Aavik i280: das Gehäuse
Die neuen Verstärker von Aavik sind alles andere als billig. Aber dank völlig neuer Entwicklungs-Ansätze klingen sie einzigartig sauber und fein (Foto: F. Borowski)

Der Vollverstärker-Doppeltest: Aavik I-180 vs Aavik I-280

Mit ihren Lautsprechern haben Michael Børresen und seine Partner bei LowBeats schon Aufsehen erregt – siehe Test. Doch der umtriebige Däne ist auch der kreative Kopf der Marken Ansuz Acoustics (Zubehör) und Aavik Acoustics (Elektronik). Die Elektronik hat das Aavik-Team kürzlich komplett erneuert – wir berichteten. Besonders interessant sind hier vor allem die Vollverstärker, von denen LowBeats die ersten Serienexemplare zum Test bekam: Der Aavik I-180 und sein größerer Bruder I-280 sehen absolut gleich aus und haben auch die gleichen Leistungsdaten. Und doch klingt einer der beiden so viel besser, dass man fast vom Glauben abfallen könnte…

Zwei Ansätz ziehen sich wie rote Fäden durch Arbeit der High End- und Innovations-Schmiede um Michael Børresen: 1.) eine intensive Materialforschung in Zusammenarbeit mit der Uni Arhus und 2.) immer neue Wege in der Signalverarbeitung (und Signalreinhaltung) suchen und finden. Wo andere sich unermüdlich an altbekannten Prinzipien abarbeiten und dabei scheinbar nur bestehende Pfade mühsam immer tiefer austreten, beschreitet Børresen oftmals Neuland.

Direkt zum Fazit

Als Beispiel seien die einzigartigen eisenlosen Magnet-Antriebssysteme seiner Top-Lautsprecherserie genannt. Bei Elektronik setzt der passionierte Tüftler teilweise auf Lösungen, die bei „Mainstream-Elektronikern“ womöglich ungläubiges Kopfschütteln auslösen. Was damit gemeint ist, und dass dahinter seriöse Technik steckt, die sich nur bislang keiner auf diese Weise im HiFi-Bereich zunutze gemacht hat, erfahren Sie im Folgenden.

Aavik i180 mit DAC 180
Der Vollverstärker Aavik I-180 (rechts) und der mitgelieferte DAC D180 in der vorläufigen, noch nicht resonanzoptimierten Testaufstellung, in der alle Setup-Fotos entstanden. (Foto: F. Borowski)

Schon die bisher verfügbaren Aavik-Komponenten der Serien 150 und 300 – diverse Verstärker mit optionalen DAC-Modulen und Phonostufen – fielen etwas aus dem gewohnten Rahmen. Bei der Optik ebenso wie bei der Technik. Die neue Serie ist da keine Ausnahme, geht jedoch in vielen Bereichen eigene Wege. So gibt es in diesen beispielsweise keine intern zu verbauende Module, stattdessen erfolgt die Trennung essentieller analoger und digitaler Baugruppen in jeweils eigenen Gehäusen von erträglichen Ausmaßen. Diese sind wiederum in drei Leistungs- oder Güteklassen unterteilt, mit jeweils sehr deutlichen Preisunterschieden: so kostet der hier hier vorgestellte I-180 = 6.000 Euro, der größere I-280 = 10.000 Euro.

Aavik I-180 und I-280: das Konzept

Die Verpackung ist edel, der Lieferumfang allerdings sehr überschaubar: Weder Netz- noch sonstige Kabel finden sich im Karton. Nur eine Bedienungsanleitung und eine Apple Remote. Der kleine, elegante IR-Sender des iPhone-Herstellers passt perfekt zum Bedienkonzept. Allerdings ist diese Lösung insofern etwas limitiert, weil tatsächlich für jedes Gerät eine eigene Fernbedienung erforderlich ist, da die Apple Remote nur mit einem Device zur Zeit gekoppelt und nicht als Systemfernbedienung genutzt werden kann. Das Problem ist aber schon erkannt: Eine hauseigene Systemfernbedienung ist bereits in der Entwicklung.

Wie schon angedeutet, unterscheiden sich die Modelle der Serien 180 und 280 von außen praktisch nicht. Ohne die Modellbezeichnung an der Rückseite wären sie nicht auseinander zu halten. Nur die Serie 580 hebt sich durch eine spezielle und (wie ich finde) sehr attraktive Kreuzverstrebung aus massivem Titan in den Gehäusedeckeln ab, die höchstwahrscheinlich vom Ansuz Titanium Rack inspiriert ist.

Aavik i580
Das Topmodell Aavik I-580 mit einer Titanverstrebung und Titan-Füßen (Foto: Aavik)

Auch im Inneren sind die Unterschiede erstaunlich gering. Primäres Unterscheidungsmerkmal ist die Anzahl der Tesla-Spulen und Dither-Schaltungen (dazu komme ich noch), sowie bei der 580-Serie ein inneres Chassis aus massivem Kupfer und Gehäuseelemente aus Titan.

