LaCie Mobile Drive
USB-Massenspeicher sind praktisch und günstig. Wir stellen verschiedene Lösungen für Ihr digitales Musikarchiv vor (Foto: F. Borowski)

Tipps für Ein- und Aufsteiger: Datenspeicher für Streamer und Heimnetzwerk

In diesem Artikel möchten wir Ihnen verschiedene Speicherlösungen vorstellen, mit denen Sie Ihre kostbaren digitalen Musikschätze möglichst zukunftssicher aufbewahren und mit modernen digitalen HiFi-Komponenten wiedergeben können. Der Beitrag wendet sich vornehmlich an HiFi-Ein- und Aufsteiger ohne größere Vorkenntnisse im Bereich Datenspeicher für Streamer und Heimnetzwerk.

Online-Musikstreaming wird immer populärer. Wer sich voll und ganz auf eine Abo-Lösung zum Genuss von Musik über Dienste wie Spotify, Qobuz, Tidal, Apple Music oder andere einlässt, für den entfällt im Prinzip auch der Bedarf für selbst bevorratete Musik. Doch viele von uns haben eine umfangreiche Sammlung digitaler Musikdaten im Besitz. Diese wegzuschmeißen bzw. zu löschen kommt natürlich kaum in Frage.

Nicht wenige lehnen das Abo-Prinzip auch wohl begründet ab. Schließlich besitzen wir die Musik damit nicht. Spätestens beim Ausfall der Online-Verbindung – was leider noch immer viel zu oft vorkommt – wird uns die Abhängigkeit zu den Dienstleistern schmerzhaft bewusst.

Technisch/historisch begründet liegen die meisten Musikdaten im Kundenbesitz auf CD/CD-ROM und herkömmlichen Festplatten vor. Die Silberscheiben waren das erste digitale Audio-Massenmedium, das der LP fast den Garaus gemacht hat. Später haben viele Nutzer die Daten der Silberlinge auf die Festplatte ihres Computers „gerippt“.

Desktop-Festplatte
Festplatten bieten genügend Speicherkapazität selbst für große Musiksammlungen (Foto: Hitachi)

In welchem Format und mit welcher Qualität diese vorliegen, spielt für unser Anliegen erst mal keine Rolle. Von stark komprimiertem MP3 bis zu verlustfrei oder gar nicht reduzierten HiRes-Daten können moderne digitale Wiedergabegeräte mit fast allem umgehen, was der Nutzer jemals auf Platte gebannt hat. Aber die Art der Massenspeicher und die Verteilung bzw. Zuspielung der Daten hat sich im Laufe der letzten zehn bis 20 Jahre deutlich verändert.

Datenspeicher für Streamer und Heimnetzwerk: die 4 wichtigsten Wege digitaler Musikwiedergabe

1.) Wiedergabe vom Mac oder PC
2.) Wiedergabe von einem NAS oder anderen Serverlösungen über das Heimnetzwerk
3.) lokale Wiedergabe von einem Massenspeicher (USB-Stick, SD-Karte, Festplatte etc.)
4.) drahtlos von einem Smart-Device an ein Gerät gefunkt (Bluetooth, AirPlay etc.)

Der letztgenannte Punkt ist vermutlich der inzwischen am weitesten verbreitete, soll aber für unsere Betrachtung keine Rolle spielen, denn uns geht es erstens um qualitativ bestmögliche Zuspielung an hochwertige HiFi-Streaming-Komponenten und zweitens um Datenmengen, die auch heute noch die Speicherkapazitäten der meisten Smartphones sprengen.

Der Computer als Datenspeicher für Streamer und Heimnetzwerk ist der Klassiker und war sozusagen der Urknall für hochwertige digitale Musikwiedergabe von einem zentralen Massenspeicher, auf dem die gesamte Musiksammlung Platz fand. Auch wenn es eine ganze Weile gedauert hat, die gröbsten klanglichen Fallstricke auszumerzen und die Akzeptanz des Computers unter HiFi-Puristen zu verbessern.

