BW 805 D4 Paar
B&W hat seine Flaggschiffreihe auf neuesten D4-Stand gebracht. LowBeats hatte die kleine 805 für 8.000 Euro im Test. Die Begeisterung ist immer noch hoch...(Foto: H. Biermann)

Test Kompaktbox B&W 805 D4: wieder das Maß ihrer Klasse?

B&W hat kürzlich seine Flaggschiff-Line 800 auf das neueste D4-Level gebracht. Dass bei B&W in fünf Jahren (die B&W 800 Serie D3 kam 2016 auf den Markt) etliche Klang-Fortschritte gemacht werden, darf getrost unterstellt werden – vor allem bei den großen Standboxen. Aber gilt das auch für die kleine B&W 805 D4? Ein vergleichender Blick in die technischen Daten erweckt nicht den Eindruck, als sei hier großartig Neues geschehen. Der Klang-Vergleich mit den Vorgängerinnen der D2- und D3-Serie allerdings schon…

Wir haben uns die Mühe gemacht, alle drei Versionen der 805 viele Stunden im Hörraum gegeneinander zu hören, aber auch nach dem LowBeats Verfahren aufzunehmen und im Klang Orakel miteinander vergleichbar zu machen. Es gibt ja auch durchaus einige B&W-Händler, die skeptisch sind. Doch spätestens beim Abhören unserer Aufnahmen wird jeder hören, dass das kleinste 800er Modell über die Jahre einen wunderbaren Reifegrad erreicht hat.

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BW 805 D4, D3, D2 vorn
Die drei 805-Grazien im LowBeats Hörraum. Die neue 805 D4 (weiß) ist zwar nur in der Höhe und in der Tiefe minimal gewachsen, sieht aber irgendwie um einiges größer aus. Alle drei stammen unverkennbar aus dem gleichen Stall, doch die 805 D2 hat noch den alten Tiefmitteltöner mit gelblicher Kevlar-Membran (Foto: H. Biermann)
BW 805 D4, D3, D2 hinten
Von hinten sind die Veränderungen prägnanter: Statt aus gerundetem Schichtholz besteht das Rückteil der neuen 805 D4 aus einer geriffelten Aluminiumplatte, auf deren Innenseite sich auch die Frequenzweiche befindet (Foto: H. Biermann)
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Bei B&W macht schon das Auspacken Spaß: Wer so viel Lautsprecher auspackt wie wir, der weiß die Verpackungs-Intelligenz der Engländer zu schätzen. Man bekommt die eigentlich schwer zu greifende (und gar nicht leichte) Kompaktbox dank des ausgeklügelten Systems problemlos und unfallfrei aus dem Karton. Und dann diese Anfass-Qualität: Waren schon ihre Vorgängerinnen mit den „reinen“ Holzgehäusen nicht von schlechten Eltern, so erzeugen bei der neuesten Generation 805 lackiertes oder furniertes Schichtholz, Aluminium und Leder einen geschmackvollen Dreiklang.

B&W 805 D4 von oben
Auch das Deckelteil unter der Hochtöner-Röhre ist aus festem Aluminium, allerdings von feinem Connolly-Leder bezogen und bedämpft. Die Ansicht von oben zeigt auch, dass der Alu-Ring, der den Tiefmitteltöner in der Schallwand hält, noch etwas weiter hervorsteht als bei der D3-Generation (Foto: B&W)

B&W 805 D4: was sich verändert hat

Ganz offenkundig haben die B&W-Entwickler noch einmal viel Gehirnschmalz auf die Optimierung des Gehäuses verwendet. Und so ist die neue 805 etwas größer geworden. Und schwerer – im Vergleich zur 805 D3 um immerhin 3 Kilo pro Box. Das ist eine Menge und dem Umstand geschuldet, dass die neue 805 jetzt einen entzückenden Rücken aus festem Aluminium hat.