Genau hier hat Aavik ein Erklärungsproblem: Es ist schwer zu vermitteln, warum a) zwischen den Serien so große Preissprünge sind und b) die Amps überhaupt so viel kosten. Auch mir hat das anfangs einiges Kopfzerbrechen verursacht. Irgendwie verbindet man doch High-End-Verstärker mit riesigen Gehäusen, Trafos und kaum tragbarem Gewicht. Von solch oberflächlichen Denkweisen aber muss man sich bei den Aaviks frei machen.

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Aavik I180 Front/Oben-Ansicht.
Aavik I-180 Front/Oben-Ansicht. Ein großer Drehregler dominiert die Front des Vollverstärkers (Foto: F. Borowski)
Aavik i180
Aavik I-280 mit DAC 180: Mit den integrierten Adapterfüßen können die Geräte gestapelt werden, wofür allerdings optionale Kugeln und/oder Darkz Gerätefüße ratsam sind (Foto: F. Borowski)
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Mal davon ausgehend, dass niemand auf die blauäugige Idee kommt und nur die reinen Materialkosten für die Preisgestaltung zugrunde legt, können wir dennoch von einer erheblichen Handelsmarge bei diesen Produkten ausgehen. Das ist im High-End-Bereich (nicht nur bei HiFi) durchaus üblich. Doch anders als bei den meisten Komponenten dieser Klasse, die ich in den letzten Jahren im Test hatte, geriet die Preisfrage vor dem Hintergrund der umgesetzten Ideen und Innovationen der beiden Amps (und nicht zuletzt durch meine Hör-Rrfahrungen) völlig in den Hintergrund.

Gehäuse: Geht die Ära der Alu-Saurier ihrem Ende entgegen?

Lassen Sie mich an dieser Stelle kurz zu einer Anekdote ausholen. Im April 2019 besuchte ich das Børresen-Hauptquartier in dänischen Aalborg – siehe Firmenreportage. In einem der erhellenden Gespräche mit Michael Børresen ging es um das Thema Hysterese in elektrischen Schaltungen. Zur Veranschaulichung zeigte mir Børresen ein kleines Experiment mit zwei Schwingspulenträgern: einer aus Alu, der andere aus Titan. Lässt man die Spule samt Träger in den Magnetspalt eines Lautsprechermagneten fallen, taumelt die Spule auf dem Alu-Träger langsam herunter, als würde sie Treppenstufen runterfallen, während die auf dem Titanträger gewickelte Spule quasi Widerstandslos bis zum Anschlag in den Spalt fällt. Verantwortlich für das ungünstige Verhalten des Alu-Trägers ist der besagte Hysterese-Effekt.

Das Experiment sollte mir als Nicht-Physiker neben anderen Aspekten verdeutlichen, warum Børresen auf die teuren Schwingspulenträger aus Titan setzt. Im Verlauf des Gesprächs kam in mir der Gedanke auf, dass Hysterese ja beispielsweise auch in Verstärkern einen Effekt haben müsste und ich fragte, ob dicke Gehäuse als Aluminium dann nicht kontraproduktiv wären. Børresen stimmte zu, sagte allerdings auch, dass es sehr auf die Art der Konstruktion des Gehäuses ankommen würde. Nichtsdestotrotz sehen wir nun, knapp zwei Jahre später, nichtmetallische Außengehäuse bei den neuen Aavik-Komponenten und auf der Webseite ist zu deren Qualitäten unter anderem wieder vom Hysterese-Effekt die Rede. Wahrscheinlich hatte Børresen diesen Punkt schon bei meinem damaligen Besuch längst auf seiner Agenda, zumal die Dänen dieses Gehäusematerial schon seit längerem auch in den Ansuz Power Distriburoren und Netzwerk-Switches (siehe Test) einsetzen.

Aavik i280
Frontansicht des Vollverstärkers Aavik I-280. Das Außengehäuse ist, mit Ausnahme der Füße und Verschraubung, komplett nichtmetallisch (Foto F. Borowski)

Des Pudels Kern: Beinahe alle heute gängigen High-End Audio-Komponenten strotzen nur so vor Aluminium. Viele Hersteller nutzen die Leichtmetall-Legierung, die zu vergleichsweise niedrigen Preisen verfügbar ist und sich dank moderner CNC-Maschinen einfach in fast jede beliebige Form bringen lässt, um daraus wahre Metall-Altare zu formen. Unzählige Anbieter werben mit „aus dem Vollen gefrästen“ Gehäusen oder betonen die Wandstärken ihrer Aluminium-Gehäuse. Die Aavik-Komponenten stellen hier eine wirklich erfrischende Ausnahme dar.

