Weihnachtsalben? Mit penetrantem Glöckchengeklingel, überdosiertem Streicher-Süßstoff und zunehmend schablonenhaften Big-Band-Arrangements diskreditiert sich dieses Genre immer öfter selbst. Doch es gibt Alternativen: Statt mit der nächsten Coverversion von „Little Drummer Boy“ oder „Santa Claus Is Coming To Town“ zu nerven, bezaubert Tom Smith “There Is Nothing In The Dark That Isn’t …
Weiterlesen »Christof Hammer
Album der Woche: Curtis Harding “Departures & Arrivals: The Adventures Of Captain Curt”
Ein Hauch Gospel, viel Stax und Motown natürlich, dazu etwas HipHop und ein ausgeprägtes Faible für zeitgenössischen amerikanischen Alternative Rock: Seit 2014 begeistert Curtis Harding mit Black-Music-Variationen zwischen Tradition und Moderne. Wer den Songwriter aus Atlanta bislang nicht auf dem Radar hat: Hardings viertes Album mit dem etwas langatmigen Namen …
Weiterlesen »Pulp „More“: das Album der Woche
Neue Musik von Pulp? Gab es seit 2001 quasi nicht (damals erschien mit „We Love Life“ das bislang letzte Album des Quartetts). Und wie sehr man als Fan von gleichermaßen zupackendem wie distinguiertem britischem Pop die Kultband aus Sheffield seither vermisst hat: Das zeigen Jarvis Cocker & Co. nun mit …
Weiterlesen »Album der Woche: The Kooks „Never/Know“
Es war einmal … ein Quartett englischer Twens zwischen Indie-Rock und Brit-Pop. Doch seit die Kooks 2004 an den Start gingen, sind auch schon wieder mehr als zwei Jahrzehnte durchgerauscht. Und so kann man dem Ensemble aus Brighton anno 2025 auf Album Nummer 7 nun beim Erwachsenwerden zuhören – was …
Weiterlesen »Circuit Des Yeux „Halo On The Inside“: das Album der Woche
Manchmal braucht es etwas, bis die Dinge in Bewegung kommen. Sechs Alben hat die amerikanische Multiinstrumentalistin Haley Fohr alias Circuit Des Yeux schon in ihrer Diskografie stehen (plus zwei weitere, unter ihrem Alter Ego Jackie Lynn veröffentlichte) – doch erst jetzt, nach rund eineinhalb Jahrzehnten im amerikanischen Underground, beamt sie …
Weiterlesen »Album der Woche: Franz Ferdinand „The Human Fear“
Es soll ja Leute geben, die in diesen Tagen vom Silvester-Kater über den Jahresauftakt-Blues nahtlos zur Frühjahrmüdigkeit übergehen. Dabei wollen wir selbstverständlich nicht weiter stören – aber so richtig Spaß macht das irgendwie nicht, oder? Dabei gäbe es ja durchaus das eine oder andere Helferlein, um hübsch beschwingt und mit …
Weiterlesen »The Cure „Songs Of A Lost World“: das Album des Monats
Die Welt wie wir sie kannten? Vergessen wir’s – und trinken ein letztes Glas auf das, was einmal war. Den Soundtrack dazu liefern The Cure auf ihrem ersten neuen Album seit 2008: Mit The Cure „Songs Of A Lost World“ gelingt Robert Smith & Co ein bewegendes, unter die Haut …
Weiterlesen »Indochine „Babel Babel“: das Album der Woche
Wie kann das denn sein? In ihrer Heimat ist die französische Band Indochine im Superstar-Status unterwegs, in Deutschland hingegen wird das Quintett aus Paris auch nach vierzig Karrierejahren allenfalls als Geheimtipp gehandelt. Mit ihrem neuen Album Indochine „Babel Babel“ sollte sich das ändern lassen – trotz mitreißendem Synthiepop gibt es …
Weiterlesen »Fontaines D.C. „Romance“ – das Album der Woche
Welcome back, ihr Lieblings-Iren: Nach drei famosen Alben (als bisher letztes ist der 2022er-Coup „Skinty Fia“ noch in bester Erinnerung) begeistern Fontaines D.C. auf „Romance“ einmal mehr: In ruppig-romantischen Songs verbindet das Quintett um Frontmann Grian Chatten schön griffigen Post-Punk mit Gegenwartssounds von Rap bis Crossover – einen Hauch an …
Weiterlesen »Cassandra Jenkins “My Light, My Destroyer”: das Album der Woche
Ob griffiger Indie-Rock, verträumt-melancholischer Folk-Pop oder jazzig-minimalistische Abstraktionen: Die amerikanische Songwriterin Cassandra Jenkins begeistert auf ihrem dritten Album „My Light, My Destroyer“ mit einem ebenso breiten wie perfekt akzentuierten Soundspektrum – und mit einem ganz eigenen, unaufgeregt-vertrauten Tonfall. Wenn ich mal eben mit der Tür ins Haus fallen dürfte: Schon …
Weiterlesen »Gary Clark Jr. JPEG RAW: das Album der Woche
Blues-Rock, Soul und noch viel mehr: Mit seinem neuen Album Gary Clark Jr. „JPEG RAW“ untermauert der US-Amerikaner seine Entwicklung vom ehemaligen Gitarren-Wunderkind zum ungebrochen neugierigen und permanent abenteuerlustigen Innovator der Zwölftakt-Szene. Manchmal kommt man sich bei der Gestaltung des LowBeats-Musikteils so vor, als betreibe man eine Almhütte in den …
Weiterlesen »Modern English “1 2 3 4” – das Album der Woche
Mal wieder ein Act, der sich aus den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts erfolgreich nach 2024 rüber gerettet hat? Und der für mehr steht als nur für wohlig-retroeske Nostalgie? Allerbesten Dank also an eine britische New Wave-/Post-Punk-Institution, die bewährte Qualitäten mit frischem Biss und Lust zur musikalischen Attacke verbindet. Wenn …
Weiterlesen »Peter Gabriel “i/o”: das Album der Woche
Zugegeben, es hat ein wenig länger gedauert. Da orakelte Peter Gabriel 2002, dass mit dem Nachfolgeralbum zu seinem damals erschienenen Werk „Up“ bereits in zwei, drei Jahren zu rechnen sei. Nun wurden es also doch 21 Jahre, ehe der Altmeister des zeitgenössichen Prog-Pop-/Art-Rock wieder ein Album voll komplett neuer Eigenkompositionen …
Weiterlesen »The National “Laugh Stock”: das Album der Woche
Nein, die haben keinen Blankoscheck auf ein Album der Woche – die sind einfach so gut. Und dass „Laugh Stock“ nicht einmal ein halbes Jahr nach dem Vorgänger „First Two Pages Of Frankenstein“ erscheint, kann ja kein Kriterium sein, ein erneut großartiges Werk nicht entsprechend zu würdigen. Applaus also für …
Weiterlesen »Slowdive “Everything Is Alive”: das Album der Woche
Knapp dreißig Jahre nach den Glanzzeiten von Shoegazer-Bands wie My Bloody Valentine oder Ride zeigen die Kollegen von Slowdive einmal mehr die zeitlose Faszination dieses Stils: Auf ihrem neuesten Album malt das Quintett aus Reading mit wavig-intensiven Gitarren- und Synthieklängen intensive Soundlandschaften von herbstlich-melancholischer Schönheit. Slowdive „Everything Is Alive“ ist …
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