Goldring.

Wie gesagt liegen die größten Unterschiede zwischen den Modellen einer Serie meist an der Abtastnadel, beziehungsweise dem Nadelträger. Wir haben alle vier Abtaster im Close-Up in der Slideshow abgebildet. Wer erkennt den Unterschied?

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E1 Nadel
Erkennungszeichen Rot: Das Goldring E1 mit sphärischem Nadelschliff und Nadelträger aus Carbon (Foto: P. Schüller)
E2 Nadel
Erkennungszeichen Grün: Das Goldring E2 mit sphärischem Nadelschliff und Nadelträger aus Aluminium (Foto: P. Schüller)
E3 Nadel
Erkennungszeichen Lila: Das Goldring E3 mit elliptischen Nadelschliff und Nadelträger aus Aluminium (Foto: P. Schüller)
Ethos Nadel
Erkennungszeichen Alu: Das Goldring Ethos mit dem erheblich schärferen Vital-Line-Contact Nadelschliff und Nadelträger aus Aluminium (Foto: P. Schüller)
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Goldring E-Serie und Goldring Ethos im LowBeats Messlabor

Die Ausgangsspannung der Modelle E1 – E3 liegen mit etwa 7,5 Millivolt (DIN), beziehungsweise 4,5 mV (5 cm/sec) etwas über typischem MM-Niveau. Die System-Impedanz dagegen liegt eher darunter – was Anpassprobleme, zum Beispiel bei zu hoher Eingangskapazität des Verstärkers, mildern hilft. Alle drei sind für leichte bis mittelleichte Tonarme konzipiert – also die absolute Mehrheit am Weltmarkt. Für alle vier Modelle der Goldring E-Serie werden übrigens 2,0 Gramm als ideales Auflagegewicht empfohlen.

Mit diesen 2,0 Gramm Auflagegewicht erreichen die Goldrings stattliche Abtastwerte: alle vier erreichen wenigsten 90 Mikrometer. Da haben wir schon sehr viel teurere Tonabnehmer im Test gehabt, die deutlich schlechter waren. Die Tonabnehmer im Einzelnen:

Goldring E1, E2, E3

Die stets auf 1 Kilohertz bezogene Frequenzgangmessungen weisen bei E1 und E2 nur eine leichte Höhenbetonung mit einem ganz leichten Kanalunterschied im Pegel auf. Nur im Verlauf oberhalb 10 kHz zeigen sich – wie üblich, aber nicht schlimm – kleine Differenzen. Das Übersprechverhalten (die beiden unteren roten und blauen Kurven) ist sehr gut: Oberhalb 100 Hertz bleibt es bis zum Brillanzbereich teils deutlich unter -25 Dezibel, und das ohne größere Unterschiede zum linken oder rechten Kanal hin. Sehr viel besser noch macht dies das E3: Dessen Übersprechen ist so gleichförmig wie selten gesehen. Recht ungewöhnlich: bei allen drei Modellen der Goldring E-Serie ist die im Übersprechsignal erkennbare kleine Resonanz bei etwa 1 Kilohertz. Deren Ursache liegt wohl in der Bauform der Tonabnehmer.

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Messungen Goldring E1
Mit einer Arm-Tonabnehmer-Resonanz von 9,3 Hertz am 11-Gramm-Arm liegt die Tiefenresonanz des Goldring E1 schon im günstigen Bereich um 10 Hertz. Leichte Tonarme empfehlen sich also. Bei standardmäßigen 20 Millinewton Auflagegewicht werden Amplituden bis zu stolzen 100 Mikrometern noch sauber abgetastet, was Abtastprobleme völlig ausschließt (Messungen: P. Schüller)
Messungen Goldring E2
Mit einer Arm-Tonabnehmer-Resonanz von 9,8 Hertz am 11-Gramm-Arm liegt die Tiefenresonanz des Goldring E1 schon im Idealbereich bei 10 Hertz. Leichte Tonarme empfehlen sich also. Bei standardmäßigen 20 Millinewton werden Amplituden bis 90 Mikrometer noch sauber abgetastet. Man ist damit in der Praxis schon auf der sicheren Seite. (Messungen: P. Schüller)
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Goldring Ethos

Bei der normal auf 1 Kilohertz bezogenen Frequenzgangmessung weist das sehr breitbandig agierende Ethos nur eine leichte Bassbetonung auf. Kanalunterschiede im Pegel gibt es nicht, lediglich im Verlauf oberhalb 10 kHz zeigen sich kleine Differenzen – was auch der Rechteck-Test bestätigt. Auch das Übersprechverhalten (die beiden unteren Kurven) ist exzellent: Oberhalb 100 Hertz bleibt es bis in die höchsten Tonlagen teils deutlich unter -25 Dezibel, ohne größere Unterschiede zum linken oder rechten Kanal hin.