Für die Gehäuse der neuen Aavik-Komponenten kommt NBCM zum Einsatz. NBCM steht für „Natural Based Composite Material“ und ist im Grunde nur ein Oberbegriff für zahllose mögliche Materialmischungen. In der Materialforschung (ebenfalls ein Steckenpferd von Børresen) werden NBCMs auch als möglicher nachhaltigerer Ersatz für bisherige synthetische Komposit-Materialien gehandelt.

Aavik i180 von unten
Der bei LowBeats bereits getestete Ansuz Acoustics LAN PowerSwitch X-TC und die Ansuz Power Switches sind ebenfalls mit NBCM-Gehäusen ausgestattet (Foto: F. Borowski)

Das von Aavik eingesetzte NBC-Material ähnelt in manchen Eigenschaften Holz, ist beispielsweise recht leicht und hat eine gute innere Dämpfung. Zudem ist die Oberfläche schön glatt und lässt sich sauber lackieren. Und der Werkstoff kann wie Aluminium in nahezu jede gewünschte Form gebracht werden, wie die schönen gefrästen Rundungen mit den taillierten Seitenteilen belegen. Es ist zwar für die Praxis eher unerheblich, aber die Gehäuse fühlen sich wunderbar organisch und auch nicht so kalt wie Metall an. Die Verarbeitung ist CNC-typisch perfekt. Gefertigt werden die Gehäuseteile übrigens von einem Spezialunternehmen in Dänemark.

Aavik i280: das Gehäuse
In diesem Licht am Verstärker gut zu erkennen: Die konkav gefrästen Seitenteile (Foto: F. Borowski)

Gehäusedetails, Bedienelemente und Anschlüsse

An den vier Gehäuseecken sitzen unten vier Gerätefüße aus Aluminium (beim I-580 aus Titan). Diese sind eigentlich, und das finde ich durchaus kritikwürdig, nur als Adapter für die optionalen Darkz-Untersetzer und Kugeln von Ansuz gedacht, die je nach Material und Oberflächenbehandlung noch mal höllisch teuer sind. Es wäre wünschenswert, wenn Aavik für den Fall, dass der Kunde nicht gleichzeitig in Darkz investiert, zumindest eine materialschonende Abschlussplatte für die Füße mitliefern würde.

Aavik i180 Bodenplatte
Auch die Unterseite der Aaviks kommt ohne sichtbare Schrauben aus. Die Füße haben eine „Rinne“ als Kugelaufnahme beim Stapeln der Geräte mit Ansuz-Zubehör (Foto: F. Borowski)

Die Ecken der Oberseite zieren vier Børresen-typische runde Alu- bzw. beim 580 Titanscheiben mit je drei markanten länglichen und runden Vertiefungen. Letztere sind als Aufnahmen für Kugeln und Darkz-Füße gedacht, um die Geräte stapeln zu können. Schraubt man die Scheiben ab, kommen darunter die eigentlichen Gehäuseschrauben zum Vorschein. Das ist simpel aber genial gemacht. Keine Schrauben stören die schicke Optik und doch sind die Gehäuse bombenfest verschlossen und bei Bedarf kinderleicht zu öffnen.

Aavik i180 Oberseite
Werden die Adapterstücke an der Oberseite abgeschraubt, kommen darunter die eigentlichen Gehäuseschrauben zum Vorschein. Ein ebenso einfache wie praktische Lösung (Foto: F. Borowski)

Die Gehäuse der Verstärker kommen (abgesehen von der Rückseite) komplett ohne Markenlogo aus. Die Komponenten ohne Lautstärkeregler haben an dessen Stelle ein Aavik-Logo rechts an der Front. LS-Regler und Funktionstasten sind verchromt und konkav geformt, was insbesondere beim großen Drehknopf auch einen schönen Hohlspiegeleffekt bietet.

Ein weiterer Eyecatcher ist das große, aus einem Raster roter LEDs geformte Display, das den gesamten Raum zwischen Funktionstasten und LS-Regler einnimmt. Dank großer Lettern und perfektem Kontrast ist die Anzeige auch aus großen Entfernungen sowie aus allen Blickwinkeln gut erkennbar. Wem es zu hell ist, der kann es in vier Stufen dimmen.

Mir persönlich reicht die dunkelste Einstellung bei 10%. Zudem kann eine automatische Abschaltung mit 1-5 Sekunden Verzögerung nach der letzten Bedienung eingestellt werden. Diese Option habe ich beim DAC bevorzugt, dessen Anzeige nur selten benötigt wird. In der rechten unteren Ecke leuchtet dann nur eine einzelne LED, was anzeigt, dass das Gerät eingeschaltet ist. Im Standby leuchtet eine gedimmte LED links unten. Die LED-Farbe ist auch eine gute Wahl, da Rot das Auge in dunkler Umgebung weniger ablenkt. Alles in Allem: Ich liebe dieses Display! – Und vermutlich (pure Spekulation) hat es auch klangliche Vorteile, weil es weniger Hochfrequenzmüll als irgendwelche LC-Displays erzeugt.