Schaut man allerdings genauer hin, stellt man fest, dass die neue 805 sowieso nur noch äußerlich eine Holzbox ist. Denn auch auf der anderen Seite, direkt hinter der Schallwand, sitzt eine Aluminiumplatte und sorgt für zusätzliche Festigkeit und Präzision, weil der Tiefmitteltöner direkt mit der Aluminiumkonstruktion verbunden ist. Zudem ist auch die (nun mit einem edlen Connolly-Leder bezogene) Oberseite aus Aluminium. Wer jemals mit verschiedenen Materialien experimentiert hat, weiß, um wie viel steifer Alu gegenüber dem üblich verwendeten Schichtholz ist. Die höhere Steifigkeit von Ober-, Vorder- und Rückseite hat eine fühlbar beruhigende Wirkung auf das gesamte Gehäuse. Klopft man nacheinander mit dem Fingerknöchel auf alle drei 805-Varianten, ist die neue D4 tatsächlich erkennbar ruhiger.

BW 805 D4 Alu-Rücken
Der Aluminium-Rücken mit dem Bi-Wiring-Terminal unterstreicht die hohen Ambitionen der neuen B&W 805 D4 (Foto: H. Biermann)

Die Technik…

…ist tatsächlich in weiten Teilen die gleiche wie in der direkten Vorgängerin 805 D3. Wir sprechen also von dem Tiefmitteltöner mit silbergrauer (und hochdämpfender) „Continuum“-Membran, der mit verbesserter Schwingspule und einem Schwingspulenträger aus Fiberglas optimiert wurde. Das sind kleine Schritte, keine Revolutionen.

BW 805 D4 Nussbaum
Das Bild zeigt die perfekte Verarbeitung und dass die Hochtöner-Röhre auf dem Alu-Deckel quasi eingebettet ist (Foto: B&W)

Das gleiche gilt für den Hochtöner. Der außergewöhnliche Treiber mit großer Diamant-Kalotte ist fast der gleiche wie in der 3. Generation. Einzig die Magnetkonstruktion wurde minimal verändert. Entscheidender sind die Veränderungen an der Metall-Röhre selbst: Die B&W-Entwickler haben sie in der Länge gestreckt und wollen so die nach hinten abgestrahlte Energie noch effizienter totlaufen lassen. Entwickelt wurde auch eine neue Zwei-Punkt-Entkopplung der Röhre, die jetzt auf zwei L-förmigen Stahlhalterungen in Verbindung mit Silikonkautschuk basiert. Diese Entkopplung des Hochtöners vom vibrierenden Bass-Gehäuse hat B&W in den letzten 50 Jahren immer weiter perfektioniert. Man darf davon ausgehen, dass wir es hier mit einer weitgehend ausgereizten Konstruktion zu tun haben. Es ist also auch hier die Mechanik, die den Unterschied macht.

BW 805 D4 Frequenzweiche
Alles vom Feinsten: Eine Spule (1,5 mH), ein Mundorf „MCap Supreme Silber.GoldÖl“-Kondensator sowie ein kleiner Bypass-Kondensator (türkis), um den Klang noch „schneller“ werden zu lassen (Foto: B&W)

Das trifft im Grunde auch auf die Frequenzweiche zu. Das sehr spartanisch bestückte Netzwerk ist ein klassisch bestücktes 6 dB-Filter-Design mit nur zwei Hauptbauteilen: einem Kondensator und einer Spule. Die Platine wird durch den Kontakt mit der schweren Alu-Rückwand ruhiggestellt und der (notwendige) Widerstand zum Absenken des Hochtöner-Pegels (das blaue Bauteil rechts) ist direkt mit dem Aluminium verschraubt und kann so seine Wärmeentwicklung (die bei höheren Pegeln sehr wohl entstehen kann) perfekt über die große, kühlende Metallfläche abführen.

Praxis

Selbstredend haben wir auch die neue 805 eingerauscht, doch ich bilde mir ein, dass sie diesbezüglich nicht sonderlich kritisch ist. Schon nach dem Auspacken klang sie super, nach zwei Tagen des Einrauschens aber noch einen Hauch feiner und konturierter.

