Kuru vor Öffnung der Norddeutschen Hifi Tage 2017
Schon eine Stunde vor Messebeginn war das Foyer des Messehotels proppevoll. Der Besucherandrang sollte nicht mehr nachlassen und am Ende zählte die Messeleitung der Norddeutschen HiFi Tage 2017 knapp 5.000 Besucher. Ein gleichermaßen großer wie verdienter Erfolg (Foto: H. Biermann)

Die Norddeutschen HiFi Tage 2017 – der Messereport

Die Norddeutschen HiFi Tage 2017: erneuter Besucher- und Aussteller-Rekord
Weltpremieren von Sonus Faber, Lyravox und Luxman
Erstmals war auch die High End Society als Workshop-Partner mit an Bord

Wolfgang Borchert, Norddeutsche HiFi Tage 2017
Der Senior-Chef vom HiFi Studio Bramfeld, Wolfgang Borchert, der die Norddeutschen HiFi Tage einst ins Leben rief, am Info-Counter (Foto: H. Biermann)

Da passte irgendwie alles: Das Wetter, die Stimmung, die Vielzahl der Produkte. Als die Messeleiterin Yvonne Borchter-Lima am Ende der Norddeutschen HiFi Tage 2017 ihren Kassensturz machte, standen knapp 5.000 Besucher auf den Zetteln. Diese Zahl ist zwar durch keine maschinelle Zählung gestützt, aber jeder der Besucher wird bestätigen: so voll war es noch nie.

Und es wurde auch noch nie so viel geboten. Nicht nur, dass ja im Vergleich zum Vorjahr gleich 26 Zimmer hinzukamen: Die Norddeutschen HiFi Tage 2017 hatten erstmals auch namhafte Weltpremieren zu bieten – ebenfalls ein Zeichen dafür, dass sich diese Messe als fester Punkt auf dem bundesdeutschen Messekalender manifestiert hat.

Zwei der Weltpremieren empfingen den Besucher gleich in der Eingangshalle. Es waren das kleinste und das größte Modell der brandneuen „Hommage Tradition Serie“ von Sonus faber. Die große Standbox Amati Tradition und die Kompaktbox Guarneri Tradition sind natürlich perfekt verarbeitet und mit dem aufwändigen Resonanz-Ableitungssystem der Sonus faber Flaggschiff-Modelle ausgestattet.

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Sonus faber Amati Tradition
Sonus faber wird in Deutschland von Audio Reference vertrieben. AR-Chef Mansour Mamaghani erklärte geduldig die vielen Fragen zu den neuen Lautsprechern. Hier steht er neben der Amati Tradition (links), deren Paarpreis bei 26.900 Euro liegt und der Kompaktbox Guarneri Tradition (Foto: H. Biermann)
Sonus faber Guarneri Tradition
Der kleinste Spross der neuen Sonus faber Serie ist die Guarneri Tradition. Das Pärchen kostet inklusive Standfuß aus Karbon 14.900 Euro (Foto: H. Biermann)
Resonanzableitung der Sonus faber Traditions Modelle
Die Sonus faber Lautsprecher der Traditions-Serie zeichnen sich durch ein ausgeklügeltes Resonanz-Ableitungssystem aus – hier gut zu sehen auf der Deckelplatte der Guarneri Tradition (Foto: H. Biermann)
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Gleich über den beiden Sonus faber hing ein Plakat, das den geneigten Besucher umgehend zur nächsten Weltneuheit führte: Lyravox, der exklusive Hersteller von noch exklusiveren Soundbars, demonstrierte den Besuchern der Norddeutschen HiFi Tage 2017, dass er auch die Kunst des klassischen Lautsprechers beherrscht.

Doch so klassisch wie auf den ersten Blick, sind die Lyravox Modelle gar nicht: Sowohl bei der größere „Karl“ auch auch bei der kleineren „Karlotta“ handelt es sich um Aktivlautsprecher, bei denen jeweils der rechte Lautsprecher die Endstufen- und Prozessorelektronik, die linke dagegen einen Subwoofer eingebaut hat.