Aavik i280 Display
Das aus roten LEDs zusammengesetzte Matrix-Display ist perfekt ablesbar. Das Rot ist in dunkler Umgebung weniger störend als beispielsweise weiße oder blaue LEDs (Foto: F. Borowski)

Die Rückseite der Aavik-Verstärker sieht bei allen drei Serien gleich aus. Als Erstes fällt auf: Kein XLR, nur Cinch. Fünf analoge Eingänge stehen zur Verfügung, deren Eingangsempfindlichkeit über das Menü individuell angepasst werden können. Ein PRE OUT ermöglicht den Anschluss an Endstufen, Aktivlautsprecher, oder dient zum Durchschleifen des Signals für Home-Theater-Installationen. Die soliden Lautsprecherterminals sitzen, wie es eigentlich immer sein sollte, für beide Kanäle getrennt weit außen am Gehäuse und haben ordentlich Abstand zwischen den Polen. So mag ich das. Über Trigger-Anschlüsse können andere Komponenten ferngesteuert ein- und ausgeschaltet werden.

Und dann wäre da noch eine aus heutiger Sicht etwas archaisch wirkende RS232-Buchse. Diese dient nur der Programmierung im Werk. Updates wären darüber ebenfalls möglich, was aber bei Verstärker, DAC und Phonostufe selten nötig sein dürfte. Der Aavik Streamer kann im Falle eines Software-Updates über dessen zugehörige App aktualisiert werden.

Aavik i180 Anschlüsse
Die Rückseite des I-280. Alle neuen Aavik-Verstärker haben die gleichen Anschlüsse: 5x Line-In, 1x Pre Out, plus Lautsprecherterminals, die vernünftigerweise ganz weit außen platziert wurden (Foto: F. Borowski)

Manche stehen auf glimmende, freiliegende Glaskolben mit retro-mäßigen Stahlblechgehäusen, andere lieben mächtige Gehäuse mit ordentlich Gewicht und vielleicht großen analogen Zeigerinstrumenten. Ich persönlich mag es eher modern und kompakt. Okay, wirklich klein sind die Aaviks mit ihren Grundmaßen von 38 x 38 cm nicht, aber auch nicht übergroß. Zudem gefällt mir der Verzicht auf übermäßiges Bling-Bling und Metall-Prunk, sowie die organische Form. Und keine frei liegenden Kühlkörper oder Lüftungsschlitze stören die Optik. Eine gelungene Mischung aus Purismus und Blickfang.

Die mechanische Konstruktion ist brillant einfach und praktisch, das Kompositmaterial ein Statement mit Vorbildcharakter. Präzise Verarbeitung und makelloses Finish lassen an der Hochwertigkeit keinen Zweifel. Aus meiner Sicht ist die neue Aavik-Serie ein Paradebeispiel für gelungenes Industriedesign mit eigenständigem Charakter.

Die Technik von Aavik I-180 & I-280: Class-D-Modul und geheimnisvolle Spulen-Welten

Erste Überraschung beim Blick unter die Hauben: Aavik verbaut ein zugekauftes Class-D Verstärkermodul von einem anderen dänischen Hersteller namens Pascal A/S. Würde man in dieser Preisklasse nicht eher irgend eine Eigenentwicklung erwarten? Vielleicht. Børresen sieht die Sache pragmatisch: Warum viel Geld und Aufwand in eine Sache stecken, die andere schon genial gelöst haben? Dann lieber darauf konzentrieren, die zugekaufte Technik mit den eigenen Kompetenzen maximal auszureizen. Davon abgesehen hat Børresen auch bei diesem Verstärkermodul, das von den ehemaligen Entwicklern der weit verbreiteten ICEPower-Module erdacht wurde, ein klein wenig bei der Entwicklung seine Finger im Spiel gehabt.

Aavik i180 mit Die Class-D-Endstufe von Pascal
Die Class-D-Endstufe ist ein zugekauftes und in einigen Details modifiziertes Modul (Foto: F. Borowski)

Die Leistungsendstufe von Pascal ist in der Tat ziemlich clever, arbeitet sie doch mit Sinuswellen zur Pulsweitenmodulation anstatt wie herkömmliche Class-D-Amps mit Dreiecksmodulation. Das soll für deutlich weniger Hochfrequenzrauschen sorgen, wodurch eine weniger aggressive induktive Filterung an den Ausgängen genutzt werden kann. Die UMAC genannte Technik bietet auch dadurch bedingt eine besonders wirksame Gegenkopplung, die Dämpfungsfaktoren wie sonst nur die besten Linearverstärker bieten soll.