Messungen Goldring Ethos
Mit einer Arm-Tonabnehmer-Resonanz von 8,6 Hertz am 11-Gramm-Arm lässt sich auf eine hohe Nadelnachgiebigkeit schließen. Damit empfiehlt sich das Ethos eher für sehr leichte Tonarme, um die Tiefenresonanz in den Bereich um 10 Hertz zu bringen. Bei standardmäßigen 20 Millinewton werden Amplituden bis 90 Mikrometer noch sauber abgetastet, sodass man die Auflagekraft auch noch etwas reduzieren darf (Messungen: P. Schüller)

Die Ausgangsspannung des Ethos liegt trotz sehr niedriger Systemimpedanz etwas über üblichem MC-Niveau – Anpassprobleme sind damit quasi ausgeschlossen.

Goldring E-Serie und Goldring Ethos: der Hörtest

Mit welchem Vinyl beginnen? Ich entschied mich für die Edelpressung von Sgt. Pepper. Recht frisch auf dem Markt, komplett neu abgemixt und in feinen 180 Gramm bei Optimal gepresst. Die passgenaue CD ist gut, aber im Reichtum der Informationen nur ein Abglanz der weit besseren Doppel-LP.

Goldring E1
Goldring E1 mit rotem Systemkörper (Foto: P. Schüller)

Das E1-System lag hörbar über der CD-Ausbeute. Schon dies ein Kaufargument. Hier herrschte mehr Druck; die Basslinien von Paul McCartney glänzten in Präzision und Knorrigkeit. Hier ist gut zu hören, dass der Meister seinen berühmten Höfner-Bass gegen ein Modell von Rickenbacker ausgetauscht hatte – die Tiefe hatte mehr Punch, das trifft direkt in die Magengrube. Aber: Die Auflösung der Mitten und Höhen hat ihre Grenzen. Hier fehlt dem E1 das letzte Quäntchen an Analyse.

Goldring E2
Goldring E2 mit grünem Systemkörper (Foto: P. Schüller)

Mit dem E2 springen wir um 30 Euro in die Höhe. Das wird keinen echten Vinylfreund abschrecken. Wir haben die runden 100 Euro erreicht. Das Erkennungszeichen: ein grüner Nadeleinschub. Auch hier vertraut Goldring einem sphärischen Nadelschliff, nur der Nadelträger wurde ausgetauscht. Den Diamanten hält ein winziger Stift aus Aluminium. Verändert das die Klangausbeute? Wir sind kritisch und sagen: kaum. Wieder faszinierte uns die Basspräsenz, dieses gesund-fleischige Musizieren in den Mitten. Doch in Punkto Analyse legte das E2 keine Wunderwerke auf. Die Räumlichkeit war gut, hätte aber noch mehr ausleuchten können. Klar der bessere Tonabnehmer als das E1, doch nicht perfekt. Wir waren gespannt auf den Maximalausbau der E-Serie.

Goldring E3
Goldring E3 mit lila Systemkörper (Foto: P. Schüller)

Das E3 markiert die höchste Stufe. Der interne Generator ist identisch, doch hier wird ein Aluminium-Träger mit einem super-elliptischen Nadelschliff kombiniert. 130 Euro ruft Goldring dafür auf – also fast das Doppelte des E1. Und doch muss ich klar sagen: man sollte auf ein E3 sparen. Nur hier frohlockte die feine Auflösung, da flirrten die Stimmen, da zeigten sich die Ausmaße des Aufnahmeraums. Ohne Frage das Flaggschiff im Verbund. Das größte Pfund war die Ausbeute an Feindynamik. Das gesamte Klangbild hatte mehr Tempo als bei den Geschwistern.

Und mit diesen Attributen war das E3 auch das einzige der E-Serie, das den derzeit am meisten angesagten Abtastern der Mitbewerber, dem Audio-Technica VM95 EN und dem Ortofon 2M Red, paroli bieten konnte. Denn in der ganz eigenen, eher dezenten Goldring Art lag es keineswegs hinter dem deutlich impulsiveren Ortofon oder dem noch feiner auflösenden Audio-Technica. Es ist halt nicht spektakulär, aber die harmonische Stimmigkeit des E3 wird bei Freunden von Singer Songwritern und klassischer Musik auf viel Gegenliebe stoßen.