Inzwischen verliert der Heimcomputer aber schon wieder an Bedeutung bei Musikfans. Vor allem wohl aus praktischen Gründen. Nicht jeder mag seinen Mac oder PC samt Monitor den ganzen Tag laufen lassen, nur um permanenten Zugriff auf die Musik zu haben, oder erst das Gerät booten und sich einloggen zu müssen, nur um die Musik starten zu können.

Eigenständige Streamingkomponenten, wie der hier getestete Cambridge Audio EVO, der Lyngdorf TDAI 1120, oder auch Geräte wie der streamingfähige DAC/Kopfhörerverstärker Waversa WminiHPA MKII können Musik vollkommen unabhängig vom Desktop-PC oder Laptop auf verschiedenste Art wiedergeben. Und da kommen die in der Aufzählung genannten Punkte 2 und 3 ins Spiel.

Cambridge Audio Evo Display
Der Streaming-Verstärker EVO 150 bietet einen USB-Anschluss für Massenspeicher, kann Musik aber auch über das Heimnetzwerk von einem NAS beziehen (Foto: Cambridge Audio)

Stellt sich die Frage: Wiedergabe über das Netzwerk oder von lokalem Massenspeicher? Hier scheiden sich die Geister. Beide Wege haben Vor- und Nachteile. Ein paar Beispiele mit Pro-und-Kontra-Argumenten.

Die Serverlösung

Für die Wiedergabe über das heimische Netzwerk per LAN oder WLAN an ein netzwerkfähiges Wiedergabegerät – und unabhängig vom Heimcomputer – ist zunächst irgend ein Datenlieferant, also ein Server erforderlich. Hierfür bietet sich beispielsweise ein sogenanntes NAS an. Das steht für „Network Attached Storage“, zu Deutsch „ans Netzwerk angeschlossener Speicher“. Ein NAS ist im Grunde ein vollwertiger Computer, meistens mit einem proprietären, auf Linux basierenden Betriebssystem, aber ohne Monitor, Tastatur und Maus. Gesteuert und verwaltet werden NAS in aller Regel über ein Web-Interface oder eine App, also vom Heimcomputer oder über ein Smartphone/Tablet.

QNAP NAS
Ein typisches NAS, hier mit fünf Einschüben für Desktop-Festplatten (3,5″). Wegen des Betriebsgeräusches meist nicht für Wohn-/Hörräume geeignet. (Foto: QNAP)

Ein NAS enthält meist Einschübe für ein oder mehrere Festplatten (Platz ohne Ende!) und ist für den Betrieb rund um die Uhr ausgelegt. Dadurch haben mit dem Netzwerk verbundene Streaming-Geräte ständigen Zugriff auf die im NAS gespeicherte Musik. Außerdem kann so ein Netzwerkspeicher die gleiche oder unterschiedliche Musik an mehrere Räume des Hauses verteilen – überall, wo ein entsprechendes Endgerät steht. Es ist also eine sehr universelle und vielseitig nutzbare Lösung. Nicht zuletzt natürlich auch als zentraler Speicher für alle Computer im Haus.

NAS haben leider auch eine ganze Reihe von Nachteilen: Die allermeisten sind mit rauschenden Festplatten und Lüftern nicht für das Wohnzimmer bzw. den Hörraum geeignet und müssen daher an einem anderen Standort untergebracht werden. Etwa im Keller oder auf dem Dachboden, was entsprechende Ethernet-Verkabelung oder ein wirklich leistungsstarkes WLAN erfordert. 

Der Preis für ein üppig mit Speicherplatz bestücktes NAS ist im Vergleich zu vielen hochwertigen HiFi-Geräten selbst bei Topmodellen noch überschaubar. NAS sind aber – trotz aller Fortschritte in der Computerergonomie – für Laien meist schwer einzurichten und zu administrieren. Bei Problemen kann sich das zu einem echten Albtraum entwickeln. Durch den Rund-um-die-Uhr-Betrieb verbrauchen sie auch permanent Strom, selbst wenn die meiste Zeit des Tages vielleicht gar keine Musik gehört wird. Das ist ineffizient.