Aavik optimiert das UMAC-Modul unter anderem durch den Einsatz besserer Op-Amps und erweitert es um ein sogenanntes Resonant Mode Netzteil mit hochwertigen Spannungsregulatoren, um den ohnehin schon sehr niedrigen Rauschgrund noch weiter zu senken. Auf der Webseite schreiben die Macher dazu: „Das Rauschen dieser Regler wird in wenigen Mikro- bzw. Nanovolt gemessen, was deutlich unter dem Rauschpegel herkömmlicher Regler liegt.“ Aber da ist noch mehr…

Für den folgenden Abschnitt über die „Tesla Spulen“ werfen Sie bitte zunächst einen Blick auf die folgende Tabelle der Verstärker:

Aavik Specs

Wie Sie sehen, sind die grundlegenden technischen Daten wie Ausgangsleistung, Verzerrungswerte, etc. alle exakt gleich. Es gibt intern ein paar Unterschiede bei den verwendeten Op-Amps und beim Aufwand im Netzteil, aber hauptsächlich bei den eingesetzten Maßnahmen zur Signal-Rauschunterdrückung („Aavik Noise Reduction“) durch Tesla Spulen und Dither-Schaltkreise. Diese setzt Børresen in ähnlicher Form auch in seinen Zubehörprodukten der Marke Ansuz Acoustics ein. Alles dreht sich um diese exotischen Erweiterungen der Schaltung, die in Audio-Komponenten anderer Hersteller in dieser Form nicht zu finden sind. Also was hat es damit auf sich?

Die Bezeichnung „Tesla Spulen“ ist etwas irreführend, denn die haben hier technisch nur bedingt etwas mit den nach Nikola Tesla benannten Spulen zu tun. Während Tesla sein Spulenprinzip vereinfacht ausgedrückt zur Verstärkung nutzte um Hochspannung zu erzeugen, kehren die Tesla Spulen in den Børresen-Produkten dieses Prinzip um und nutzen es zur besonders wirkungsvollen Dämpfung von HF-Störungen.

Im Kern geht es bei allen der eingesetzten Maßnahmen (Tesla Coils, Tesla Square Coils, Anti Aerial Resonance Coils) um die Vermeidung von Signalbeeinflussungen durch Hochfrequenz-Störungen. Normalerweise versuchen Hersteller, dieses sehr grundsätzliche Problem (neben einfacheren schaltungstechnischen Maßnahmen) mit „mechanischen“ Abschirmungen zu vermeiden, setzen beispielsweise Alugehäuse oder Bleche als Schirm oder gar Faradayschen Käfig ein. Das hält zwar in einem gewissen Rahmen Einstreuungen von Außen ab, hält aber auch die von der eigenen Elektronik erzeugten und über die diversen Anschlüsse eingetragenen Hochfrequenzanteile im Inneren gefangen und reflektiert sie zurück in die Schaltung.

Aavik i180 von innen
Blick in den I-180: 36 Tesla Drahtspulen (1), 24 auf Platine geätzte Square Coils (2). In den größeren Modellen sind entsprechend mehr Platinen mit Drahtspulen bzw. Square Coils überall in der Schaltung verteilt vorhanden. Die „Anti Aerial Resonance Coils“ (siehe Pfeile) sind spiralförmige Wicklungen, welche die Antennenwirkung der Kabel (also deren Resonanz auf bestimmte Frequenzen) zu den Terminals unterdrückt (Foto: F. Borowski

Die verschiedenen Tesla Spulen sorgen nicht für eine Abschirmung im klassischen Sinn, sondern für eine Auslöschung von Hochfrequenz-Störanteilen. Und zwar sowohl solche, die in der Schaltung entstehen, als auch durch die Luft (Funk) übertragene. Dazu kommen verschiedene Arten von Spulen zum Einsatz, die auf besonders „verseuchte“ Frequenzbereiche abgestimmt sind, wie etwa Funk von Mobiltelefonen, WLAN oder anderen drahtlos kommunizierenden Devices.

Die Auslöschung funktioniert entfernt ähnlich wie bei Noise Cancelling Kopfhörern, indem für jedes (Stör-) Signal ein gegenphasiges Signal erzeugt wird. Deswegen bestehen beispielsweise die auf dem folgenden Bild zu sehenden Spulen aus zwei exakt gleich langen verdrillten Drähten mit gegenphasiger Ansteuerung. Die Wirkung ist skalierbar. Das heißt, mehr Spulen führen zu besserer Hochfrequenzunterdrückung.

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Die verdrillten Drahtspulen werden alle per Hand auf die Platinen gelötet. Beim Topmodell I-580 sind das 108 Stück pro Gerät (Foto: F. Borowski)
Die auf die Platinen geätzten Square Coils wirken in einem anderen Hochfrequenzbereich als die Drahtspulen (Foto: F. Borowski)
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Zusätzlich wendet Børresen Dithering-Schaltungen auf das Analogsignal an. Dither (zu Deutsch etwa „zittern“) moduliert zufälliges Rauschen auf einem sehr niedrigen Level auf das Signal, wodurch die Abbildung verblüffender Weise klarer wird. In der Digitaltechnik wird Dithering schon lange für einen ähnlichen Zweck eingesetzt. Dass das auch auf der analogen Ebene funktioniert, ist kein ganz neues Wissen. Entdeckt wurde der Effekt schon im zweiten Weltkrieg in der Radar-Technik.