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Standbox Lyravox Karl auf den Norddeutschen HiFi Tagen 2017
Jens Wietschorke, Chefentwickler beim Hamburger Nobelhersteller Lyravox, demonstriert die stattliche Größe der neuen „Karl“. Der Paarpreis des vollaktiven System wird je nach Hochtonbestückung bei 42.000 (Keramik-Kalotte) oder 49.000 Euro (Diamant-Kalotte) liegen (Foto: H. Biermann)
Lyravox Karl Rückseite
Auf der Rückseite von „Karl“ finden sich zwei rückwärtige Hochtöner für eine etwas großzügigere Räumlichkeit ein zusätzlicher Subwoofer (Foto: H. Biermann)
Lyravox Karlotta auf den Norddeutschen HiFi Tagen
Die Lyravox „Karlotta“ ist die etwas kleinere Variante der „Karl“, aber ebenfalls mit Treibern von Thiel und einer vollaktiven Ansteuerung versehen (Foto: H. Biermann)
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Auch der MAX2 von Unison Research feierte so etwas wie seine Weltpremiere. Von diesem Lautsprecher wird zwar gefühlt schon seit vielen Monaten gesprochen, leibhaftig gehört hatten ihn wohl bislang nur die Wenigsten.

Nun, die Norddeutschen HiFi Tage 2017 schmückte auch ein Paar MAX2 und ganz im Gegensatz zu seinem rustikalen Äußeren spielte der auf Röhrenverstärker optimierte Hochwirkungsgrad-Lautsprecher wunderbar locker, fein-ausgewogen und auch bei kleinen Pegeln sehr druckvoll. In jedem Fall absolut vielversprechend…

Hornlautsprecher Unison Research MAX2 auf der Norddeutschen HiFi Tage 2017n
38 Zentimeter Bass und machtvolles Mittelhochtonhorn – die neue Unison Research überraschte dennoch mit ihrer Feingeistigkeit. Das Paar wird bei 7.500 Euro liegen (Foto: H. Biermann)

Und auch der brandneue Vintage-Amp LX-380 von Luxman feierte auf den Norddeutschen HiFi Tagen 2017 seinen ersten Auftritt. Der Röhren-Vollverstärker sieht aus wie den 1970er Jahren entsprungen, hat aber modernste Technik an Bord.

Und er wird zu sehr modernen Preisen gehandelt: Knapp unter 7.000 Euro kostet der LX-380 (Vertrieb: IAD Audio). Aber er sieht ja auch wirklich rattenscharf aus…

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Luxman LX-380 auf den Norddeutschen HiFi Tagen
Wie in den 1970er Jahren: Beim Design haben sich die Luxman Entwickler von den Entwürfen der 1970er leiten lassen – absolut gelungen (Foto: H. Biermann)
Die Röhren des Luxman LX-380
Die Besonderheit des Luxman LX-380 steckt unter der Haube: Es sind die Leistungsröhren, die hier für den speziellen Luxman Sound sorgen (Foto: H. Biermann)
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Und dann gab es noch eine ganze Phalanx, die dem Attribut „Weltneuheit“ vielleicht nicht standhalten, aber trotzdem sehr neu waren. Technics beispielsweise hatte direkt von der CES den neuen, direkt angetriebenen Plattenspieler 1200G. Zumindest vom Preis her (1.500 Euro) ist er der legitime Nachfolger des legendären Technics SL 1210.

Ebenso frisch und fast noch hübscher ist der neue Vollverstärker SU-G700. Ausgestattet mit allen Schnittstellen für modernes, digitales HiFi und immerhin 2 x 140 Watt pro Kanal, vervollständigt er das Oberklasse-Portfolio von Technics.

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Der Plattenspieler Technics SL-1200GR auf den Norddeutsvcehn HiFi Tagen 2017
Endlich da: Die Plattenspieler-Ikone Technics SL 1210 hat mit dem Technics 1200 GR einen preislich angemessenen Nachfolger gefunden. Der neue Direkttriebler kostet 1.500 Euro (Foto: H. Biermann)
Der Vollverstärker Technics SU-G700 auf den Norddeutschen HiFi Tagen 2017
Ein digitaler Vollverstärker, wie er im Buche steht, aber mit wunderbar analogem Aussehen: der Technics SU-G700 (Mitte) betört durch seine attraktiven VU-Meter, leistet 2 x 140 Watt Sinus und kostet 2.000 Euro (Foto: H. Biermann)
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Auch Burmester hatte zwei Highlights der CES gleich auf die Norddeutschen HiFi Tage 2017 umgeleitet: die neue Standbox B18 und die  Komplettanlage Phase 3.