BW 805 D4 Seite
Die B&W 805 D4 beim Einrauschen vor dem Hörtest. Stellt man die Speaker in dieser Weise auf und verpolt einen der beiden, ist von dem Einrausch-Vorgang kaum etwas zu hören – weil sich der Schall gegenseitig auslöscht (Foto: H. Biermann)

Bezüglich der Aufstellung der 805 D4 gilt, was auch schon für die 805 D2 und D3 galt: Dieser Lautsprecher gehört auf einen möglichst festen Ständer. Und zwar mit möglichst mehr als 30 Zentimeter Abstand zur dahinterliegenden Wand. Hintergrund ist nicht nur der zu erwartende, präzisere Bassbereich, sondern auch die erheblich bessere Raumabbildung nach hinten. Gerade die kleinen B&W 800er-Modelle können ja eine Raumtiefe erschaffen, die den Zuhörer staunen lässt. Dieser Effekt wird bei wandnaher Aufstellung (das gilt natürlich für fast jede HiFi-Box) deutlich geschmälert. Einen perfekt passenden Ständer hat B&W natürlich im Angebot – der den Preis allerdings um weitere 1.200 Euro nach oben treibt.

Rein technisch ist die B&W 805 D4 eine blitzsauber konstruierte 2-Wege Bassreflexbox, deren Impedanz immer oberhalb der 4-Ohm-Marke verläuft. Verstärker mögen so etwas. Die Beziehung aus Impedanz und Phase ist ja so etwas wie der elektrische Daumenabdruck eines jeden Lautsprechers – und in der Regel durchaus individuell ausgeformt. Fast schon gespenstisch ist deshalb, wie ähnlich das Impedanzverhalten der „alten“ D2 und der aktuellen D4-Version ausfällt – siehe Slideshow:

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LowBeats Messung BW805 D4: Impedanz, Phase, EPDR
B&W 805 D4: Impedanz (rote Kurve) und Phase (blaue Kurve) verlaufen – vom Phasensprung bei 2.000 Hertz einmal abgesehen – weitgehend linear. Deshalb ist auch der daraus resultierende EPDR-Wert (graue Kurve) für Verstärkernetzteil wenig bedrohlich (Messung: j. Schröder)
LowBeats Messung BW805 D2: Impedanz, Phase, EPDR
B&W 805 D2: Als hätten die Entwickler der D4 bei der D2 abgeguckt: Phase, Impedanz und EPDR-Wert verlaufen quasi gleich (Messung: j. Schröder)
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Aus diesem Impedanz/Phasenverhalten ergibt sich eine frohe Botschaft: Auch mit weniger stabilen oder wattstarken Verstärkern kommt die 805 D4 bestens zurecht. Neben den üblichen Versuchen mit Watt-Boliden (Atoll IN 400 ES, SPL s1200) hörte ich am längsten mit dem Fezz Audio Lybra (im Bild unten) und dem 20/40-Watt Class-A-Boliden Luxman L-550 AX-II. Mit den beiden letztgenannten Verstärkern ergaben sich im Zusammenspiel mit der neuen 805 Klangbilder von solcher Schönheit, dass es mich immer wieder über Stunden in den Hörraum zog. Und das passiert mir tatsächlich nicht alle Tage.

BW 805 D4 mit Fezz Audio Lybra
Die B&W 805 D4 im kleinen LowBeats Hörraum (an der Fezz Audio Lybra mit Doppel-300B-Bestückung. Im Hintergrund die Stenheim Two, deren Test auch bald ansteht (Foto: H. Biermann)

Wie auch die Vorgängerin 805 D3 hat die aktuelle D4 einen Hochtonanstieg, der aber weniger stört als man meinen sollte: gerade bei kleineren Lautstärken sorgt er dafür, dass noch alle Details gut zu hören sind. Dabei ist die B&W 805 D4 kein ausgewiesener Leisetreter: Die LowBeats Messungen zeigen, dass sie bis 97 Dezibel weitgehend unverzerrt dauerhaft abgeben kann.