Um das Prinzip dahinter zu visualisieren empfiehlt Børresen gerne folgenden kleinen Selbstversuch: Halten Sie Ihre Hand mit gespreizten Fingern vor einen Text. Ein Teil des Textes wird nun durch die Finger verdeckt, die hier symbolisch für den unvermeidlichen Störanteil im Signal stehen. Schütteln Sie die Finger vor dem Text ganz schnell hin und her, wird der komplette Text lesbar, obwohl stets ein Teil verdeckt bleibt. Das ist letztlich nichts anderes als Dithering.

Die Anzahl der Spulen und Dither-Schaltkreise in den jeweiligen Serien ist eines der primären Unterscheidungsmerkmale:

 

SerieI-180I-280I-580
Tesla Drahtspulen3672108
Tesla Square Coils24144240
Anti Aerial Coils444
Dither-Schaltkreise5811

Die Frage lautet nun, ob diese in der HiFi-Technik weitgehend einzigartigen Maßnahmen in den Aavik-Komponenten auch tatsächlich nachvollziehbare Auswirkungen auf den Klang haben. Bevor ich die Frage beantworte, erst noch ein paar Praxis-bezogene Informationen zu den Aaviks.

Bedienung und Menüs – Das HiFi-Leben kann so einfach sein

Bei einem analogen Vollverstärker und einem DAC erwarte ich keine großartigen und möglicherweise unerfreulichen Überraschungen in der Bedienung. Hinstellen, anschließen, einschalten – läuft.

Alle Funktionen sind sowohl über die Tasten und den Drehregler am Verstärker, als auch über die jeweilige Fernbedienung möglich. Wie erwähnt soll später eine eigens entwickelte Systemfernbedienung verfügbar sein.

Viel zu konfigurieren gibt es nicht. Am Verstärker können die einzelnen Eingänge im Menü in der Empfindlichkeit angepasst werden, was bei unterschiedlich lauten Quellen sehr praktisch ist. Das sollte mir noch nützlich sein – siehe Hörtest weiter unten.

Hier alle Menüoptionen des Verstärkers in der Foto-Übersicht:

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Aavik i280 Display
Aavik i280 Display
Aavik i280 Display
Aavik i280 Display
Aavik i280 Display
Aavik i280 Display
Aavik i280 Display
Aavik i280 Display
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Was im Betrieb positiv auffiel, ist die absolute Geräuschlosigkeit der Geräte. Klar, Lüfter oder andere bewegliche gibt es hier natürlich nicht, aber ich meine damit auch die vollkommene Brummfreiheit. Selbst mit dem Ohr direkt auf dem Gehäuse ist nicht das geringste Spratzeln oder Summen zu vernehmen. – Moment… sind die überhaupt mit dem Netz verbunden und eingeschaltet? Yepp!

Ebenso exzellent ist die Rauschfreiheit. Wer im Leerlauf mal ein Ohr ganz nah vor einen der Hochtöner hält, hört von jedem Verstärker ein Grundrauschen. Je nach Amp, Empfindlichkeit der Lautsprecher und auch in Abhängigkeit des eingestellten Pegels mehr oder weniger stark. In ungünstigen Fällen sogar noch aus mehreren Metern vernehmbar. Zwar sind auch die Aavik-Amps nicht einhundert Prozent rauschfrei, aber unabhängig von der Position des LS-Reglers liegt es stets nahe an der Wahrnehmbarkeitsgrenze. Selbst die in dieser Hinsicht schon ausgezeichneten Exogal PowerDACs rauschen deutlicher.

Als Class-D-Amp sorgen die Aaviks auch bei den Verbrauchswerten nicht für schlechtes Umweltgewissen. Mein Messgerät zeigte am i180 im Standby konstante 0,2 W, eingeschaltet im Leerlauf rund 27 W an.

Aavik i180 und Aavik i280 im Klangtest: da fällt die Kinnlade runter

Zur Einschätzung und Beurteilung von HiFi-Komponenten sind stets Orientierungspunkte nötig. Also Referenzen. Das sind keineswegs immer die teuersten jemals getesteten Produkte, sondern können einfach diejenigen sein, deren akustische Signatur der Tester am besten kennt. Ein Bezugspunkt eben. In meinem Fall sind das seit ein paar Jahren bei den DACs der Exogal Comet mit optionalem Netzteil und bei Verstärkern der quasi auf den Comet zugeschnittene Exogal Ion PowerDAC. Auf der Ausgabeseite spielten die Børresen 02 Standlautsprecher, die ich mir nach dem Test der kleineren 01 angeschafft habe. Außerdem dienten die kürzlich getesteten Wilson Audio TuneTot als zweite Kontrollinstanz für die Fähigkeiten der Aavik-Bausteine.