Dennoch muss man sich fragen, warum die Goldring E-Serie mit dem E3 endet. Auch Audio-Technica hat mit dem VM95 eine Serie auf gleichem Korpus aufgebaut. Doch nach dem elliptischen Nadelschliff geht es weiter hinauf. Insgesamt fünf Tonabnehmer markieren die VM95-Familie. In der höchsten Höhe locken die Japaner mit einem Shibata-Schliff. Der zwar 200 Euro kostet, aber alle Konkurrenten in Grund und Boden spielt. Hätte Goldring seiner E-Serie nur auch diesen Schliff spendiert – das Glück wäre womöglich vollkommen. Doch die Briten zieren sich. So endet die Story im gehobenen Mittelfeld.

Goldring Ethos
Das neue Flaggschiff Goldring Ethos: Der gesamte Korpus wurde aus dem vollen Aluminium gefräst (Foto: P. Schueller)

Wer den Thron haben will, muss eh die Basis wechseln – auf das teuerste Modell namens „Ethos“. Wer es hört, wird ihm nicht gleich mit Haut und Haaren verfallen. Dieses System überrumpelt einen nicht. Seine Qualitäten liegen im Langzeitgenuss. Der Generator wird per Hand aufgebaut. Die Magnete bestehen aus hocheffektivem Neodym. Der Nadelträger schwingt ebenfalls in Aluminium, der Diamant wird nach den hauseigenen Prinzipien des „Vital Line-Contact“ geschliffen. Die Klangausbeute ist grund-ehrlich, nicht aufgeregt, aber auch nicht langweilig. Hier stimmt alles – der Antritt, die Auflösung, die Dynamik. Wer Vinyl liebt, der erhält hier das ganz große Panorama an Details. Alles gelingt dem Ethos leicht, mit tendenziell warmer Note.

Diese Fähigkeiten lassen das Ethos auch im Vergleich zu einem Top-System dieser Klasse, dem Sumiko Songbird, sehr gut aussehen. Das Sumiko ist scheinbar schneller, feiner und offener. Das Goldring punktet mit schönen Klangfarben und einer enormen Kraft von unten: Pauken oder Bassdrums klingen über dieses MC fantastisch und sehr viel impulsiver, als man es den dezenten Briten gemeinhin zutraut.

Fazit

Goldring will wohl allmählich seinen Katalog durchkämmen; viele betagte Systeme warten hier auf Erneuerung. Die vor allem wichtige Region um 100 Euro war schwach besetzt, weshalb hier nun die neue Goldring E-Serie platziert wurde. Und wie von einem Traditionsunternehmen dieses Kalibers nicht anders zu erwarten, wurde dies ein hochsolides Statement. Alle drei Modelle überzeugen mit dem charaktervollen Goldring Way of Sound und bewegen sich in etwa auf dem Niveau der Mitbewerber – wovon sich der geneigte LowBeats Leser im Klang Orakel überzeugen kann. Trotzdem unser Tipp: Es lohnt sich, auf das größte Gefährt E3 zu sparen. Hier gibt es das Maximum an Informationen und Spielfreude.

Das neue MC-Flaggschiff Ethos spielt in einer ganz anderen Welt. Auch preislich. Hier hat Goldring mal die Muskeln spielen lassen und zeigt die schönsten Facetten der Vinyl-Leidenschaft. Vor allem die innere Harmonie überzeugt. Wie alle anderen Goldrings ist auch das Ethos kein schnell überzeugendes Wow-System, aber ein grundehrlicher, klangfarbenstarker Wandler für lange, berührend schöne Hörsessions.

Die Ergebnisse der vier Goldring Abtaster in der Slideshow:

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LowBeats Bewertung Goldring E1
LowBeats Bewertung Goldring E2
LowBeats Bewertung Goldring E3
LowBeats Bewertung Goldring Ethos
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Autor: Andreas Günther

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Der begeisterte Operngänger und Vinyl-Hörer ist so etwas wie die Allzweckwaffe von LowBeats. Er widmet sich allen Gerätearten, recherchiert aber fast noch lieber im Bereich hochwertiger Musikaufnahmen.