Die neueste Version der Phase konnte ich leider nicht hören, die schlanke B18 dagegen lief in der Vorführung und machte einen hochgradig überzeugenden Eindruck.

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Standbox Burmester B18 auf den Norddeutschen HiFi Tagen 2017
Die neue Burmester Standbox B18 kostet 8.000 Euro pro Paar (Foto: H. Biermann)
Burmester Komplettanlage Phase 3
Tod-chic: Burmesters Komplettanlage Phase 3 für 30.000 Euro (Foto: H. Biermann)
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Ebenfalls erstmals auf den Norddeutschen HiFi Tagen 2017 zu sehen waren die beiden Laufwerke von Mobile Fidelity (MoFi), hierzulande besser bekannt unter dem Label „MFSL“.

Das kleinere „Studio Deck“ und das größere „Ultra Deck“ sehen klasse aus, sind entkoppelt und – gemessen an dem, was geboten wird – gar nicht mal teuer. Eine schöne Alternative zu den Platzhirschen von Pro-Ject und Rega.

Wie beiden MoFi Laufwerke ist auch AMG beim High Fidelity Studio in Augsburg im Vertrieb.

Und bei AMG gibt es jetzt einen „großen“ Tonarm für die großen Laufwerke. Der 12 JT ist ein – wie der Name sagt – Zwölfzoller und soll fantastisch klingen.

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Plattenspieler Studio Deck von MoFi auf den Norddeutschen HiFi Tagen 2017
Das Studio Deck von MoFi kostet mit Tonabnehmer 1.300 Euro (Foto: H. Biermann)
Das "Ultra Deck" von MoFi
Etwas höherer Aufbau als das kleinere „Studio Deck“, die bessere Entkopplung und 10 Zoll Tonarm: Das „Ultra Deck“ von MoFi kostet mit Tonabnehmer 2.300 Euro (Foto: H. Biermann)
Der AMG 12JT
Eine echte Ansage: Der AMG 12JT genügt auch in Bezug auf die Einstellbarkeit höchsten Ansprüchen. Kostenpunkt: 7.520 Euro (Foto: H. Biermann)
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Typisch für eine Hotelmesse wie die Norddeutschen HiFi Tage ist, dass meist eher die kleinen Dinge überzeugen. Kunststück: Manche Vorführräume haben nicht einmal 10 Quadratmeter.

So war die Demo von Joachim Gerhard (Suesskind Audio) mit seinen Mini-Standboxen Phänomen ausgesprochen gut und die Vollholz-Speaker klangen nach deutlich mehr als nur 60 Zentimeter Bauhöhe.

Immer wieder überraschen mich auch die kleinen Lautsprecher der Elektronik-Schmiede Bryston – diesem Fall die Bryston Mini A – , die zwar nach nichts aussehen, aber für’s Geld immer richtig gut Musik machen.

Wie gemacht für die so kleinen Räume der Norddeutschen HiFi Tage 2017 ist auch der bezaubernde Röhren-Amp VA One von Quad (im Vertrieb von IAD Audio). Er leistet 2 x 15 Watt, hat aber – unerwartet – einen USB- und einen Bluetooth- Eingang.

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Quad Röhrenverstärker VA One
Der Quad VA One mit USB- und Bluetooth Eingang kostet 1.700 Euro (Foto: H. Biermann)
Dreiwege-Kompaktbox Bryston Mini-A
Bryston Mini-A: eine kleine Dreiwege-Kompaktbox für 1.500 Euro pro Paar (Foto: H. Biermann)
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Perfekt für diese kleinen Räume aber ist das System von Michael Sombetzki, der eine Art Riesen-Kopfhörer ersann. Hinter „ESL Home“ steckt ein Pärchen klassischer Breitband Elektrostaten, das man aber im Nahfeld hört. Die Raumakustik spielt somit eine kleinere Rolle und im Gegensatz zu klassischen Kopfhörern gibt es beim ESL Home eine richtige Bühne mit tiefer Abbildung. Tolle Idee: Hat mir super gefallen, auch, weil die Transparenz so elektrostatenhaft fein war und der Bass locker auf 50 Hertz runterging. Selbst unter den ja nicht optimalen Messebedingungen klang das absolut überzeugend.