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LowBeats Messung BW805 D4 Pegel@94dB
Die 805 D4 bei gehobenem Wohnzimmerpegel von 94 dB: es sind nur moderate Verzerrungen sichtbar (Messung: j. Schröder)
LowBeats Messung BW805 D4 Pegel@97dB
Bei 97 dB ist auch bei der 805 D4 Schluss. Doch das ist für eine Box der Kompaktklasse absolut ehrenwert (Messung: j. Schröder)
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Das ist für eine Kompaktbox erfreulich pegelfest. Das heißt nämlich, dass kurzfristig auch mal bis zu 110 Dezibel möglich sind. Dafür bräuchte es dann natürlich mehr als die 40 beziehungsweise 20 Watt pro Kanal, die der Luxman beziehungsweise die Fezz-Röhre leisten können…

Hörtest

Zunächst einmal interessierte uns natürlich der Vergleich zu den beiden Vorgängerinnen der Generation D2 und D3. Dabei war es nicht sonderlich schwer, D2 und D4 auseinanderzuhalten. Bei allen Meriten der (mittlerweile 15 Jahre alten) D2: Die aktuelle Version klingt um vieles geschmeidiger, offener und tatsächlich „schöner“. Nicht nur, dass die D2 in ihren Mitten erkennbare, leicht nasale Verfärbungen produziert; sie legt zudem eine Art Grauschleier um so manches Detail. Die D4 zeichnet die plastischen Informationen im Vergleich viel feiner und genauer. Dadurch erscheinen auch die Klangfarben der aktuellen 805 stimmiger und authentischer. Auch im Tiefton agiert die Vorgängerin burschikoser: Sie drückt die Bässe wie eine Bugwelle vor sich her, während die D4 im Bass federnder, eleganter und präziser spielt. Kurz: die aktuelle Version klingt in ausnahmslos allen Belangen besser.

Der Unterschied zur direkten Vorgängerin dagegen fiel nicht so krass aus. Denn die Feinheit, mit der die neue 805 begeistert, brachte bereits die D3-Generation mit – wohl ein Verdienst der silbergrauen Continuum-Tiefmittelton-Membran. Auch die D3 zeigt flirrend alle Details, zieht eine wunderbar große Bühne auf und verströmt beim Spielen den Charme der Eleganz.

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BW 805 D4 vs D2
Die 805 D4 (rechts) im großen LowBeats Hörraum gegen die 805 D2 (Foto: H. Biermann)
BW 805 D4 vs D3
Die 805 D4 im großen LowBeats Hörraum gegen die 805 D3 (Foto: H. Biermann)
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Doch das kann die Neue noch besser. Sie klingt insgesamt noch ein wenig habhafter und organischer, bietet die kräftigeren Klangfarben und zeichnete bei der plastischen Darstellung der Instrumente und Stimmen mit dem noch schärferen Strich. Beispiel: Das neueste Remaster des letzten Beatles Albums „Let It Be“ klingt über beide recht ähnlich, über die Neue aber noch kraftvoller und richtiger; gerade die bekannten Stimmen der Fab Four kommen per 805 D4 noch etwas markanter. Und noch etwas war auffällig: Die neue 805 brachte bei hohen Pegeln die Bässe klarer, satter und unverzerrter.

Beatles
Der Beatles-Klassiker „Let It Be“ wurde jetzt erneut remastered: ein Meisterwerk (Foto: C. Dick)

Wir haben – wie oben schon angedeutet – die drei 805-Generationen aufgenommen und für Sie vergleichbar gemacht. Was man dafür braucht, ist ein guter Kopfhörer und ein guter Kopfhörer-DAC. Das Konzept ist weitgehend selbsterklärend. Dann einfach auf die Grafik klicken und schon kann es losgehen. Übrigens: Was da aussieht wie die Skyline einer Stadt sind die unterschiedlichen Musikstücke, die wir für diesen Zweck in einem File aneinandergereiht haben. Um die drei Lautsprecher sinnvoll miteinander zu vergleichen, sollte man ein oder zwei Musikstücke auswählen und dann mit der Maus immer wieder zum Anfang des Stücks gehen.