Leider gibt es bis heute so gut wie kein herkömmlich konstruiertes NAS, das kompakt, komplett lüfterlos und mit multiplen Einschüben für SSD-Speicher ausgelegt ist und wirklich einfach zu administrieren ist. Speziallösungen ausgenommen …

Roon Core – die High-End-Lösung

Speziell für HiFi und allerhöchste Wiedergabequalität ausgelegte Server gibt es zum Beispiel in Form von Roon Cores. Roon? Haben Sie doch bestimmt schon mal gehört. Das ist die bei uns und vielen anderen High-Endern so beliebte Musikverwaltungssoftware. Roon ist Server-basiert und benötigt ein NAS oder eine spezialisierte Hardware als Server.

Als Beispiel hierfür sei der Roon-eigene Nucleus oder der Silent Angel Rhein Z1 genannt. Das sind lüfterlose Mini-Spezialcomputer, auf denen die Roon Server-Anwendung läuft und die darüber hinaus als Musiklieferant dienen.

Leider sind diese fertig konfigurierten, super komfortablen Lösungen im Vergleich zu herkömmlichen NAS recht teuer und sie setzen eben eine kostenpflichtige Roon-Lizenz voraus. Der Rhein Z1 beherrscht auch DLNA, MinimServer und andere, aber das ist ein anderes Thema. Außerdem erfordern solche Geräte meist zusätzlich noch die Anschaffung interner oder externer Speichermedien.

Es gibt auch Systeme, die ein Zwischending aus Computer-NAS und Roon Core darstellen, wie etwa das vom Kollegen Vogt getestete QNAP HS-453DX.

Roon Nucleus+
Der Roon Nucleus+ (hier mit einem Netzwerk-Switch auf dem Rücken) ist ein auf Musikwiedergabe spezialisierter Datenserver. Massenspeicher kann intern als SSD eingebaut, oder extern via USB angeschlossen werden. (Foto: F. Borowski)

Roon Server können auch günstiger in Eigenregie und auf Basis von Einplatinen-Computern gebastelt werden, was aber nicht jedermanns Sache ist. Ein guter Mittelweg: Kaufen Sie sich einen Mac mini M1 in kleinster Ausstattung (rund 800 Euro) und lassen den als Roon Core laufen. Die Musik kann per externem Datenträger angeschlossen werden. Oder sie investieren in die leider extrem teuren, weil super-schnellen internen Speicheraufrüstungen von Apple (bis 2 TB).

Ein Mac mini ist zwar nicht so hoch spezialisiert und highendig wie ein Nucleus oder Rhein Z1, kostet aber in der Basis deutlich weniger, kann mehr und Sie haben damit einen ausgesprochen leistungsstarken Core, der auch mit komplexen Multiroom-Beschallungen nicht ins Schwitzen kommt.

Apple Mac mini M1
Der Apple Mac mini mit M1 Prozessor ist als leistungsstarke und günstigere Alternative zu reinen Musikservern wie dem Nucleus geeignet. (Foto: Apple)

Lokale Massenspeicher

Wenn Ihnen der ganze Serverkram viel zu umständlich, kompliziert oder einfach für Ihren Zweck zu teuer und komplex erscheint, sind lokal angeschlossene Massenspeicher die Lösung Ihrer Wahl. Voraussetzung: Sie besitzen ein Wiedergabegerät mit USB-A-Anschluss für Massenspeicher.

Die meisten modernen Streamer wie die oben genannten besitzen einen oder mehrere USB-Anschlüsse für genau diesen Zweck. Doch welcher Speicher ist am empfehlenswertesten?

Festplatten (Hard Disk Drive, HDD) mit im Inneren rotierenden Speicherscheiben sind noch immer die günstigste Lösung, wenn sehr große Datenmengen gespeichert werden sollen. Externe USB-Festplatten im 3,5“-Format bieten das beste Cent-pro-Gigabyte-Verhältnis, benötigen aber ein zusätzliches Netzteil für die Stromversorgung. Für unseren Zweck sind Mobilfestplatten im 2,5“-Format die weitaus komfortablere Lösung, denn sie können über das USB-Datenkabel vom Gerät aus mit Strom versorgt werden (Bus Powered). Ihre Kapazität ist zwar geringer, aber es gibt Modelle wie die mit einem sehr schönen Gehäuse versehene LaCie Mobile Drive mit bis zu 5 TB (Terabyte) Speicherkapazität bei unter 150 Euro Kaufpreis. Das reicht schon für sehr große Musiksammlungen.

