Home / Reportagen / Deutsche HiFi Tage – die neue HiFi-Messe
2017-10 Deutsche HiFi-Tage
In den außergewöhnlichen Räumlichkeiten des Darmstadtium erstmals die Deutschen HiFi Tage des WEKA Verlags statt. Wie wir fanden, ein Erfolg (Foto: Weka)

Deutsche HiFi Tage – die neue HiFi-Messe

In Großbritannien und den USA ist dieses Konzept schon seit Jahrzehnten bekannt: Verlage aus dem UE-Bereich werden zu Messeveranstaltern und richten selbst ambitionierte HiFi-Messen aus. Dieser Trend schwappt nun auch nach Deutschland: Nachdem letztes Jahr der Auerbach Verlag mit seinen „Mitteldeutschen HiFi Tagen“ recht erfolgreich vorlegte, zog nun der WEKA Verlag (mit den Publikationen Audio, Stereoplay und Video immerhin der größte Anbieter für Print-Magazine im UE-Bereich) mit einer eigenen Messe namens „Deutsche HiFi Tage“ am 21. und 22. Okt0ber 2017 nach.

Der Standort Darmstadt ist schlau gewählt, weil er von allen etablierten HiFi-Messen (Norddeutsche HiFi Tage, Westdeutsche HiFi-Tage, Mitteldeutsche HiFi Tage, die High End in München und die zukünftigen Süddeutschen HiFi Tage in Stuttgart) am zentralsten liegt.

Und außerdem ist die Location, das Darmstadtium, eine echte Sensation. Ich meine, in ganz Deutschland gibt es kaum ein schöneres Kongresszentrum, das so gut für Deutsche HiFi Tage geeignet ist.

Das wussten oder ahnten offenkundig auch die Aussteller, denn das besagte Darmstadium war bis auf den letzten Platz belegt. Und vor allem die Resonanz des Publikums war beeindruckend: Es kursierten Zahlen von bis zu 6.000 Besuchern.

Das ist sicherlich etwas hoch gegriffen, aber 4.000 dürften es wohl gewesen sein, die sich bei wirklich schönem Wetter durch die lichtdurchfluteten Gänge und die ebenfalls sehr hellen Vorführräume drängelten.

Die folgenden Bilder vermitteln einen recht guten Eindruck von den höchst ansprechenden Räumlichkeiten der Deutschen HiFi Tage – und davon, wie voll es war:

Deutsche Hifi Tage 2017 (Foto: R. Vogt)
Deutsche HiFi Tage 2017: B&W Produktmanager Ulf Soldan erklärt auf unnachahmliche Weise die Vorzüge der neuen 700 S2 Serie (Foto: R. Vogt)
Deutsche Hifi Tage 2017 (Foto: R. Vogt)
Deutsche Hifi Tage 2017: Danila Manger spielte ihre fantastischen Aktiv-Lautsprecher MSMS1 wie schon auf den Westdeutschen HiFi Tagen an Elektronik von SPL. Und wie in Bonn klang es auch hier richtig gut (Foto: R. Vogt)
Deutsche Hifi Tage 2017 (Foto: R. Vogt)
Wieder einmal so eine Art „Best Sound Of The Show“: ME Gaithein und Merging Technologies NADAC mit Highend-5.1-Surround Audio und Aufnahmen von www.spiritofturtle.com. Turtle Toningenieur Bert van der Wolf war auch dort und demonstrierte und referierte selbst (Foto: R. Vogt)
Deutsche Hifi Tage 2017 (Foto: R. Vogt)
Auch bei Audio Reference unternahm ich mehrere Anläufe. Nichts zu machen: Es war immer randvoll (Foto: R. Vogt)
Deutsche Hifi Tage 2017 (Foto: R. Vogt)
Wegen Dauer-Überbelegung gesperrt: Nuberts komplett überfüllte Demo …aus dem Flur geknipst… (Foto: R. Vogt)

Die Deutschen HiFi Tage waren von ihrem Wesen eindeutig eine echte HiFi-Messe und das Thema Heimkino wurde nur an einer Stelle vorgeführt – dafür aber ambitioniert.

Im Konferenzraum neben dem Foyer stand das Demo-Kino, das mit JVC, Stewart Filmscreen, Yamaha, Hama (Avinity) und Quadral Lautsprechern bestückt und stets randvoll belegt war – was sicherlich nicht nur an der Popcorn-Ausgabe lag.

Das Bild war unter den gegebenen Umständen super, der Sound den Umständen geschuldet etwas unspektakulär. Große und dabei niedrige Räume sind halt schwierig…

Deutsche Hifi Tage 2017 (Foto: R. Vogt)
Deutsche Hifi Tage 2017: Demokino im Foyer mit JVC, Stewart Filmscreen und Yamaha Atmos Sound (Foto: R. Vogt)

Für den Chronisten war dieser enorme Besucherandrang eine Herausforderung: Ich war etwa fünf Stunden im Kongresszentrum und es gelang mir nur zwischen zwei Demonstrationen, Gelegenheit für ein flüchtiges Foto im Heimkino zu bekommen.

Deutsche Hifi Tage 2017 (Foto: R. Vogt)
Für den Lautsprecher Teufel waren die Deutschen HiFi Tage ein Auftritt auf ungewohntem Terrain: Die Berliner hatten vor allem Erschwingliches in der Präsentation – was aber ebenfalls auf reges Interesse stieß (Foto: R. Vogt)

Bei Nubert machte ich vier Anläufe: keine Chance. Ein kleines Bonmot am Rande: Die Deutsche HiFi Tage war die erste Messe, auf der Nubert und Teufel gleichzeitig ausstellten.

Seite 1    Deutsche HiFi Tage: die Location, der Besucherandrang
Seite 2    Höreindrücke, Fazit