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Wahrscheinlich bekommen Sie mit unseren Aufnahmen eine gute Einschätzung zu den drei Generationen. Doch wie schlägt sich die neue 805 gegen andere Spitzenmodelle der Kompaktklasse? Als Referenz im LowBeats Hörraum agiert an dieser Stelle seit Anfang des Jahres die Dynaudio Heritage Special. Im Bass und den unteren Mitten klingt die fantastische Dänin ähnlich farbig und habhaft wie die B&W 805 D4 und zeigt vielleicht sogar noch ein bisschen mehr Kraft und Ausdrucksstärke in den Stimmlagen. Auch in Bezug auf die räumliche Abbildung schenkten sich die beiden nichts und zauberten Klangbilder von großer Plastizität.

Und doch konnte sich die neue B&W am Ende durchsetzen. Denn gegen die funkelnden, aufgeräumt-feinen, gleichwohl seidigen Mitten der neuen 805 dürfte in dieser Klasse kaum ein Kraut gewachsen sein: Man hört alles und nichts nervt. Das ist eine hohe Kunst. Und da ist dann auch die Dynaudio nur zweiter Sieger.

Fazit B&W 805 D4

Seit vielen Jahren habe ich eine 805 D2, doch seit einigen Jahren höre ich zu Hause mit der 805 D3 – die klingt einfach feiner, präziser, besser. Die aktuelle Generation D4 ist nicht um Welten besser als die D3, bringt aber noch einmal mehr Körperhaftigfkeit und die schöneren, „richtigeren“ Klangfarben ins Spiel. Würde der Fachhandel für die neue 805 D4 nicht die Kleinigkeit von 8.000 Euro aufrufen, ich würde augenblicklich mit fliegenden Fahnen auf D4 wechseln. Auch, weil – mal wieder – die Verarbeitung über jeden Zweifel erhaben ist.

Die 805 D4 überzeugte bei LowBeats wie kaum ein anderer Lautsprecher in den vergangenen Jahren. Und das gilt nicht nur für das gesamte LowBeats Team, sondern auch für die zahlreichen Gäste, denen ich während der Tests die neue 805 vorspielte: Kein Einziger, der nicht begeistert gewesen wäre – eben weil die neue 805 so agil spielt, so wenige Fehler macht und gleichzeitig so harmonisch-schön klingt.

Vielleicht hat es bei uns im Hörraum mit dem Luxman-Amp und der Fezz Röhre und den WireWorld LS-Kabel (Eclipse Series 8) einfach extrem gut gepasst. Doch das Urteil steht fest: In der Kompaktklasse unter 10.000 Euro wird man kaum Besseres finden. Ist sie wieder der Maßstab dieser Klasse? Aber hallo!

B&W 805 D4
2021/12
Test-Ergebnis: 4,5
ÜBERRAGEND
Bewertung
Klang
Praxis
Verarbeitung

Gesamt

Die Bewertung bezieht sich immer auf die jeweilige Preisklasse.
Lebendiger, transparenter, wohltönend richtig präziser Klang
Klang löst sich komplett von den Boxen, geniale 3D-Abbildung
Moderater Impedanz- und Phasengang
Superbe Verarbeitung, Kombination von Alu, Leder und Holz

Vertrieb:
B&W Group Germany GmbH
Kleine Heide 12
33790 Halle / Westfalen
www.bowers-wilkins.de

Paarpreis (Hersteller-Empfehlung):
B&W 805 D4: 8.000 Euro

Technische Daten

B&W 805 D4
Konzept:2-Wege Kompaktbox, Bassreflex
Bestückung:1 x 17 cm TMT, 1 x 30 mm HT mit Diamant-Kalotte
Maximalpegel (Dauer):97 Dezibel (1 Meter Abstand)
Aufstellungs-Empfehlung:Auf dem Ständer, mindestens 30 cm Abstand zur Rückwand
Min. empf. Verstärkerleistung:2 x 20 Watt
Max. empf. Raumgröße:25 Quadratmeter
Gehäuse-Ausführungen:Weiß + Schwarz (Hochglanz), Rosenholz + Nussbaum (seidenmatt)
Gewicht:15,5 Kilo
Abmessungen (H x B x T):44,0 x 24,0 x 37,3 cm
Alle technischen Daten
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Autor: Holger Biermann

Chefredakteur mit Faible für feinste Lautsprecher- und Verstärkertechnik, guten Wein und Reisen: aus seiner Feder stammen auch die meisten Messe- und Händler-Reports.