Sombetzki ESL Home
Der Meister selbst: Michael Sombetzki auf dem Hörplatz im perfekten Abstand zu seinen übergroßen Kopfhörern. Das ESL Home System kostet 7.500 Euro (Foto: H. Biermann)

 

Die Workshops der Norddeutschen HiFi Tage 2017

Wie im Messevorbericht über die Norddeutschen HiFi Tage 2017 schon erwähnt, hatte die High End Society eine Reihe von zehn Vorträgen angekündigt, die allesamt so voll waren, dass mir nicht einmal ein sinnvolles Foto gelang. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und zeigt, dass die Messebesucher sehr wohl offen sind für gut dargebrachte HiFi-Theorie. Auch Cambridge Audio ging in die Beratungs-Offensive, indem Cambridge Spezialist Rainer Kockot im Stundentakt die wesentlichen Grundzüge des Streaming erklärte. Sein Fazit: „Da ist noch einiger Erklärungsbedarf, denn die Leute sind echt wissbegierig.“ Auch bei Cambridge waren die Vorträge immer randvoll. Am meisten beeindruckt hat mich Dirk Sommer, Chefredakteur von HiFi Statement und ambitionierter Recording-Spezialist. Er demonstrierte eindrucksvoll den klanglichen Unterschied verschiedener Mikrofon-Typen auf den Aufnahmeklang. Das war sehr deutlich hörbar.

Dirk Sommer auf den Norddeutschen HiFi Tagen 2017
Recording Spezialist Dirk Sommer demonstrierte die erstaunlich großen Unterschiede bei unterschiedlicher Mikrofonierung eines Stücks. Beeindruckend (Foto: H. Biermann)

Die Vorführungen

Ascendo Stefan Köpf
Ascendo Geschäftsführer Stefan Köpf und die aktive D7 (Foto: H. Biermann)

Das Salz in der Suppe einer jeden Messe aber sind natürlich die Vorführungen, die gerade im Hamburger Holyday Inn unter besonders beengten Bedingungen zu leiden haben. Und dennoch regt sich keiner auf. Die meisten Räume sind voll, wenn vier Leute drin sitzen. das ist komisch, hat aber irgendwie auch was. Da – wie gesagt – die Messe wirklich gut besucht war, waren vor allem die großen Vorführungen von B&W, Canton, Dynaudio und Focal/Naim immer brechend voll. Es gab ja auch auf den Norddeutschen HiFi Tagen 2017  einige Zeitgenossen, die unkten, die Zeit von HiFi sei vorüber. Die schiere Fülle auf der Messe, vor allem aber die Begeisterung der Besucher für die Produkte und Erlebnisse sollten sie eines Besseren belehren.

Weil es vielerorts so eng ist, sind die Aussteller allerdings gut beraten, kleinere Komponenten zu spielen oder solche, die man an die Raumakustik anpassen kann. Zum Beispiel hatte Ascendo – anders als wir im Vorbericht vermuteten – für die Norddeutschen HiFi Tage 2017 die vollaktive D7 (Paarpreis: 12.000 Euro) im Gepäck. Die schlanke Standbox fußt technologisch auf dem großen Live15-System und hat 2 x 650 Watt sowie jede Menge Prozessorleistung an Bord. Das macht sie recht flexibel auf die meisten raumakustischen Bedingungen einstellbar. Bei der Messe klang die zierliche Standbox erstaunlich kraftvoll und dank Koax auch wunderbar räumlich.