LaCie Mobile Drive
USB-Speicher müssen nicht hässlich sein. Hier eine 5 TB Mobilfestplatte LaCie Mobile Drive Porsche Design am Melco N10. (Foto: F. Borowski)

Festplatten arbeiten mit beweglichen Komponenten und unterliegen damit mechanischem Verschleiß. Aus dem Grund sind sie auch nicht geräuschlos. Zwar sind 2,5“-Mobilfestplatten wie die LaCie schon sehr leise, aber eben nicht unhörbar.

Hier kommen SSDs ins Spiel. Das Kürzel steht für Solid State Drive und besagt schon, dass keine beweglichen Teile verbaut sind. Die Daten werden auf nichtflüchtigen Speicherchips abgelegt, die wie eine Festplatte beschreib- und löschbar sind und die Daten auch ohne Stromzufuhr nicht verlieren. SSDs arbeiten absolut geräuschlos und sind noch kompakter als 2,5“-Festplatten.

SSD an USB sind wie Mobilfestplatten Bus-Powered und benötigen kein externes Netzteil. Ihr Hauptnachteil: Sie sind im Vergleich zu HDDs teurer und bieten nicht ganz so viel Speicherplatz. Selbst 4 TB SSDs wie diese sind heute aber nicht mehr unbezahlbar.

SSDs sind in den verschiedensten Formen erhältlich. Für unseren Zweck sind solche das Ziel der Suche, die per USB an einen passenden Streamer angeschlossen werden können. Hier zwei ganz konkrete Tipps aus meinem Fundus, die sich als besonders komfortabel und flexibel erwiesen haben:

Tipp 1: Kaufen Sie sich einen USB-auf-SATA-Adapter wie diesen (ca. 10-20 Euro). Dieser ermöglicht den Anschluss von SATA-Speichermedien, zu denen viele Festplatten und SSDs gehören, an USB. Dazu benötigen Sie dann noch eine passende SSD wie das zuvor schon verlinkte Beispiel von Samsung. Der Anschluss erfolgt per Plug-and-Play. Zunächst kopieren Sie natürlich ihre Musik vom Computer auf die SSD und stecken diese anschließend dann an den USB-A Datenport Ihres Streaming-Players.

Roon Core mit externer SSD
Lokal per SATA-auf-USB-Adapter an einen Rhein Z1 angeschlossene SSD. (Foto: F. Borowski)

Tipp 2: Erwerben Sie einen USB-Adapter für SSD-Module mit M.2-Anschluss. Hier als Beispiel das Modell DataMobile SSD von LMP. Dieses wie ein etwas zu groß geratener USB-Stick aussehende Teil bietet Platz für „nackte“ SSD-Module im Format 22 x 80 mm und mit „M-Key“ Anschluss. Der Vorteil hier ist, wie bei dem Tipp zuvor, der einfache Austausch des eigentlichen Speichers unter Beibehaltung des Anschluss-Interface.

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LMP DataMobile
USB-Gehäuse für M.s-SSD-Modul von LMP. Werden später Module mit mehr Speicherplatz verfügbar, ist der Austausch einfach und günstig. (Foto: F. Borowski)
M-Key
Bei Gehäusen für M.s-SSDs muss auf den richtigen Anschluss geachtet werden.
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Die simpelste Lösung ist natürlich der Kauf einer anschlussfertigen, externen USB-SSD in der gewünschten Kapazität. Hierbei lassen sich das Anschluss-Interface und der Speicher aber meistens nicht getrennt ersetzen. Das Gehäuse lassen sich die Anbieter oft fürstlich bezahlen. Mit den zuvor genannten Adaptern lässt sich also Geld sparen. 