Hörtest 1: Aavik i180 vs Exogal Comet

Schon der erste Eindruck ist ein Aha-Erlebnis: Da geht was! Besserer Punch und deutlich höhere Lautsprecherkontrolle beim Aavik. – Randbemerkung: Diese ersten Hörerfahrungen habe ich gemacht, bevor ich mich näher mit der Technik befasst habe und von den besonderen Eigenschaften erfahren habe. Die sofort wahrgenommene Akkuratesse und Schnelligkeit war also keine sich selbst erfüllende Prophezeiung aufgrund der Hersteller-Versprechungen, sondern eine unabhängige Feststellung.

Die Mehrleistung und der hohe Dämpfungsfaktor des Dänen machen sich durchweg positiv bemerkbar. Wie erwähnt: Die Aavik Vollverstärker liefern pro Kanal 300 Watt an 8 und 600 Watt an 4 Ohm. Trotz seiner knapp 125 Watt an 4 Ohm kann der Exogal Ion PowerDAC mit einem ähnlich guten Tiefbass-Erlebnis bei gemäßigten Pegeln gut mithalten. Zumindest was die Substanz angeht. Das ist eine der Paradedisziplinen der US-Kombi, mit der sie bei mir selbst solche Class-A/B Kraftbolzen wie den T+A PA 2500 R ausstechen konnten. Der Souveränität des Aavik mit knallharten Bass-Lines und den Details beispielsweise beim Ausklingen großer Basstrommeln hat die Exogal-Kombi aber nicht viel entgegen zu setzen.

Doch der Exogal gibt sich nicht so leicht geschlagen und bleibt in der Disziplin holographische Abbildung hauchdünn in Führung. Stimmen und Instrumente erscheinen ein Quäntchen plastischer, greifbarer. Mitten und Höhen erstrahlen wiederum beim I180 eine Nuance seidiger. Insgesamt ist dies ein Duell zweier bärenstarker Gegner, teilweise auf Augenhöhe. Allerdings mit einem deutlichen Preisvorteil für das Ausnahmegespann von Exogal. (Das in dieser Form leider nicht mehr hergestellt wird. In Kürze wird es aber Neues von Exogal zu hören geben.) Den Punktsieg trägt hier trotzdem klar die Aavik-Kombi davon.

Hörtest 2: Aavik I-280 vs. Aavik I-180

Wechsel auf den I280. Da ist er wieder; einer dieser seltenen und kostbaren Momente im Leben eines HiFi-Enthusiasten, die alles verändern, und man sich fragt: was geht denn hier ab? Antwort: Erstaunliches!

Noch mal zur Erinnerung: Wir haben es hier mit fast dem gleichen Verstärker zu tun, mit exakt der gleichen Ausgangsleistung, im Wesentlichen nur ergänzt um einige von Børresens Tesla-Spulen und Dither-Schaltkreise. Während der zusätzliche Hardwareaufwand allein in keinem gesunden Verhältnis zur Preissteigerung zu stehen scheint, macht der klangliche Vorsprung des I-280 die Kostenfrage sofort vergessen und vergeben.

Ich rede hier nicht von eher marginalen Klangveränderungen, wie etwa durch das Umschalten eines Digitalfilters oder den Tausch eines Digitalkabels, sondern von substantiellen Zugewinnen. Der I-280 erklingt zwar mit exakt der selben Tonalität wie sein kleiner Bruder (kristallklar und präzise aber auch warm und lebendig wie eine Röhre), jedoch um so vieles reiner, kontrollierter und durchhörbarer, dass er sowohl den i180 als auch meine altehrwürdige Exogal-Referenz mühelos distanziert. Und es scheint, als hätte er deutlich mehr Drehmoment. Wie geht das?

Der Mittlere der drei neuen Aavik-Amps hat die Standlautsprecher Børresen 02 unfassbar gut im Griff und hebt sie auf ein bisher nicht gekanntes, ja nicht für möglich gehaltenes Niveau.

Natürlich sollte man annehmen, dass der Amp mit Lautsprechern aus gleichem Hause besonders gut harmoniert. Aber auch an den Wilson Audio TuneTot offenbarte der I-280 genau die gleichen Qualitäten. (Wobei schon der I-180 unglaublich viel Spass an den kleinen Wilsons machte.) Kraft und Kontrolle bei zugleich spielerischer Leichtigkeit im Umgang mit feinsten Transienten und ein tief schwarzer Hintergrund, der der Abbildung eine sagenhafte Farbenpracht verleiht. Und diese Basspower… Phänomenal! In der folgenden Slideshow habe ich nur fünf von unzähligen Tracks aufgenommen, die ich mit dem Aavik I-280 quasi neu erlebte:

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Ane Brun, These Days – It All Starts With One
Ane Brun, These Days – It All Starts With One (Cover: Amazon)
Bon Iver, Salem – i,i
Bon Iver, Salem – i,i (Cover: Amazon)
Brendan Perry, The Devil and the Deep Blue See – Ark
Brendan Perry, The Devil and the Deep Blue See – Ark (Cover: Amazon)
Sound of Noise Cover
Der schwedische Film „Sound of Noise“, der nicht nur eine irre kreative Geschichte um eine Truppe von Guerilla-Percussionisten ist, sondern auch einige fantastische Klangmomente bietet (Cover: Amazon)
Ane Brun, These Days – It All Starts With One
Yello, Rush for Joe – Point (Cover: Amazon)
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Fazit Aavik I-180 & Aavik I-280

Es ist nun schon das zweite Mal, dass Børresen-Kreationen meine HiFi-Welt auf den Kopf stellen. Nach den unfassbar natürlichen und transparenten Lautsprechern, von denen mir das Modell 02 als Abhörreferenz dient, sind es nun vor allem die analogen Aavik-Vollverstärker. Schon der I180 ist ein Wucht in Sachen Lautsprecherkontrolle und Dynamik. In der Preisklasse bis 10.000 Euro kenne ich (außer meiner bisherigen Exogal-Referenz) nichts mit einem derart guten Klang/Preis-Verhältnis.

Noch viel erstaunlicher ist aber, wie mühelos der I280 das kleinere Modell I180 distanzieren kann. Klar, er kostet mit 11.000 Euro auch erheblich mehr, ohne das man es ihm direkt ansieht, spielt aber nach meiner Einschätzung musikalisch und dynamisch mühelos in der Liga deutlich teurerer Class-A-Exoten. Und das ohne dabei soviel wie eine Harley Davidson zu wiegen und dem Stromanbieter Dollarzeichen in die Augen zu treiben. Unfassbar, wie gut dieser kleine, elegante Amp ist. Das Topmodell I580 soll noch mal einen ähnlich großen Sprung nach vorne liefern. Es fällt mir schwer, das zu glauben, jedoch komme ich nicht umhin, das sobald wie möglich auszuprobieren.

Die neuen Aavik-Amps bieten über ihre mitreißenden klanglichen Fähigkeiten hinaus aber noch andere sehr starke Kaufargumente. Von der nachahmungswürdigen Gehäusetechnik im wohnraumfreundlichen Format, über schier unerschöpfliche Leistungsreserven bei zugleich bester Energie-Effizient, absolute Rausch/Brummarmut, erfreulich angenehme Bedienung, ein perfekt ablesbares Display bis hin zu den Feintuning-Möglichkeiten mit optionalen Darkz und Ansuz-Kabeln stimmt hier einfach alles. – Wenn da nur nicht die Børresen-typische Preisstruktur wäre, die Normalverdienern den Zugang zu der gelungenen Technologie massiv erschwert.

So oder so: Die neuen Aavik-Komponenten bringen nordisch frischen Wind in das High-End-Segment. So sieht für mich innovatives, fortschrittliches HiFi aus. Der Børresen-Ansatz könnte – nein: sollte Schule machen.

Geschmeidiger, feindetaillierter Klang
Sehr hohe Ausgangsleistung
Einfache und praktische Bedienung
Keine Untersetzer mitgeliefert

Vertrieb:
Aavik Acoustics ApS
Rebslagervej 4
9000 Aalborg/DK
Aavik-Homepage

Preis (Hersteller-Empfehlung):
Aavik I-180: 6.000 Euro

 

Aavik I-280
2021/02
Test-Ergebnis: 4,5
ÜBERRAGEND
Bewertungen
Klang
Praxis
Verarbeitung

Gesamt

Die Bewertung bezieht sich immer auf die jeweilige Preisklasse.
Ungemein geschmeidiger, feindetaillierter Klang
Sehr hohe Ausgangsleistung
Einfache und praktische Bedienung
Keine XLR-Anschlüsse, keine Untersetzer mitgeliefert

Vertrieb:
Aavik Acoustics ApS
Rebslagervej 4
9000 Aalborg/DK
Aavik-Homepage

Preis (Hersteller-Empfehlung):
Aavik I-280: 10.000 Euro

Mit- und Gegenspieler:

Test: Exogal Comet und Ion PowerDAC
Test Wilson Audio TuneTot – der ultimative High-End Monitor

Mehr von Aavik/Boressen:

Test Børresen 01: Kompaktlautsprecher vom anderen Stern
Zu Besuch bei Børresen Acoustics: Formel-1-Rennstall für Lautsprecher

Autor: Frank Borowski

Frank Borowski
LowBeats Experte für Schreibtisch-HiFi und High End kennt sich auch mit den Finessen der hochwertigen Streaming-Übertragung bestens aus. Zudem ist der passionierte Highender immer neugierig im Zubehörbereich unterwegs.