 

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Oczave Vorstufe HP 700 und Endstufe RE 320 auf den Norddeutschen HiFi Tagen 2017
Thomas Brieger, Marketing- und Vertriebsleiter von Octave, spielte eine ambitionierte Kette aus Vorstufe Octave HP 700 plus Endstufe Octave RE 320 an den Kompaktlautsprechern Focal Diablo Utopia. Das klang mitreißend geschmeidig (Foto: H. Biermann)
Vollverstärker Lyndorf Audio TDAI 2170 auf den Norddeutschen HiFi Tagen 2017
Bei Lyngdorf Audio spielten kleine, flache Onwall-Lautsprecher mit einem Onwall-Subwoofer und wurden durch den Prozessor des angeschlossenen TDAI 2170 Vollverstärkers perfekt an die räumlichen Gegebenheiten angepasst. Lyngdorf Audio ist im Vertrieb von G8 & Friends (Foto: H. Biermann)
Kompaktbox PMC Twenty5.22
Bei AudioConcept spielten die Kompaktboxen PMC Twenty5.22 (Paarpreis: 3.280 Euro) am mehr als doppelt so teuren Vollverstärker Maestro Anniversary von Audio Analogue (7.500 Euro). Das Preis-Verhältnis von Box zu Amp klingt nur auf den ersten Blick ungewöhnlich. Geklungen hat das Ganze wunderbar druckvoll und authentisch (Foto: H. Biermann)
Dreiwege-Lautsprecher TAD Micro mit Koax
Die Pioneer Tochter TAD hat einen neuen Monitor am Markt: Die TAD Micro ist ein kompakter Dreiwege-Lautsprecher mit Mittelhochton-Koax und klang sehr luftig und plastisch. Paarpreis: 12.500 Euro (Foto: H. Biermann)
Tannoy Revolution XT &f
Volker Specht (stehend), der neue Marketingleiter beim TAD Audio Vertrieb, führte eine Kette aus Rega Elektronik (Brio-R/Apollo-R) plus Tannoy Revolution XT 6F vor, die zwar keineswegs teuer war, dafür aber die Zuhörer um so mehr packte (Foto: H. Biermann)
NuVista CD-Player und -Verstärker.
Bei Reichmann Audio (Musical Fidelity, Thorens, Triangle) spielten die größten Musical-Fidelity-Komponenten – der NuVista CD-Player und -Verstärker. Und man muss sagen: diese Kraft und Lockerheit der großen Musical Komponenten hat schon was … (Foto: H. Biermann)
Focal Sopra No3 auf den Norddeutschen HiFi Tagen 2017
Bei Music Line (Naim/Focal) war der große Demo-Raum fast dauerhaft bis auf den letzten Platz gefüllt. Hier lag es nicht nur am guten Ton allein: Vorführer Dalibor Beric (Mitte) gab des Zuhörern auch etliche Tipps zum „richtigen“ Hören mit auf den Weg (Foto: H. Biermann)
Einstein Audio Tune auf den Norddeutschen HiFi Tagen 2017
Bei Einstein Audio ließ Firmenchef Volker Bohlmeier wie üblich Platten rotieren und spielte aber auch die Neuauflage des Tune-Vollverstärkers für 6.800 Euro. Im Vordergrund die Temesta 20 von Blumenhofer Acoustics (Foto: H. Biermann)
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Das HiFi-Jahr 2017 beginnt in Deutschland also mit einer durch und durch gelungenen Messe. Und es ist gleichzeitig das Jubiläums-Jahr eines sehr netten Mitglieds der HiFi-Gemeinde: Bernd Hömkes Input Audio wird erst 20 Jahre alt, obwohl es scheint, dass Input Audio schon seit Ewigkeiten dabei ist. Außer dass Hömke es in all den Jahren so gut wie immer geschafft hat, einen wirklich schönen Ton aus seinen Anlagen zu zaubern, hat er sich in dieser Zeit auch zu einen veritablen Whisky-Kenner entwickelt. Auch die Norddeutschen HiFi Tage 2017 bereicherte er mit einer feinen Auswahl ungewöhnlicher Whiskys und machte damit deutlich, um was es wirklich auf diesen Messen geht: Genuss.

Bernd Hömke auf der Norddeutsche HiFi Tage 2017
Input Audio Chef Bernd Hömke schenkte für Gäste der Norddeutschen HiFi Tage 2017 auch feinsten Whisky aus (Foto: H. Biermann)

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