Übrigens: Die Geschwindigkeit der Massenspeicher oder der USB-Schnittstelle spielt für Musikanwendungen so gut wie keine Rolle. Selbst vergleichsweise langsame 2,5“-Festplatten sind für lokale Anwendungen schnell genug. Daher ist es auch nicht nötig, beim Kauf von SSDs auf die höchstmöglichen Übertragungsraten zu achten.

Ebenfalls möglich aber aus Gründen der Zuverlässigkeit weniger empfehlenswert sind traditionelle USB-Sticks oder SD-Karten mit Adapter. Ich habe schon mehrfach Ausfälle mit solchen Lösungen zu beklagen gehabt. Die in Tipp 1 genannte Lösung hat sich in meiner Praxis bislang als am zuverlässigsten und flexibelsten erwiesen.

Datensicherung nicht vergessen!

Apropos Langlebigkeit: Nichts ist für die Ewigkeit, auch und erst recht digitale Daten nicht. Datensicherung ist für sich genommen ein großer Themenkomplex und reicht von der einfachen 1:1-Kopie einer SSD oder Festplatte bis hin zu dezentralen Backup-Lösungen mit verschiedenen RAID-Systemen und Backup-Methoden. Es liegt ganz allein an ihrem persönlichen Sicherheitsbedürfnis, wie weit Sie in dieses Thema einsteigen möchten. Die schlechteste aller Lösungen ist und bleibt aber, es schlicht zu ignorieren.

Wir wollen nicht verschweigen, dass die unkomplizierten, lokal am Streamer angeschlossenen Speicher Datensicherung oft am schwierigsten machen. Manche Streamer ermöglichen die Freigabe des angeschlossenen Speichers über das Heimnetzwerk. Damit kann nicht nur neue Musik auf relativ unkomplizierte Weise einfach vom Computer auf den Musikspeicher kopiert werden, sondern die Musikdaten mit einer Backup-Software auch von dort auf ein Backup-Medium gesichert werden. Leider bieten längst nicht alle Geräte die dafür nötige Netzwerk-Freigabe. In so einem Fall muss der Speicher vom Gerät abgezogen und zur Verwaltung bzw. Sicherung am Computer angeschlossen werden.

NAS-Systeme bieten je nach Ausstattung intern einen mehr oder weniger hohen Grad an Datensicherheit durch verteilte oder gespiegelte Lagerung der Daten auf mehreren Festplatten (RAID). Ein Backup aller Daten ersetzt das aber nicht, denn bei physischer Beschädigung des NAS oder einem Systemfehler können alle Festplatten gleichzeitig verloren gehen.

Da Speicherplatz heutzutage keine Unsummen mehr kostet, ist meine Empfehlung für eine „Mindestsicherheit“, von jeder Musikfestplatte/SSD mindestens eine 1:1-Kopie an anderer Stelle im Haus zu lagern. Wie oft diese aktualisiert werden muss, hängt davon ab, wie häufig Sie neue Daten zur Sammlung hinzufügen. Wer beispielsweise nur einmal seine komplette CD-Sammlung gerippt hat und diese am Streamer angeschlossen hat, ansonsten aber nur noch Online-Streamingdienste nutzt, muss natürlich nicht täglich ein Backup von der Sammlung machen.

Datenspeicher für Streamer und Heimnetzwerk: das Fazit

Ob Sie Ihre Musik per Heimnetzwerk im ganzen Haus bereitstellen möchten, oder Ihnen eine unkomplizierte lokale Speicherlösung mit Direktanschluss an den Streaming-Player genügt, liegt allein in Ihrem Ermessen. Langfristig ist eine Serverlösung für diejenigen mit großer eigener und stetig wachsender Musiksammlung wahrscheinlich das Beste. Große und günstige Massenspeicher machen aber auch lokale, direkt angeschlossene Speichergeräte praktikabel.


Autor: Frank Borowski

LowBeats Experte für Schreibtisch-HiFi und High End kennt sich auch mit den Finessen der hochwertigen Streaming-Übertragung bestens aus. Zudem ist der passionierte Highender immer neugierig im Zubehörbereich unterwegs.