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Cambridge Audio Edge NQ oben
Cambridge Audio bringt seine erste echte High End Linie: Edge ist technisch höchst anspruchsvoll und sieht außergewöhnlich gut aus – hier der Edge NQ (Foto: Cambridge Audio)

Cambridge Audio Edge: the next step

Cambridge Audio gibt es seit 1968 und die Briten haben die Szene weiß Gott mit vielen schönen und angenehm bodenständigen HiFi-Komponenten bereichert. Die Mono-Endstufen 851 W beispielsweise sind aus dem LowBeats Referenzregal nicht mehr wegzudenken. Nun, zum 50. Geburtstag, beschenken sich die Briten selbst mit der ambitioniertesten Serie der Firmengeschichte: Cambridge Audio Edge heißen die aufwändig gemachten Edel-Komponenten und zur HIGH END in München (10. – 13 Mai 29018) sollen drei Modelle der neuen Edge Linie spielfertig sein: der Vollverstärker Edge A, der Vorverstärker und Netzwerk-Player Edge NQ sowie die Endstufe Edge W. Und wie Cambridge Entwicklungsleiter Dominique Baker bei seinem LowBeats Besuch durchblicken ließ, wird unter dem Label Cambridge Audio Edge auch noch einiges Feines folgen – unter anderem ein Plattenspieler mit Direktantrieb.

Cambridge Audio Edge NQ + W
Sie gehören zu den ersten Komponenten der im Mai vorgestellten Edge Serie: der Vorverstärker NQ und die Endstufe W. Die Endstufe leistet 2 x 100 Watt und kostet 3.000 Euro. Die Vorstufe NQ hat einen Netzwerkplayer sowie einen hochklassigen DAC integriert und kostet 3.000 Euro (Foto: Cambridge Audio)

Der Anspruch von Cambridge Audio Edge ist wie im Gespräch zu verstehen war, extrem hoch. Man wollte nicht die x-te Auflage von gutem High End, sondern tatsächlich eine Neu-Formulierung des „Great British Sound“. Dafür hat sich das gar nicht kleine Entwicklungslabor von Cambridge Audio keine Mühe gescheut und Vieles noch einmal neu und quergedacht.

„Sehr viel länger, als wir gehofft hatten“ antwortet Entwicklungsleiter Baker gern etwas gequält auf die Frage, wie lange Cambridge Audio an der Edge Serie gefeilt hätte. Am Ende wurden es über drei Jahre. Im High End wirklich neue Wege zu gehen und höchsten Ansprüchen zu genügen, erfordert eben nicht nur viel Knowhow, sondern auch sehr viel Muße…

Wenn eine ganze Serie von Cutting-Edge-Produkten aus der Taufe gehoben wird, liegt der Name auf der Hand. Meint man. In Wirklichkeit ist der Name „Edge“ eine Hommage an einen der Gründer von Cambridge Audio: Professor Gordon Edge entwickelte 1968 mit dem Vollverstärker P40 das erste Produkt von Cambridge Audio, das möglichst unverfälschte Klangwiedergabe durch innovative Technik erreichen wollte.

Damals maßstabsetzend, verwendete Professor Edge für den P40 erstmals Ringkerntransformatoren – heute ein fester Bestandteil der audiophilen Welt.

Die Serie wurde von einem neunköpfigen Team entwickelt und konsequent auf besten Klang hin optimiert. Neben bereits bekannten und angepassten Cambridge Audio Technologien wie StreamMagic und Class-XA-Verstärker finden sich hier Neuentwicklungen wie symmetrisch gespiegelte Ringkerntrafo-Paare sowie auf das Nötigste reduzierte Signalwege. Damit erfüllt Edge eine ganz neue Dimension des Great British Sound mit maximaler Klarheit und Transparenz – sagt Dominique Baker.

Cambridge Audio Edge A
Der Vollverstärker Edge A ist das erste Gerät der Edge Serie, das in Deutschland getestet wird – natürlich bei LowBeats. Der Edge A leistet 2 x 100 Watt an 8 Ohm und hat neben Bluetooth und etlichen analogen auch verschiedene Digital-Eingänge: symmetrisch, koaxial S/PDIF, TOSLINK, USB Audio. Der Edge A wird 5.000 Euro kosten (Foto: Cambridge Audio)

Wie gesagt: die Cambridge Audio Edge Serie wird erstmals in Deutschland auf der HIGH END zu sehen sein und zwischen 3.000 Euro (Endstufe Edge W) und 5.000 Euro (Vollverstärker Edge A) kosten. Auf der HIGH END kann man die neuen Cambridge Spitzenmodelle in Halle 3, Stand L04 bewundern und wahrscheinlich sogar hören. Das sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen…

Weitere Informationen zur Edge Serie unter www.cambridge-audio.com/deu/de

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