Yamaha-RX-V4A und Yamaha RX-V6A: Völlig neue AV-Receiver-Generation mit neuester Decoder- und HDMI-Technik. Yamaha-RX-V4A ab September 2020 für 506 Euro. Yamaha RX-V6A ab Oktover 2020 für 701 Euro (Foto: Yamaha)
Yamaha RX-V4A und Yamaha RX-V6A: Völlig neue AV-Receiver-Generation mit neuester Decoder- und HDMI-Technik. Yamaha RX-V4A ab September 2020 für 506 Euro. Yamaha RX-V6A ab Oktover 2020 für 701 Euro (Foto: Yamaha)

Neue AV-Receiver-Generation: Yamaha RX-V4A und Yamaha RX-V6A

Es ist selten, dass Japaner ein einmal eingeführtes Design und Konzept ändern. Erst recht Yamaha, die ihr tradiertes Design seit vielen Jahrzehnten immer wieder zelebrieren. Und nun das: Yamaha leutet mit den neuen AV-Receivern RX-V4A und Yamaha RX-V6A eine komplett neu-gestaltete und -entwickelte Generation von Mehrkanal-Receivern ein. Und dieser Paukenschlag kann sich sehen und hören lassen.

Yamaha RX-V6A (Foto: Yamaha)
Komplett neu entwickelt und gestylt: Yamaha RX-V6A (Foto: Yamaha)

Wirkte Yamahas Gerätefront etwas altbacken und teils überladen, kommt die neue Generation mit glatter Front und eleganten Radien erfrischend aufgeräumt und modern daher. Mutig. Bravo. Und wie auch beispielsweise im Automobilbau seit Neuerem im Trend, beginnen die Japaner nicht mit den Topmodellen, sondern mit den Einstiegsgeräten ab gut 500 Euro. So hat ja beispielsweise Mercedes die neuesten Navis und Entertainment Funktionen zuerst in der A-Klasse angeboten.

Yamaha RX-V4A

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Yamaha RX-V4A (Foto: Yamaha)
Yamaha RX-V4A (Foto: Yamaha)
Yamaha RX-V4A (Foto: Yamaha)
V4A (Foto: Yamaha)
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Das bereits in den kommenden Wochen lieferbare Einsteigermodell namens Yamaha RX-V4A wird mit aktueller 16% Mehrwertsteuer 506 Euro kosten und bietet allerhand. Hier steckt bereits – wie auch im größeren Modell – die allerneueste HDMI-Technik unter der Haube. Das erlaubt die Übertragung und Anwendung aller aktuellen Optionen von 8K Aufflösung bis 4K mit bis zu 120Fps, Auto-Low-Latency, VRR variabler Bildwiederholrate. QFT (Quick Frame Transport) machen Gamer mit den neuesten Konsolen glücklich und der hochauflösende Ton vom TV (per eARC ) erfreut den Heimkino-Fan. Fünf Endstufen mit 80 Watt im Surround-Modus sollten für spektakuläre Filme und Musik reichen – erst recht in Kombination mit bis zu zwei Subwoofern.

Beide Produkte bieten volle MusicCast Integration für Multiroom-Streaming und Radioempfang per DAB+, UKW oder Airable Internetradio. Durch MusicCast stehen auch Bluetooth, AirPlay 2, Spotify Connect und weitere Dienste zur Verfügung. Locales Musikstreaming erlaubt bei FLAC, WAV und AIFF Samplingraten bis zu 384 kHz. Alexa und Google Assistant können die Receiver steuern.

Yamaha RX-V6A

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Dolby Atmos an Bord (Foto: Yamaha)
Dolby Atmos an Bord (Foto: Yamaha)
Sieben HDMI-Eingänge, sieben Endstufen á 100 Watt (Foto: Yamaha)
Sieben HDMI-Eingänge, sieben Endstufen á 100 Watt (Foto: Yamaha)
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Der größere RX-V6A wirft bereits mit sieben 100-Watt-Endstufen einen Ausblick auf Immersive Audio per Dolby Atmos oder auf DTS:X mit einem 5.2.2 Setup. Er bietet auch schon einen Trigger-Anschluß zum Steuern anderer Geräte. Dazu gibt es Vorverstärkerausgänge für die Frontkanäle, um mit besseren Endstufen oder Aktivlautsprechern weitere Klangsteigerung zu erzielen. Und der RX-V6A bietet als erstes Gerät unterhalb Yamahas Aventage Serie die aufwendige YPAO R.S.C. Mehrpunkt-Einmessung für mehrere Hörplätze.

Yamaha RX-V4A ab September 2020 zu 506 Euro.
Yamaha RX-V6A ab Oktober 2020 zu 701 Euro.

Weitere Informationen zu den neuen AV-Receivern gibt es bereits online auf der Homepage von Yamaha.

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Autor: Raphael Vogt

Raphael Vogt
Technischer Direktor bei LowBeats und einer der bekanntesten Heimkino-Experten der Republik. Sein besonderes Steckenpferd ist die perfekte Kalibrierung von Beamern.