Christof Hammer

Christof Hammer
Seit vielen Jahrzehnten Musikredakteur mit dem Näschen für das Besondere, aber mit dem ausgewiesenen Schwerpunkt Elektro-Pop.

Gregory Porter All Rise: das Album der Woche

Gregory Porter All Rise Review Aufmacherbild

Natürlich: Dass über Gregory Porters Kopfbedeckung mehr geschrieben wurde als über den Werkskanon vieler jahrzehntelang tätiger Jazzbands – das ist aus Sicht vieler Jazzfans und -musiker schon etwas frustrierend. Dennoch zuckt der undogmatische Musikfreund ob dieser noch immer nicht verstummenden Diskussion um Porters Image und seine Musik (ist das wirklich …

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The Waterboys Good Luck, Seeker: das Album der Woche

Mike Scott Waterbpys

Nahezu im Achtzehn-Monatsrhythmus veröffentlichen Mike Scott und seine Waterboys seit einigen Jahren ein Album nach dem anderen – ob da tatsächlich immer eine Steigerung zum Vorgänger möglich ist? Dass Where The Action Is  aus dem Frühjahr 2019 die Latte ganz schön hoch legte, macht die Sache für das neue Album …

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Fontaines D.C. A Hero’s Death – das Album der Woche

FONTAINESD.C.AHero's Death Band

Ihr famoses 2019er-Debütalbum ist noch kaum richtig verklungen, da legen die Fontaines D.C. schon nach: Mit  ihrem neuesten Album zeigt Irlands derzeit aufregendste junge Rockband, dass sie sich nicht nur auf mitreißend punkige Hymnen verstehen, sondern auch auf dunklere, introvertierte Töne mit Post-Punk-Flair. Also ist Fontaines D.C. A Hero’s Death …

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Benjamin Biolay Grand Prix: das Album der Woche

Benjamin Biolay im Rennwagen

Frankophil und weltmännisch, chansonesk und Pop-affin: Auf seinem neunten Studioalbum überzeugt Benjamin Biolay mit  lässigen Songs voll philosophischem Tiefgang und liefert ein sommerlich beschwingtes Album mit nostalgischer, die Sounds der 60er bis 90er-Jahre umarmender Patina: Benjamin Biolay Grand Prix ist unser Album der Woche. Seit fast zwei Jahrzehnten beliefert der …

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Låpsley Through Water – das Album der Woche

Lapsley1byAlexandraWaespi

Digital, minimalistisch und hoffnungsvoll: Auf ihrem zweiten Album Through Water vereint die englische Sängerin Låpsley zeitgemäßen Synthie-Soul und elektronische Chansons zu einem sensitiven Soundtrack. Låpsley Through Water ist unser Album der Woche. Kunst in all ihren Facetten entsteht ja nie im luftleeren Raum, sondern vor der permanent sich verändernden Leinwand …

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Tame Impala The Slow Rush – das Album der Woche

Kevin Parker als Tame Impala

2020 dürfte sein Jahr werden: Nach diversen Jahren als unterschätztem Indie-Zausel und gut gehüteter Geheimtipp des Neo-Psychedelic-Rock spielt sich Kevin Parker mit seinem Bandprojekt Tame Impala gerade zum universalen Darling des Alternative-Pop empor. Und womit? Mit Recht. Das vierte Tame-Impala-Album ist ein stilvolles Sound-Kaleidoskop zwischen Digital-Pop, Psychedelica, Disco und leichtgewichtigem …

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Turbostaat Uthlande – das Album der Woche

Klare Kante in Sachen Text und Haltung, zugleich hörbar gereifter und ausdifferenzierter im musikalischen Ausdruck: Schon lange war deutscher Punkrock nicht mehr so wertvoll wie heute – man denke nur an Bands wie Pascow, Love A, Maffai oder Feine Sahne Fischfilet. Mit rund zwanzig Jahren Dienstzeit gehören Turbostaat fast schon …

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Jack Peñate After You – das Album der Woche

Jack Peñate After You – das Album der Woche

Zweite Chance genutzt: Zwölf Jahre nach seinem fulminanten Debüt Matinée und nach einer kompletten, rund zehnjährigen Sendepause meldet sich der ehemalige Wunderknabe des Britpop mit stilvoller, nach vielen Seiten offener late night music als erwachsener, hörbar gereifter Sänger und Komponist zurück: Jack Peñate After You  ist unser Album der Woche. …

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Leonard Cohen Thanks For The Dance – das Album der Woche

Leonard Cohen Thanks For The Dance

Vor seinem Tod im November 2016 hinterließ Leonard Cohen nicht nur sein Abschiedswerk You Want It Darker, sondern auch einige wenige weitere Gedichte und Songskizzen. Diesen Nachlass verwandelte Sohn Adam nun in ein bewegendes, definitiv letztes Album. Leonard Cohen Thanks For The Dance bringt musikalischen Existenzialismus in Bestform – und …

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Jeff Lynne’s ELO From Out Of Nowhere – das Album der Woche

Jeff Lynne ELO From Out Of Nowhere Titelbild Rezension

Es ist Zeit für eine tüchtige Portion Nostalgie: Jeff Lynne, das begnadetste Ein-Mann-Orchester des Seventies- und Eighties-Pop, setzt das Comeback seines Electric Light Orchestra mit einer Produktion voller opulenter, im typisch Lynne’schen „signature sound“ orchestrierter Dreiminüter fort – und zeigt einmal mehr, welche Idealbesetzung er auch als fünfter Beatle gewesen …

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Elbow Giants Of All Sizes – das Album der Woche

Elbow Giant Of All Sizes LP

Art-, Prog- und Indie-Rock statt Britpop: Elbow nutzen persönliche und gesellschaftliche Krisen für einen beherzten Wurf jenseits ausgetretener Pfade. Keine ganz leichte Kost, aber eine bemerkenswerte künstlerische Häutung einer Band, die sich nicht mit Altbewährtem begnügt. Elbow Giants Of All Sizes ist unser Album der Woche. Als Gute-Laune-Bär war Guy …

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